Vereinsjahr2019
FTC Hallein Vereinszeitung


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Inhalt:
Vorwort.............................................................................................................................3
Sicherheitsschulung.....................................................................................................4
WarmUp 2019................................................................................................................5
Trial Training....................................................................................................... 10 - 11
Vereinsausfahrt..................................................................................................16 - 21
Tagestour Lebzelterrunde.................................................................................. 8 - 9
2-Tagestour Deutsche Alpenstraße, Sivretta, Hühtai........................ 12 - 13
Ergonomie am Motorrad................................................................................22 - 24
Season End Tour.................................................................................................29 - 30
Jahreshauptversammlung 2019...........................................................................31


Liebe Mitglieder*innen, liebe Motorradfreunde!
Das Jahr 2019 nähert sich dem Ende und die Motorradsaison ist leider schon wieder vorbei. Wir können mit Freude auf ein gelungenes Vereinsjahr 2019 rückblicken. In dieser Saison gab es weniger Trainings, dafür mehr Touren.  Ebenso konnten wir die Mitgliederzahl wieder erhöhen und so zählen wir mittlerweile 52 Mitglieder. Gemeinsam konnten wir wunderschöne Touren erleben und hatten jede Menge Spaß. Dafür möchten wir uns bei allen recht herzlich Bedanken! Der Zusammenhalt beim FTC Hallein, sowie das miteinander ist einzigartig, doch genau das macht einen Verein aus. Denn wir alle leben für unser Hobby, dem Motorrad fahren. Für die Motorradsaison 2020 versprechen wir euch wieder jede Menge tolle Trainings- und Ausfahrten. "Unser Ziel ist es, den Motorsport zu fördern und allen Interessierten Gelegenheit und Anreiz zur gemeinschaftlichen Betätigung zu geben. Ebenso soll in der Öffentlichkeit Interesse, Verständnis und Sicherheitsdenken für das Motorradfahren geweckt bzw. gefördert werden."
Wir wünschen euch viel Spaß beim Durchstöbern unserer Vereinszeitung 2019 und freuen uns über eine gemeinsame Biker-Saison 2020.
Liebe Grüße, euer Vereinsvorstand!
ObmannMag. Thomas Petsch
Obmann Stv.Andreas Graf
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Kaum jemand weiß welcher Reifendruck für sein Motorrad gut ist. Dabei ist der richtige Reifendruck extrem wichtig für unsere Fahrsicherheit! Der FTC Hallein wurde durch einen Profi der Firma Continental darüber bestens informiert. 
Hauptaufgaben eines Reifens sind unter anderem die Brems,- Antriebs, und Seitenführungskräfte auf die Fahrbahn zu übertragen, doch muss er auch das Fahrzeuggewicht tragen können. Genau aus diesem Grund ist ein richtiger Reifendruck enorm wichtig! Jahr für Jahr wird darüber diskutiert, doch keiner weiß wirklich was für seinen oder ihren treuen Wegbegleiter gut ist. Wissen wir nicht genau wieviel Reifendruck wir brauchen, wird geschätzt. Doch das kann auch böse Folgen haben, denn ein korrekter Reifendruck ist für die Fahrsicherheit enorm wichtig.  Genau aus diesem Grund veranstaltete der 
Sicherheitsschulung
FTC Hallein in Zusammenarbeit mit Zweirad Breinlinger für seine Mitglieder eine Sicherheitsschulung zum Thema Reifen. 30 Teilnehmer trafen sich am 8. Februar 2019 im Esswerk Hallein zu dieser spannenden Schulung. Angefangen vom Aufbau eines Reifens über die Produktion bis hin zu seinen Eigenschaften wurden wir durch einen Profi der Firma Continental bestens geschult. Zwischendurch gab es auch immer wieder Infos von Koimi Breinlinger betreffend Motorradfahrer und ihre Probleme mit Reifen.
Ein Profi durch und durch! Koloman Breinlinger erzählt über die immer wieder auftauchenden Problemen bei Motorradfahrern aufgrund mangelnden Reifendruck.
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Warm Up 2019
Bereits zum vierten Mal veranstaltete der FTC Hallein sein begehrtes Warm Up Training in der Schwarzenbergkaserne in Wals Siezenheim. Als besonderes Highlight wartete auf die Teilnehmer*innen zum ersten Mal ein Offroad Parcours!
Natürlich wurde auch die richtige Helmabnahme trainiert.
13. April 2019, 7:45 Uhr. Heulende Motoren soweit das Auge reicht. Pünktlich trafen die Mitglieder des FTC Hallein vor dem Haupttor der Schwarzenbergkaserne in Wals Siezenheim ein. Um Punkt acht Uhr fuhren die knapp 30 Bikerinnen und Biker in geschlossener Gruppe in die Kaserne ein. Nach Begrüßung durch unseren Obmann Thommy wurden die Teilnehmer  in fünf Gruppen eingeteilt. "Erstmals stand den Teilnehmern auch ein Offroad Parcours zur Verfügung." Neben den klassischen Übungen wie Bremsen, Ausweichhaken, Slalom, Spurgasse und Achter, wartete heuer zum ersten Mal eine komplett neue Herausforderungen auf unsere Teilnehmer- ein Offroad Parcours!Geführt durch unsere Instruktoren konnten die Teilnehmer*innen mit ihrem Bike quer durch Schotter, Erde und Gestein fahren und springen. Dieser Parcours war für fast alle eine komplett neue Herausforderung und wurde mit Begeisterung angenommen. Erschöpft ging es um zwölf Uhr zum wohlverdienten Mittagessen, wo wir uns wieder für unsere anschließende Ausfahrt stärken konnten. Im Anschluss gab es wieder eine kleine Runde über den Walserberg Richtung Berchtesgaden auf eine Kaffee, danach wieder Richtung Heimat.
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Tagestour- Lebzelterrunde
Endlich meinte es der Wettergott gut mit den kurvenhungrigen Biker*innen des FTC und schenkte uns Sonnenschein. Nach dem wir die halbe Truppe in Hof aufgelesen haben, begannen alle 14 die gemeinsame Seenrunde. Vom Fuschlsee ging es über den Wolfgangsee, den Krottensee, den Mondsee, den Attersee, beschwingt vom blauen Himmel und dem blauen Wasser zum Traunsee. In Gmunden genossen wir einen Frühstückskaffee mit Aussicht an der Seepromenade. Ab dann teilte sich die Truppe in ein paar flottere Fahrer und in jene, die den Ausflug als Warmup und zum Einfahren des neuen Motorrads nutzen wollten. Über den Ziehberg und Hinterstoder kurvten wir Richtung Mittagsziel, dem Gesäuse. Dabei kam uns einmal unser flotterer Teil entgegen – ob die sich verfahren haben oder extra-Km machten – wer weiß? Nach dem Mittagessen und einem kurzen Fotostopp im Gesäuse kürzten Sylvia und Jeanette zum nächsten Treffpunkt ab. Der Rest bog nach Süden in das Gulling-Tal ab und machte eine kleine Exkursion auf einer schmalen, engkurvigen Seitenstraße mit Schotterversatz, bei dem das Bike etwas auch etwas staubig wurde. Am letzten Wegpunkt, dem Kaffeestopp beim Lebzelter in Aussee, trennte sich die Truppe, da sich der Himmel immer mehr verfinsterte. Jeder wählte die für ihn günstigste Strecke nach Hause, ob über Gosau, St. Gilgen oder durchs Weißenbachtal. Einige wurden am Heimweg doch noch ein bisschen nass – wenigstens war das Motorrad wieder sauber! Lockere Runde mit coolen Leuten!
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2-Tages Tour durch den Bayerischen Wald 
Vom 15. - 16. Juni 2019 ging es für den FTC Hallein in den Bayerischen Wald. Treffpunkt war um 09.00 Uhr bei unserem Fritz in Henndorf. Dort konnten wir uns mit einem Kaffee noch stärken, bevor es um ca. 09:30 Uhr los ging.
Steak & Burger auf halber Strecke zur Rusel geplant. Wie sollte es auch anders sein, bestellten wir einen Burger, doch mit Burger hatte das wenig zu tun. Aber egal, auch ein schlechtes Mittagessen konnte unsere super Laune nicht verderben! Nach dem trockenen Burger ging´s weiter über Regen - Zwiesel - Brennes - Arnbruck nach Furth im Wald auf einen Kaffee. Danach weiter nach Waldmünchen zum Hotel.    Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, gings auf in die Stadt auf ein kühles Bier. Schließlich hatten wir ja was zu feiern, Albert hatte Geburtstag, was wir allerdings bis zu diesem Zeit-
punkt auch gar nicht wussten. Und so ließen wir diesen schönen Tag bei gemütlichem Benzintalk zuende gehen. Am zweiten Tag führte uns die Route südlich von Furth am Walde über die Grenze nach Tschechien - weiter süd-östlich durch den Böhmer-wald. Unsere Mittagspause hatte Fritz in Kašperské Hory ( höchstgelegene gotische Stadt Böhmens 758 m ) geplant. Nach einer tschechischen Stärkung ging es weiter über die 169 und 167 nach Horni Vltavice - dann Richtung Freyung wieder nach Deutschland - kurz nach der Grenze weiter Richtung Süden bis an die Donau - anschließend quer übers Land nach Hause ! Es war wieder eine super Tour durch eine wunder-schöne Landschaft. Geführt wurde diese Tour durch unser Mitglied Fritz. Tourenlänge ca. 690 km.  Danke an alle Teilnehmer für diese lustigen und tollen zwei Tage!
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15. Juni 2019. Pünktlich um neun Uhr morgens trafen Andi, Albert, Walter und Alois bei unserem Mitglied Fritz in Henndorf am Wallersee ein. Leider waren wir bei dieser zwei Tagestour nur fünf Biker, doch die Tour absagen kam natürlich keineswegs in Frage. Nach einem stärkenden Kaffee und kurzem Benzintalk ging´s auch schon los. Geführt wurde die Gruppe von Fritz. Am ersten Tag führte uns die Route in Richtung Kobernaußerwald - weiter Richtung Norden übers Land - bei Obernberg am Inn über die Staatsgrenze - weiter Richtung Vilshofen an der Donau - der Donau entlang Richtung Deggendorf weiter auf die Ruselstrasse. Unser Mittagessen hatte Fritz beim


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TRIAL-Training mit dem ÖAMTC
Nachdem beim Warm Up-Training 2019 der Offroad-Anteil auf großes Interesse gestoßen war, ergriff der Obmann des FTC Hallein die Initiative und organisierte für eine Gruppe von 10 Personen ein Trialtraining beim ÖAMTC Saalfelden. Am 28.07.2019 konnten die 10 Begeisterten die neuen GasGas 250er am Übungsgelände des Brandlhofs testen und Erfahrungen beim Fahren mit Trialmaschinen im Gelände sammeln. Nach fünf Übungseinheiten bei angenehmen Tempera-turen (kurz nach der Hitzewelle) waren alle wieder heil und voller Adrenalin. Doch den Nutzen des Trainings für das Fahren auf der Straße erkannten die Teilnehmer sofort. Denn wer regelmäßig sein Fahrverhalten trainiert, ist sicherer unterwegs. Die nächste Schotterpassage oder Baustellenzone bei der nächsten Ausfahrt oder Urlaubsfahrt lässt einen Kalt. Die Blickführung im Gelände und auf der Straße will gezielt trainiert und eingesetzt sein, um eine sichere Fahrlinie zu erhalten. Für den Langsam-fahrbereich werden Augen- und Handkoordination, sowie Gleichgewichtssinn trainiert- im Kolonenverkehr oder Spurgasse das wichtigste Handwerkszeug für jeden am Motorrad. In Kooperation mit Mathäus Radner ( ÖAMTC Saalfelden) konnte der FTC Hallein ein tolles Training für seine Mitglieder organisieren und für die Fahrschicherheit wieder einen Beitrag leisten.
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Eindrücke unserer Teil-nehmer zum Trial-Training
„Sehr gute Optimierung für das „Normalfahren, Gefühlsschulung im Besonderen für die Langsamfahrt und Fahren im Gelände. Hat viel Spaß gemacht“ (Fritz Lehner) Gutes Gleichgewichtstraining, das Zusammenspiel von Gas, Kupplung und Bremse wird geübt. Gewichtsverlagerung und Blicktechnik auch hier entscheidend, Nicht zu vergessen, es macht riesig Spaß!!! Und das alles bei mehr oder weniger Standgas und Schrittgeschwindigkeit. Für jeden was dabei, ob Anfänger oder Profi. Jederzeit wieder“ (Christoph Olesko)
„ Es machte unheimlich viel Spass, auch wenn nach gefühlten 10 Stunden aber tatsächlichen 2,5 Stunden die komplette Kraft einen verlässt! Die Koordination mit Kupplung, Gas, richtiger Blickkordination und Gleichgewichtsgefühl, schärfen alle deine Sinne und fordern deinen ganzen Körper und Geist zu Höhenflügen! Nach so kurzer Zeit dieses Glücksgefühl zu erleben ist einfach nachahmenswert! In JEDERZEIT sicherem und kontrolliertem Umfeld, bei wenig Geschwindigkeit so etwas trainieren zu können gibt unheimlich viel Sicherheit und Koordination auf den Straßen! Nochmal vielen Dank für die Organisation!“ (Richard Priesner)
„Mit Hilfe der leichten Trialmaschinen werden Fahrtechniker erlernt, die uns in allen Bereichen des Motorradfahrens hilfreich sind. Somit ist das Training nicht nur für Geländefahrer, sondern auch für Straßenfahrer geeignet. Und wie bei jedem Training gilt- regelmäßig wiederholen, um den höheren Level auch zu halten. Ein Dankeschön an die Organisatoren und den Wettergott!“ (Harald Goldbacher)
„Das Trialtraining hat richtig Spaß gemacht. Die Organisation war perfekt. Der Trainer supernett. Es war auf jeden Fall- für mich als Neuling- eine gute Erfahrung, wie es so auf Schotter läuft. Mein Ziel, hier erste positive Erfahrungen zu sammeln, hat voll funktioniert. Die Gemeinschaft in der Gruppe war lässig und entspannt- also voll prima“ (Alois Kraller)
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2-Tagestour Deutsche Alpenstraße, Arlberg, Sivretta, Kühtai
Man kann sich vorstellen, dass der Andrang sehr hoch war, da will jeder mit. Angemeldet haben sich 5 Mitglieder, wobei einer noch, in Ermangelung von Ersatzteilen, leider, absagen musste. Samstag, pünktlich um 08:00 Uhr früh, das Treffen auf der Tankstelle, kurze Absprache, wer vorne und wer hinten fährt und los geht es. Obwohl mein neues Navi und ich noch nicht die besten Freunde sind habe ich die Führung übernommen. Über den Dürrnberg, Schneizlreuth, Reit im Winkel nach Niederndorf. Hier gab es die erste Kaffeepause und die weitere Absprache wie die ganze Tour verlaufen soll. Es war noch immer nicht sicher, ob wir in Reutte oder doch im Bereich Bludenz übernachten wollen. Der allgemeine Tenor war, wir sehen wie weit wir kommen. Und schon ging es weiter. Die Tatzlwurmstrecke /Sudlfeld ging es rauf, bei verdächtig wenig Verkehr. Wer die Strecke kennt, weiß, dass da immer viel los ist. Der Schliersee und der Tegernseen zeigten sich von ihrer besten Seite. Ach ja, ich hatte das Wetter noch nicht erwähnt, leicht bewölkt und so um die 23°, das ideale Tourenwetter. Weiter zum Sylvensteinstausee und nach Vorderriss zum Mittagessen, einfach nur schön. 
Das Mittagessen in einem alten, urbayrischen Gasthaus wurde zur kulturellen Herausforderung. Robert hat mit seinen Sonderwünschen den deutsch-türkischen Kellner, in Lederhose, sprachlich an seine Grenzen gebracht. Essen war trotzdem gut. Weiter ging es entlang der Isar die in diesem Bereich ihren ursprünglichen Lauf nehmen darf. Durch Garmisch-Partenkirchen, beeindruckt die weithin sichtbare Sprungschanze, in Richtung Oberammergau, über das Ammergebirge zum Plansee, eine weitere Pause, spezieller Motorradparkplatz und tolle Aussicht. Beim Kaffee wurden wir uns einig, da wir gleich in Reutte sind nehmen wir den Arlberg auch noch mit. In Lech am Arlberg kurzer Halt, so was wie Zimmer brauchen wir ja auch noch, dank Internet kein Problem. Ich machte noch die Bemerkung, dass dies das erste Mal sei, dass ich den Arlberg, trocken und warm überquere. Schwerer Fehler, es begann sofort zu Tröpfeln, hörte aber bald wieder auf. Noch etwas die Aussicht genießen und los geht´s den Berg runter. Zürs und Stuben einfach schön, Gegend und Straße. Im JUFA Hotel in Montafon kamen wir unter. Frisch geduscht und etwas Hungrig, gab es an der Rezeption noch einen Radler für den Durst und dann ging 
es auf die Suche nach einer passenden Futterstelle. In Tschagguns wurden wir fündig. Der Grieche (Robert) fand den Griechen und der Wirt tat sein Bestes, er fütterte uns mit seinen Spezialitäten, Mensch waren wir vollgefuttert. Am nächsten Morgen, beim reichlichen Frühstück, waren wir froh, dass wir den Arlberg schon hinter uns hatten. So konnten wir den Rest der Strecke in Ruhe und entspannt angehen. Die Sylvretta Strecke ist schon wunderbar, geile Streckenführung und super Straßenbelag. Die schönen Stauseen und das Panorama ließen uns immer wieder staunen. In Galtür machten wir abermals eine Kaffeepause. Voll Andacht standen wir am Dorfplatz, sahen auf die Berge und dachten an das Lawinenunglück. Nach Kaffee, Wasser und Kuchen ging es weiter. Der Wettergott hat es mit uns gut gemeint, strahlend blauer Himmel und die Temperatur war angenehm. In Plains, nach einem Tankstopp, ging es erstmals auf die Autobahn, nur kurz, bis Ötztal. Rauf auf das Kühtai mit einem Halt auf den uns schon bekannten Parkplatz. Hier wurde die Idee geboren, nächstes Jahr die gleiche Strecke zu fahren, aber Umgekehrt. Vier Teilnehmer wissen wir schon. In Zirl ging es abermals auf die Autobahn, in Tirol kommt man sonst nicht weiter. Bis Wörgl, viel Verkehr
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und langweilig. Für Abwechslung sorgten nur so manche Autofahrer mit ihren eigenwilligen Fahrtechniken. In Wörgl endlich runter, man der Hintern brennt. Ganz kurzer Halt auf einer Tankstelle, um etwas die Beine zu vertreten und schon kam der Einwand, die Pause nicht auf einer Tankstelle zu machen, sondern in einem schönen Kaffeehaus. Ich gab die Führung an Robert ab und schon ging es weiter nach St.Johann in Tirol und Lofer. Sehr viel Verkehr, die ganzen Kurzurlauber, die nach Hause stauten. Vorbeifahrende Motorradfahrer lösten bei so manchen die wildesten Reaktionen aus. Wir waren in nächster Zeit auf der Mittellinie unterwegs. Nach kurzer Zeit haben wir in Bad Reichenhall endlich das Brauhaus gefunden, der Hintern brennt schon wieder und noch etwas mehr. Bei einer zünftigen Jause haben wir die Ausfahrt noch einmal besprochen und dann trennten sich hier unsere Wege. Es war dann auch schon ein wenig heiß geworden und ich war froh, dass ich zu Hause war. Es waren zwei tolle Tage, angenehm und stressfrei. Gerne wieder!  Euer „Halbzeitguide“ Bericht: Fanz “Felix“ Rauscher
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Vereinsausfahrt quer durch das Friaul und nach Slowenien
Es ist wieder mal das Highlight des Jahres. Der drei Tage Clubausflug ist schon viele Monate vorher sehr anregend und ein unumstößlicher Fixpunkt im Kalender. Mit tollen Typen, die immer älter werden und heißen Eisen, die immer jünger werden. Tagsüber Kurven und Grip ohne Ende, abends Benzin-Talk und gutes Essen - das ist perfekt für Liebhaber der einspurigen Passion. Viele FTC-ler hatten sich das ganze Jahr auf diese besonderen Tage gefreut. 10 unerschrockene Schönwetterfahrer wagen die verbindliche Anmeldung für die bereits im Vorjahr geplante Club-Ausfahrt. Alles passt. Die Wetterprognosen sind bereits lange vorweg unschlagbar gut und sie halten. Der Fuhrpark ist top, die Fahrer sind fit und die Freude grenzenlos. Tommy, Andi, Chris, Gerhard, Albert, Philip, Fritz, Christoph, Franz und Jochen starten am Freitag früh zu drei super Tagen. 3 Länder, 17 Pässe und über 1.000 km liegen vor uns. Fantastisch!!! 1. Tag: Freitag, 13.09.2019, 361 kmJet Tankstelle Hallein, Obertauern, Katschberg, Millstätter See, Villach, Tarvis 
und im Anschluss die Nachmittagsrunde Predil Pass, Mangart Sattel, Trenta, Vršičpass, Kranyska Gora, Tarvis. Sprit und Kaffee getankt. Abfahrt um 08:30 Uhr bei der Jet Tankstelle in Hallein. Zügig geht es über Obertauern und den Millstätter See über herrlich abgelegene Sträßchen ins Hotel Spartiacque in Tarvisio.  Dem Argusauge von Captain Tom soll nichts entgehen: Er holt sich den Gerhard, eine der „jüngsten“ Errungenschaften des FTC, als Flügelmann. Jeder muss mal durch Toms Hände gehen. Er ist zufrieden - generell sind wir eine homogene 10-Mann-Truppe, mit der es zügig voran geht. Es gibt an diesem Tag keine Pannen oder andere Ausfälle. Dem „quotendeutschen“ Autor dieser Zeilen wird vom Chris Lob für die tadellose Fahrleistung zuteil, da der Ausflug im Vorjahr bereits am Vormittag des ersten Tages am Staller Sattel jäh endete. „Gratuliere Joachim, so weit bist letztes Jahr net kumma!“ Danke Chris. Pizza und Pasta im Ort sichern, das weitere Überleben für den Nachmittag.  
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Weiter geht’s bei kitschig blauem Himmel zum kurzen Halt am idyllisch gelegenen Predil See, über den Klassiker Predil Pass hinauf zum Mangart, dessen anspruchsvolle und mautpflichtige Straße, die teils ganz ohne Absturzsicherung in den Felsen gehauen ist und nur wenige Monate im Jahr keine Wintersperre hat. Die zum Teil unbeleuchteten und engen, felsigen Tunnel beeindrucken, das Fahrverbot hinauf zum Plateau eher nicht  Überwältigend ist der Ausblick ins weite Umland mit felsigen Bergen, Seen und sanften Hügeln. Die Stimmung ist ausgezeichnet und wir fahren wieder hinab, um das malerische Tal der smaragdgrünen Soča in den Julischen Alpen zu genießen. Es wartet der Vršičpass als höchster Gebirgspass Sloweniens mit 50 Kehren und führt uns von Trenta nach Kranyska Gora. Von der Südseite hinauf entzücken uns mördermäßige Kurven, die richtig Spaß bereiten. Im Norden sind dann die Serpentinen noch mit Kopfsteinpflaster ausgestattet und rufen uns zur Besinnung - „… immer schön langsam Jungs!“ Der Tag ist nun wirklich gut genutzt und wir lassen den Abend im Hotel bei gutem Speis und Trank würdig ausklingen. Unser Andi bekommt von Franz den Preis „Best GoPro-Filmer ever“ (Was für ein Titel!) für seine unermüdlichen Anstrengungen verliehen, die allen Vereinsmitgliedern so schöne filmische Erinnerungen bringen.
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Auch die Kellnerin geht nicht leer aus. Eine Wagenladung von Mirabell versüßt ihr die Erinnerung an uns. Man hätte schon helfen können, dass sie nicht zu sehr zunimmt. Aber der Franz ist da erbarmungslos und öffnet das Sackerl nicht für seine Mitstreiter - sehr fürsorglich ist er und um unsere Gesundheit bemüht!2. Tag: Samstag, 14.09.2019, 280 km Tarvis, Neveasattel, Tolmezzo, Sella Chianzutan, Pozzis, Valle di Preone, Voltois, Passo Pura, Lago di Sauris, Sauris di Sopra (Mittag in „Speck und Stube“), Sella di Razzo, Sella Monte Zancolan, Paularo, Passo del Cason di Lanza, Tarvis- Brutal - so viele Kurven an einem Tag. Und gleichzeitig so schlechter Asphalt. Einige Wirbelsäulen haben ganz schön was auszuhalten. Wir haben ja schon einiges gemacht - das hat aber noch gefehlt in der großen Sammelbox vieler Bikertage. Schade, dass der Bordcomputer noch keine Kurven zählen kann. Was allerdings nie zählbar sein wird, sind die herrlichen Landschaften, die wir durchfahren dürfen, falls mal ein Auge die Zeit hat zur Seite zu sehen. Und es tut sich auch sonst was an diesem Tag. Die erfolgreiche Blinkerbefestigung beim Albert erfolgt gleich direkt im Wald - was täten wir nur ohne Kabelbinder (?) - und der Fritz hat für seine GS endlich die Vergrößerung für seinen Seitenständer gefunden. Ist zwar zunächst noch aus Holz und etwas sperrig, aber die BMW-Fahrer sind ohnehin nicht für zwergenhafte Anbauteile bekannt.            
Jedenfalls können wir in „Speck & Stube“ in Sauris di Sopra, nachdem wir den herrlich karibik-farbenen Lago di Sauris passiert hatten, zünftig Brotzeiten. Wobei es richtig witzig zu beobachten ist, dass der Wirt dort überhaupt keine Ahnung von deutschen Speise- Begriffen hat, trotz der eindeutigen Bezeichnung seiner Gaststätte. Na jedenfalls zeigt sich die Umständlichkeit des Google-Translators und schließlich bekommen alle das gleiche Essen. Speck, Käse, Brot und sehr wenig Gemüse. Gut so! Obwohl, der Andi hätte so gerne Pizza gehabt, zumindest als kleinen Trost für seinen gepeinigten Rücken. 
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Nach unzählbaren Kurven und Kürvchen, Straßen und Sträßchen, auf Google Maps kaum zu finden, gelangen wir zum Monte Zoncolan. Die letzte Serpentine ist so eng und steil, dass Fritz‘ Motorschutzbügel ganze Arbeit hat - das ist fast schon schweres Gelände. Es geht noch glimpflich aus und so können wir alle die weitere anspruchsvolle Tour fortsetzten. Unterm Strich ist es dann wenig Fahrtstrecke für einen ganzen Tag am Bike, aber sehr lohnend. Die fehlenden Kilometer werden einfach mit einer entsprechenden Anzahl an Kurven aufgefüllt. Am Abend drehte der Christoph nochmal auf. Die Kippe cool im Mundwinkel und durchdrehende Reifen zeigen, dass da noch Reserven sind. Und für unseren Andi und seinen geplagten Rücken endet der Tag im Papillo doch noch halbwegs gut - er bekommt seine verdiente Pizza.3. Tag: Sonntag, 15.09.2019, 370 km,  Tarvis, Feistritz an der Gail, Kreuth bei Bleiburg, Hochrindl, Flattnitz, Murau, Sölkpass, Bad Aussee, nach Hause.
Ein weiterer herrlicher Tag und ein leckeres Frühstücksbuffet begrüßen uns. Gemütlich und gut gelaunt entern wir unsere Zweiräder, die gottlob nach einer ganzen Nacht neben einem osteuropäischen Reisebus immer noch dastehen (was für ein Klischee). Sicher ist, dass wir im Hotel wieder gern gesehen sind - Franz und Mirabell sei Dank.  Die Heimfahrt beginnt mit dem Besuch einer Tankstelle, natürlich im billigeren Österreich. Irgendwo muss ja gespart werden. Albert findet noch mehr Einsparungspotential und steckt schon den Dieselzapfhahn in den Tank. Doch kurz bevor er zum Falschtanker mutiert und größere Komplikationen mit falschem Kraftstoff in Kauf nimmt, besinnt er sich und nimmt dann doch das teurere Superbenzin. Im Skigebiet Hochrindl, beim Biker Treffpunkt, gibt es eine Stärkung wie beim Seniorenausflug mit Kaffee und Kuchen. Ein letztes Schräglagentraining auf der Kinderwippe bereitet Philip auf den letzten Teil der Reise vor und Chris macht ein Trockentraining am Dreirad. 
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Sicher ist sicher - da steckt wohl noch der Glockner-Schreck in den Knochen. 
Alle kommen am späten Nachmittag gut zu Hause an, packen aus und legen die Füße hoch. Alle? Nein, nicht alle. Der Andi ist gleich noch fleißig und macht sich sofort ans Filmschneiden … Best GoPro-Filmer ever …
Nach Flattnitz folgt im Zickzack-Kurs der Sölkpass, der nun wieder zum Teil mit neuem Asphalt begeistert und uns richtig großen Spaß bereitet. Gleich nach Bad Aussee, beim Rasthaus zum Lebzelter, trennen sich nach der letzten Pause die Wege. Plötzlich geht alles unglaublich schnell und die drei ersehnten Tage sind auch schon wieder rum.
Danke für die schöne Zeit! Ein Bericht von Joachim Holzer.
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Was macht das Motorradfahren neben fahrtechnischem Können so entspannend? Jeder Biker stand oder steht vor der Überlegung, welches Motorrad zu ihm passt?. Denn eines ist klar, das Bike kann ja nicht über die Maßen an den Fahrer oder die Fahrerin angepasst werden.  In diesem Artikel finden sich Tipps zu ergonomischer Einstellungen am Motorrad, zu technischen Möglichkeiten, das Motorrad individuell anzupassen, wobei auch die Nachteile von solchen Maßnahmen aufgezeigt werden. Fangen wir bei der Größe des Motorrades an: ist es zu hoch, sodass wir mit den Füßen den Boden nicht mehr berühren können, oder nur knapp das Motorrad auf Zehenspitzen schieben können, gibt es mehrere Optionen. Wenn mit einem Fuß ein sicherer Stand erreicht wird, könnte man das Bike auch vor dem Wegfahren in die Fahrtrichtung schieben; Dabei ist zu beachten, dass das Motorrad gegen die eigene Hüfte gelehnt ist, sodass es beim Schieben nicht umfallen kann. Kommt man bei Bodenunebenheiten zum Stehen und das Standbein ist zu kurz, riskiert man einen Umfaller. Bevor das Motorrad in Angriff genommen wird, können auch die Motorradstiefel erhöht werden. Mit einem höheren Absatz steht es sich gleich viel besser. Preismässig dürfte das die günstigste, aber auch einfachste und unkomplizierteste Anpassung sein. Außerdem kann diese Investition auch bei einem
Motorradwechsel wieder verwendet werden. Bevor man sich über gröbere Umbauten Gedanken macht, sollte man sich der Sitzbank widmen. Einige Hersteller bieten die Möglichkeit, sowohl eine Sitzbank (abgepolstert, standard oder aufgepolstert) bei Neukauf auszuwählen oder die Sitzbank kann in unterschiedlichen Höhen mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug eingehängt werden. Durch diese Optionen kann bereits ein Höhenunterschied von ca. 3 cm korrigiert werden.  Eine alte Sitzbank „auszunehmen“ sollte man dem Fachmann überlassen, denn trotz weniger Material unter dem Hintern sollte die Sitzbank auch noch Komfort bieten. Der Fachmann kennt sich mit unterschiedlichen Materialien aus und kann so die Sitzbank wieder komfortabel anpassen. Natürlich gibt es im Zubehör eine große Auswahl an speziellen Sitzbänken, die man austauschen kann. Eine Sitzbank ist jedoch Fahrzeuggebunden und kann bei einem Fahrzeugwechsel nicht auf das neue Bike mitgenommen werden- außer man hat das neuere Modell erstanden. Anmerkung: jedoch könnte es bei einem Modellwechsel zu technischen Änderungen kommen, sodass die Sitzbank nicht mehr passt. Generell hat eine schmale Sitzbank im vorderen Bereich den Vorteil, dass eine kleinere Schrittbogenlänge zum Erreichen des Bodens ausreichend ist. Eine breite Sitzbank im vorderen Bereich spreizt die Beine vom Motorrad weg, sodass die Füße nicht am kürzesten Weg zum Boden gelangen können. Erst nach diesen Überlegungen sollten bauliche Adaptionen angedacht werden. So kann das Heck entweder tiefergelegt oder auch höherverlegt werden. Bei Tieferlegung wird die Bodenfreiheit eingeschränkt, dies führt zu eingeschränkter Schräglagenfreiheit und kann teilweise auch gefährlich werden, da beispielsweise bei Bodenwellen das Motorrad in der Schräglage aufgrund der Kompressionskräfte früh aufsitzt und dadurch das Fahrzeug mit dem Fahrer ins Rutschen und
Ergonomie am  Motorrad
Foto: fact, koch
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in Folge zum Sturz führen kann. Heckhöherlegung beeinträchtigt das Fahrverhalten negativ und macht das Fahrzeug behebig, weniger wendig in Kurven. Manche Hersteller bieten auch die Möglichkeit ein kürzeres Federbein zu verbauen. Bei der Heckverlegung kann eine Höhendifferenz von bis zu 5 cm ausgebessert werden, man muss aber eine Einschränkung der fahrdynamischen Performance in Kauf nehmen und dieses mit geringer Geschwindigkeit ausgleichen. Wird jedoch hinten am Motorrad die Höhe verändert, muss dieses auch auf der Vorderseite berücksichtigt werden: Die Gabelholme können ev. durch die Gabelhalterung durchgesteckt werden. Dabei ist aber zu beachten, dass die Gabelholme beim Verdrehen des Lenkers zu keiner Blockade des Lenkers führen oder Leitungen eingeklemmt werden. Manche Hersteller bieten auch an, die Gabelholme in unterschiedlichen Längen beim Neukauf auswählen zu können. Bei einem gebrauchten Motorrad können ev. noch Gabelfedern getauscht werden, um eine Höhendifferenz zu erhalten.  Eine zusätzliche Hilfe stellt ein einstellbares Federbein dar: die Einstellung der Druckstufe führt zu einer Höhenverstellung des Motorrades und kann so ebenfalls zur Verringerung der Sitzhöhe verwendet werden. Diese Einstellung verwendet man, wenn man mit mehr Gepäck fährt, wird diese Einstellung erhöht, um mit mehr Beladung nicht mehr „einzufedern“.   Sollte das Fahrzeug über ein elektrisches Fahrwerk verfügen, kann die Fahrzeughöhe damit per Knopfdruck angepasst werden. Nach diesen Anpassungen können nun weitere Einstellungen vorgenommen werden, um entspannter das Motorradfahren zu genießen. Das Zusammenspiel von Sitzbank, Fußrasten und Lenker ergeben dabei ein  „magisches 
Dreieck". und bilden dadurch ein Gefühl von Sicherheit, Überblick und Fahrzeugbe-herrschung.  Ein Kniewinkel von ca. 90 Grad wird als angenehm wahrgenommen, je spitzer der Winkel, um so „sportlicher“ werden die Motorräder. Hier ist jedoch anzumerken, dass durch eine Tieferlegung des Motorrades oder der Sitzbank auch der Kniewinkel spitzer wird. Manche Hersteller haben es ermöglicht, die Fußrastenanlage in der Höhe verstellbar zu machen. Kann aber auch im Zubehör extra erworben werden.  Sollte man diese Option wählen, muss auf die richtige Bremshebeleinstellung der Hinterradbremse beachtet werden und im Bedarfsfall korrigiert werden. Diese wird in der Regel in den Betriebsanleitungen des Fahrzeuges erklärt. Generell ist die Hinterradbremse speziell im Langsamfahrbereich, Stadtverkehr und im Gelände die optimale Unterstützung! Daher sollte die Einstellung so erfolgen, dass der Fuß nicht angehoben werden muss, um Bremsdruck aufzubauen. Nur wenn die Sohle entspannt auf dem Pedal liegt, kann dieses vom ersten Moment an blitzartig und fein dosiert werden. Bei einem zu hoch stehenden Pedal besteht die Gefahr, dass man die Bremsscheibe durch permanenten leichten Druck unabsichtlich heiß bremst. Auf der Gegenseite wird der Schalthebel ebenfalls in der Höhe so eingestellt, dass er beim Schalten ohne Verrenkungen zu bedienen ist.  Als nächsten entscheidenden Punkt betrachten wir den Abstand zum Lenker. Bei aufrechter entspannter Sitzposition, nahe dem Tank, sollten die Arme abgewinkelt sein, niemals gestreckt. Wenn der Lenker zu weit von einem weg ist, führt das zu Verspannungen und Verkrampfungen im Schulterbereich und an den Armen, in Folge entsteht Müdigkeit und die Konzentration sinkt. Im Zubehör lassen sich „Lenkerverlegungen“ oder auch sogenannte „Riser“ erstehen. Dadurch kann der Lenker sowohl bis zu 5 cm höher werden oder 
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zusätzlich auch näher zum Fahrer gerückt werden. Je nach Hersteller bis zu 5 cm möglich. Dabei ist aber zu beachten, dass die Leitungen (Bremse, Kupplung, Gasseil, usw.) genug Spiel haben; selbst wenn der Lenker voll eingeschlagen ist. Beim Fahren im Gelände ist es jedoch wichtig, dass der Lenker über dem Gabelkopflager montiert ist, um so bestmöglich das Motorrad auf losem Untergrund im Stehen manövrieren zu können. Wenn der Abstand zum Lenker passt, ist noch die Einstellung der Hebel am Lenker zu prüfen und gegebenenfalls zu adaptieren. Beim Auflegen der Handflächen auf Brems- und Kupplungsgriff müssen diese in normaler Sitzhaltung eine Linie mit den Unterarmen bilden. Wenn nicht, laufen die Sehnen über das abgewinkelte Handgelenk, wie der Bowdenzug über eine Knickstelle und führen schnell zu Schmerzen und schlimmstenfalls zu Entzündungen im Handgelenk. Die Einstellung der Hebel sind mit wenigen Handgriffen erledigt, Schrauben lockern, die Hebel in die entsprechende Stellung drehen und die Schrauben wieder mit dem richtigen Drehmoment festziehen. Die Bremsfinger sollten möglichst am Ende des Bremshebels anliegen, dadurch kann die Dosierung maximal ausgereizt werden, als auch die gesamte Hebelkraft. Ist die Hand zu klein, um den Bremshebel zu erreichen, bringen einstellbare Hebel Abhilfe. Entweder mit einem Einstellrad oder einem kleinen zusätzlichen Einstellhebel versehen, sind diese Helferlein am Zubehörmarkt zu erwerben. Achtung bei gebrauchten Motorrädern: die Hebel stellen eine technische Änderung dar und so kann es sein, dass mit einem Zubehörhebel eine schlechtere Bremsleistung erzielt wird, als mit einem Originalhebel- gleiches gilt sinngemäß auch für den Kupplungshebel. Sind Protektoren am Lenker verbaut, ist darauf zu achten, dass die Hebel an der Protektorhalterung nicht streifen oder nur leicht anstehen. Auch wenn der Hebel nur leicht ansteht, bedeutet das, dass permanent geringer Druck an den Bremsbelägen anliegt. Wenn der Hebel am Protektor ansteht, löst sich die Bremse nicht mehr vollständig.
Sollte der gesamte Lenker verdreht werden, muss ev. auch der Gasgriff neu justiert werden. Ebenso kann sich das Kupplungshebelspiel dabei verändern und so den Haltepunkt der Kupplung verstellen. Diese Einstellungen sollten jedoch vom Fachmann erledigt werden.     Wer sich noch einen letzten „Wohlfühlfaktor“ gönnen möchte, sollte über einen ausreichenden Windschutz durch ein passendes Windschild nachdenken. Dadurch werden der Oberkörper und der Helm optimal vom Winddruck geschützt und es beugt einer Ermüdung oder verstärkten Beanspruchung von Schultern, Armen, Hüfte und Rücken vor. Manchmal reichen kleine Veränderungen schon aus, um sich entspannt, sicher und wohl am Motorrad zu fühlen und plötzlich verliert eine längere Etappe alle Anstrengung. Die Winterpause bietet genug Zeit, um sich einmal in Ruhe über diese Punkte Gedanken zu machen und im Bedarf sich an die Einstellungen zu machen, in diesem Sinne: Nach der Saison ist vor der Saison, Euer Obmann Thomas Petsch
zu weit aussen montiert!
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A-Führerschein
Wer A sagt, muss nicht B sagen! Das Auto ist nicht das einzige motorisierte Fahrzeug für individuelle Fortbewegung. Bikes sind eine sehr attraktive Alternative..
Der Weg zum Führerschein der Klasse A1 (125er)
Persönliche Voraussetzungen: Mindestalter, um in der Fahrschule mit der Ausbildung beginnen zu dürfen: 15 ½ Jahre- gleichzeitig kann auch die B-Ausbildung mit dem L17-Modell begonnen werden. Gesundheitliche Eignung (Untersuchung bei einem dafür ermächtigten Arzt). Erste Hilfe Kurs.
Fahrschulausbildung: Die Fahrschul-ausbildung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Theoriekurs mit den allgemeinen Verkehrsvorschriften, die für alle Fahrzeugklassen gelten: 20 Stunden- Theoriekurs mit dem Spezialwissen für Motorradfahrer: 6 Stunden- 14 Fahrstunden inkl. Sonderausbildung "Erlangen von Risikokompetenz"Theorieprüfung:
Die Theorieprüfung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Computertest mit den allgemeinen Verkehrsvorschriften, die für alle Fahrzeugklassen gelten
- Computerteil mit dem Spezialwissen für MotorradfahrerFührerschein auf Probe:
Die Probezeit dauert drei Jahre, mindestens aber bis zum 21. Geburtstag.
Mehrphasenausbildung: Die Mehrphasenausbildung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Fahrsicherheitstraining mit verkehrspsycho-logischem Gruppengespräch und Gefahren-wahrnehmungstraining nach 2 bis 12 Monaten- Mindestens zwei Monate danach eine Perfektionsfahrt in der Fahrschule (4 bis 14 Monate nach der Prüfung)
Der Weg zum Führerschein der Klasse A2 (Leichtmotorräder)
Persönliche Voraussetzungen: Mindestalter, um in der Fahrschule mit der Ausbildung beginnen zu dürfen: 17 ½ Jahre- gleichzeitig kann auch die normale B-Aus-bildung begonnen werden. Gesundheitliche Eignung (Untersuchung bei einem dafür ermächtigten Arzt). Erste Hilfe Kurs.
Fahrschulausbildung: Die Fahrschul-ausbildung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Theoriekurs mit den allgemeinen Verkehrsvorschriften, die für alle Fahrzeugklassen gelten: 20 Stunden- Theoriekurs mit dem Spezialwissen für Motorradfahrer: 6 Stunden- 14 Fahrstunden Theorieprüfung:
Die Theorieprüfung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Computertest mit den allgemeinen Verkehrsvorschriften, die für alle Fahrzeugklassen gelten
- Computerteil mit dem Spezialwissen für MotorradfahrerFührerschein auf Probe:
Die Probezeit dauert drei Jahre, wenn sie nicht bereits durch den Vorbesitz der Klasse B absolviert wurde.
Mehrphasenausbildung: Die Mehrphasenausbildung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Fahrsicherheitstraining mit verkehrspsycho-logischem Gruppengespräch und Gefahren-wahrnehmungstraining nach 2 bis 12 Monaten- Mindestens zwei Monate danach eine Perfektionsfahrt in der Fahrschule (4 bis 14 Monate nach der Prüfung)Upgrade von A1 auf A2: Es gibt keinen automatischen Aufstieg in die nächsthöhere Führerscheinklasse! Nach zwei Jahren Besitz von A1 und absolvierter Mehrphasenausbildung kann zum Upgrade auf die Klasse A2 entweder eine Praxisprüfung abgelegt werden, oder man besucht ein siebenstündiges Fahrtraining.
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Motorradversicherung
HaftpflichtversicherungWenn Sie ein Motorrad besitzen, müssen Sie zumindest eine Haftpflicht-versicherung abschließen. Sie sichert Geschädigte und Verursacher und verhindert, dass ein Verkehrsunfall eventuell zum finanziellen Ruin führt. Die Haftpflicht-versicherung deckt Personen-, Sach- und Ver-mögensschäden ab – bis zur vereinbarten Versicherungs-
summe. Da aus Erfahrung die gesetzlich vorgeschriebene Mindest-summe EUR 7,6 Mio. bei schweren Unfällen gelegentlich nicht ausreicht, kann man die Versicherungs-summe gegen eine geringe Mehrprämie erhöhen.
Der Weg zum Führerschein der Klasse A (Alle Motorräder)
Persönliche Voraussetzungen: Mindestalter, um in der Fahrschule mit der Ausbildung beginnen zu dürfen: 23 ½ Jahre ohne Vorbesitz der Klasse A2 frühestens 1 ½ Jahre nach der erfolgreichen A2-Fahrprüfung. Gesundheitliche Eignung (Untersuchung bei einem dafür ermächtigten Arzt). Erste Hilfe Kurs.
Fahrschulausbildung: Die Fahrschul-ausbildung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Theoriekurs mit den allgemeinen Verkehrsvorschriften, die für alle Fahrzeugklassen gelten: 20 Stunden- Theoriekurs mit dem Spezialwissen für Motorradfahrer: 6 Stunden- 14 Fahrstunden Theorieprüfung:
Die Theorieprüfung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Computertest mit den allgemeinen Verkehrsvorschriften, die für alle Fahrzeugklassen gelten
- Computerteil mit dem Spezialwissen für Motorradfahrer.
Führerschein auf Probe:
Die Probezeit dauert drei Jahre, wenn sie nicht bereits durch den Vorbesitz der Klasse B absolviert wurde.
Mehrphasenausbildung: Die Mehrphasenausbildung ist nur beim ersten Erwerb einer der Klassen A1, A2 oder A zu absolvieren.- Fahrsicherheitstraining mit verkehrspsycho-logischem Gruppengespräch und Gefahren-wahrnehmungstraining nach 2 bis 12 Monaten- Mindestens zwei Monate danach eine Perfektionsfahrt in der Fahrschule (4 bis 14 Monate nach der Prüfung)Upgrade von A1 auf A2: Es gibt keinen automatischen Aufstieg in die nächsthöhere Führerscheinklasse! Nach zwei Jahren Besitz von A2 und absolvierter Mehrphasenausbildung kann zum Upgrade auf die Klasse A2 entweder eine Praxisprüfung abgelegt werden, oder man besucht ein siebenstündiges Fahrtraining.
Wer direkt von A1 auf A wechseln möchte, muss zur Praxisprüfung antreten, und mindestens 24 Jahre alt sein.Für Personen, die ab dem 39. Geburtstag die Lenkberechtigung der Klasse A erwerben, wird die pratische Ausbildung auf 16 Fahrlektionen augedehnt., Davon müssen die letzten vier Lektionen im öffentlichen Verkehr als Einheit durchgeführt werden, die zudem einen hohen Anteil an Freilandstraßen umfassen muss.
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Die „Grüne Karte“: Die Grüne Versicherungskarte ist der international anerkannte Nachweis, dass ein Auto ordnungsgemäß versichert ist. Diese gilt für die meisten Länder Europas im geografischen Sinn, aber einige Länder verlangen eine zusätzliche Vereinbarung. Bei Auslandsreisen sollte man sich vorher erkundigen, ob dieses Land auch in Deckung ist. In fast allen europäischen Ländern gilt das amtliche österreichische Kennzeichen als Nachweis der bestehenden Haftpflichtversicherung. Trotzdem wird empfohlen, bei Auslandsreisen die sogenannte „Grüne Karte“ als Versicherungsnachweis mitzuführen (die Grüne Karte wird automatisch oder auf Anforderung vom Kfz-Haftpflichtversicherer ausgestellt).   Darüber hinaus erleichtert die Grüne Karte bei einem Unfall den Austausch der Versicherungsdaten.  
Kaskoversicherung  Eine Kaskoversicherung ist im Unterschied zur Haftpflichtversicherung freiwillig. Sie bietet einen zusätzlichen finanziellen Schutz vor Schäden am eigenen Bike. Sie deckt je nach gewählter Variante : Vollkasko: den Schaden am eigenen Bike bei selbst verschuldetem Unfall Teilkasko: Schäden die durch Diebstahl, Naturgewalten, Kollision mit Tieren, Vandalismus, Parkschaden oder Unfall entstehen. Rechtsschutz    In einen Verkehrsunfall verwickelt zu sein, ist schlimm genug. Doch hinterher folgt oft noch ein unangenehmer Rechtsstreit, der kompliziert, langwierig und teuer sein kann. Ihre Rechte als Verkehrsteilnehmer sichern Sie mit der entsprechenden Rechtsschutzversicherung. Kommt es im Zuge der Motorradnutzung zu einem Verfahren, so werden die daraus entstehenden Kosten (inkl. Vorschüsse, Gebühren und Kosten, Kosten von Gerichtsgutachten) durch eine Kfz-Rechtschutzversicherung bezahlt. Je nach Versicherungsschutz sind auch Streitigkeiten bei Kauf- und Service enthalten.   Tipp: Falls Du schon einen Privatrechtsschutz haben solltest, würde ich abklären ob dieser auch ein Kfz-Rechtsschutz enthält. 
Kennzeichenhinterlegung:   Die Tage werden kürzer, kälter, und die Straßen sind feucht. Der Winter steht vor der Haustür und die Motorrad Saison ist vorbei. Nun werden die Kennzeichen hinterlegt nur was benötige ich dazu? Folgende Unterlagen benötigen Sie für die Zulassungsstelle:            - Kennzeichen - Lichtbildausweis - Zulassungsbescheinigung Bei Vertretung: Vollmacht Kosten: keine Nach der Hinterlegung bekommen Sie eine Bestätigung, welche Sie Ihrer Versicherung zukommen lassen sollten. Fristen: Erst wenn die Kennzeichentafeln mindestens 45 Tage hinterlegt wurden, ist für den Hinterlegungszeitraum keine Kraftfahrzeugsteuer bzw. motorbezogene Versicherungssteuer zu entrichten. Der Tag der Hinterlegung und der Tag der Wiederausfolgung werden nicht in die 45 Tage miteinbezogen.
Europaschutz:
Schlimm, wenn man einen Unfall im Ausland hat. Schlimmer, wenn man den entstandenen Schaden vor Ort einklagen muss oder nur ein kleiner Teil des Schadens ersetzt wird. Bei einem Unfall im europäischen Ausland kann es leicht zu Ärger und Frust kommen, da Rechtssysteme in anderen Ländern anders funktionieren und eventuelle Entschädigungen daher geringer oder zum Teil auch komplett ausfallen. Mit dem Zusatzbaustein "Europaschutz" wird der Schaden nach österreichischem Versicherungsrecht abgegolten. Somit erspart man sich viel Ärger und Arbeit! Achtung, diese Zusatzdeckung muss aber extra vereinbart werden!
Winternachlass:Viele Motorradfahrer kommen zu Beginn des Winters in die Zulassungsstellen und hinterlegen das Motorradkennzeichen. Somit sparen Sie die Versicherungsprämien in den kalten Wintermonaten. Ausfahrten sind daher leider nicht mehr möglich! Auch wenn das Wetter dann doch mitspielen sollte. Als Lösung dieses Problems gibt es bei manchen Versicherungen einen „Winternachlass“. In diesem Fall ist das Motorrad das ganze Jahr zugelassen und anstelle der Kennzeichenhinterlegung gibt es einen Prämiennachlass. 
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Sponsoren Um unsere Ziele erreichen und unseren Mitgliedern diverse Vorteile bieten zu können, sind wir auf unsere Sponsoren angewiesen. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar!
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Season End Tour 2018
Am Samstag den 12. Oktober 2019 war es wieder so weit. Unsere Season End Tour stand wieder an. Leider hatten an diesem Wochenende nur 9 Mitglieder Zeit  die schöne Tour zu bestreiten. Um kurz nach acht Uhr trafen die ersten Biker bei der OMV Tankstelle in Schallmoos mit voller Freude ein. Das Wetter meinte es gut mit uns, über 20 Grad waren vorhergesagt. Pünktlich um neun Uhr ging es los Richtung Mattighofen. Unser Franz gleitete mit seiner Diva der neuen Ducati Multistrada voran. Unsere erste Kaffeepause hatte Franz beim Waldgasthof „Oachkatzl“ in Kopfing geplant. Also parkten wir unsere Bikes schön gereiht auf deren Parkplatz und machten uns für ca. 10 min. zu Fuß weiter in Richtung Eingang. Dort angekommen standen wir vor einem riesigen, aber geschlossenen Holztor.  Nach längeren klingeln wurde uns über die Sprechanlage mitgeteilt, dass wir hier wohl keinen Kaffee und Kuchen bekommen werden, da wir nicht den Baumkronenweg bestritten hatten. Wie sollten wir das auch mit unseren Motorrädern machen? Aber anscheinend sind Biker hier nicht erwünscht. Egal, wir maschierten wieder zu unseren Bikes, so hatten wir uns wenigstens kurz die 
Beine vertreten! Aufgesattelt ging es weiter auf die Suche nach Kaffee und Kuchen. Oder sollten wir aufgrund der verloren gegangenen Zeit doch schon ans Mittagessen denken? Und schon hatten wir auch eine nette Station gefunden. Zwar gab es nur eine kleine Karte, aber leckere Käsekrainer und freundliche Bedienung waren es allemal. Gestärkt ging es für sechs unserer Leute weiter Richtung Krumau in Tschechien. Der Rest der Gruppe kehrte schon wieder um, da diese am Abend wieder zu Hause sein mussten. In Krumau angekommen, machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft, was sich allerdings als sehr schwierig erwies. Andi musste als Guide übernehmen und Richtung Unterkunft navigieren, eine Premiere für unseren Andi ;-). Dort angekommen standen wir wieder vor geschlossenen Toren, irgendwie wollte uns hier keiner haben. Nach weiterer Suche wurden wir im Internet fündig, rauf auf die Bikes und los, doch auch diese Unterkunft war nicht zu finden. Also fragten wir bei Passanten und Tankstellenmitarbeitern nach der Unterkunft, doch diese hielten es nicht für nötig uns zu helfen und verscheuchten uns mit den Worten „weg, nix, nein nein…“ Ein sehr herzlicher Empfang! FTC-Biker geben natürlich nicht auf,  
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bis wir eine passende Schlafmöglichkeit fanden und diese fanden wir bei Josef! Eine kleine Pension zu einem extrem günstigen Preis. Nach dem Duschen gings mit dem Taxi in die Stadt nach Krumau  und schon kam die nächste Hürde auf uns zu! Der Taxifahrer verstand uns nicht und fuhr irgendwie Richtung Stadt. Doch nicht mit unserem Franz, er zeigte ihm den Weg- „Nix da, da drüben müssen wir hin“ waren die Worte von Franz. Der Taxifahrer verstand nur Bahnhof. Nach mehrmaligen Umkehren seines Fahrzeuges und heftiger Diskussion zwischen Fahrer und Taxizentrale kamen wir endlich an unserem Ziel an. Natürlich wurde der Taxometer angehalten und so mussten wir nur fünf Euro zahlen ;-) Da es nun auch schon ziemlich spät war, suchten wir uns ein Restaurant zum Abendessen. Dieses fanden wir schnell, ein uriges typisch tchechisches Lokal, klein aber fein! Zum Glück wurde gerade ein passender Tisch frei, dieser wurde sofort von uns beschlagnahmt. Die Gäste waren vorwiegend Einheimische, Essen war toll und das Personal sehr freundlich, der Preis schon fast lächerlich!! Vollgestopft fuhren wir wieder mit einem Taxi nach Hause, dieses mal ohne Probleme! Am nächsten Morgen fuhren wir mit den Bikes noch einmal in die Stadt, wir mussten sie ja auch bei Tageslicht erkunden. Dort gönnten wir uns noch ein leckeres Frühstück. Danach noch ein wenig die Stadt erkunden und dann ab nach Hause.   
Es war wieder eine super coole Tour mit super netten Leuten! Bis nächstes Jahr! Bericht: Andi Graf


Jahreshauptversammlung2019
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Am Donnerstag den 28. November 2019 fand unsere Jahreshauptversammtun 2019 beim Dorfwirt in der Ebenau statt. Zahlreiche Mitglieder*innen erschienen zu diesem doch sehr wichtigen Termin. Bei geselligem Beisammensein blickten wir gemmeinsam auf die vergangenen Vereinsjahre 2018 und 2019 zurück. Die Mitgliederzahl ist Jahr für Jahr gestiegen, derzeit zählt der FTC Hallein über 50 Mitglieder. Neben unseren neuen Vereins-Shirts und Vereins-Jacken wurde unter anderem eine Drohne für den Verein zugelegt. So können wir unsere Kurventrainings noch besser analysieren, da wir mit der Drohne die richtige Kurven- und Blicktechnik besonders gut aufnehmen können. Damit wir rechtlich auf der sicheren Seite sind, ist unsere Drohne natürlich versichert, registriert und unser Andi macht den Drohnenführerschein. Für das Vereins-
jahr 2020 gibt es wieder viele Trainings. Unser beliebtes Warmup training findet wieder in der Schwarzenbergkaserne in Wals statt. Des weiteren sind wieder Kurventrainings am Großglockner und in Dienten geplant. Unsere Vereinsausfahrt führt uns 2020 an den wunderschönen Gardasee, unser Obmann Thommy hat die Route bereits geplant. Und so stehen wieder viele schöne Touren auf unseren Terminkalender. In. diesem Sinne möchte sich der Vorstand bei allen Mitglieder*innen für Ihre Treue recht herzlich bedanken. Einen besonderen Dank auch an alle Helfer*innen die einen großen Teil ihrer Freizeit für den FTC Hallein opfern, und uns zu so einem mitlerweile sehr großen Motorradverein verholfen haben. Wir freuen uns schon über eine gemeinsame, spannende Bikersaison 2020 mit vielen neuen Pässen und Kurven! Bis 2020, euer FTC Hallein!


Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: FTC Hallein, Baldehofstraße 32, 5020 Salzburg, ftc-hallein@sbg.at, www.ftc-hallein.at; Redaktion und Layout: Andreas Graf