Der Haus Spatz Zeitschrift  für unsere Bewohner  |  Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg Der HausSpatz – Ausgabe 16 –


Inhaltsverzeichnis Ausflüge in den Hofgarten der Residenz Seniorenzentrum Estenfeld Service-Wohnen der Häuser Kürnach, Estenfeld, Eibelstadt und Rimpar Seniorenzentrum Eibelstadt Konzert „Im Takt“   |  Miravilla – Service Wohnen Hubland Ausflug zum Brückenbaron  |  Am Lindhard – Service-Wohnen Ochsenfurt Hoher Besuch  |  Seniorenzentrum Kürnach Senioren dort, wo die Ideen wachsen  |  Seniorenwohnanlage am Hubland Kulinarische Reise nach Italien   |  Seniorenwohnanalge am Hubland Ausflug in die Kindertagesstätte Eibelstadt  |  Seniorenzentrum Eibelstadt  Ausflug auf die Landesgartenschau  |  Seniorenzentrum Kürnach Überraschungsgast  |  Seniorenzentrum Eibelstadt Kleines Interview vor der Hochzeit von Birgit BrÖnner & Artur Ullrich  Neue Bewohnervertretung gewählt  |  Seniorenzentrum Eibelstadt Sommerfest  |   Seniorenzentrum Aub Grosses Lob einer Bewohnerin des Lindenhofs  |  Seniorenwohnanlage am Hubland Besuch des Missio Chors  |  Miravilla – Service- Wohnen Hubland Seniorenbesuch in „meinem“ Biotop   |  Seniorenzentrum Rimpar  Alles rund um die Erdbeere   |  Am Kapellenberg – Service-Wohnen Eibelstadt Wenn Tanz und Bratwurst sich vereinen  |  Haus Franziskus Aller guten Dinge sind zwei  |  Seniorenzentrum Kürnach Tharanga Baumeister und die Kunst  |  Seniorenzentrum Rimpar Rätselfragen zu den 50er- und 60er-Jahren104. Geburtstag von Barbara Neumeister  |  Seniorenzentrum Eibelstadt „Ein Engel auf Erden“ geht in den Ruhestand  |  Seniorenwohnanlage am Hubland Trotz feiern und schreien mussten wir heim…   |  Haus Franziskus fi eberte mit Ausflug zur Vogelsburg   |  Miravilla – Service Wohnen Hubland Gemälde   |  Walter Moras, Verschneite Wassermühle   (etwa 1900) LYriK   |  Ein Gedicht von Cäsar Flaischlen (1864-1920) ImpressumTermine 4 5 6 89 10 11 1214 15 16 17 18 20 21 22 23 24 26 2727 28 30 32 33 34 35 36 37 3839


3 Vorwort              Liebe Leserinnen und Leser,was macht der Spatz im Winter? In den kalten Monaten geht es beim geselligen  Singvogel gemütlich zu. Er verbringt viel Zeit in Gesellschaft, widmet sich der  Gefiederpflege, dem Sandbaden und dem gemeinsamen „Tschilpen.“ Im Januar und  Februar sind einige Spatzenmännchen bereits auf der Suche nach geeigneten  Nistplätzen.Wir blicken in dieser Ausgabe zurück auf das Jahr 2018 und lassen nochmal   einige Ausflüge und Ereignisse Revue passieren. Nach den Hitzerekorden von  1911, 1947 und 2003 gilt 2018 als „Jahrhundertsommer“. Soweit es möglich war,  wurde viel Zeit unter freiem Himmel verbracht, wie z. B. im Hofgarten der Residenz,  auf der Landesgartenschau, beim „Brückenbaron“ oder auf einem der zahlreichen  Sommerfeste. Lesen Sie interessante Geschichten rund um unsere Bewohner  und Mitarbeiter und machen Sie es sich gerade in der kalten und nassen Jahres- zeit mit „wärmenden“ Augenblicken gemütlich. In diesem Sinne freuen wir uns mit Ihnen auf den kommenden Frühling.  Denn dann sind die Spatzen wieder besonders emsig. Matthias Rüth  Geschäftsführer Prof. Dr. Alexander Schraml  Geschäftsführer Eberhard Nuß  Landrat » Die Schönheit eines Augenblicks   entdeckt man oft erst in der Erinnerung.«  Aimée de Staël 


4 Ausflüge in den Hofgarten der  Residenz Foto: Christine Zettner,  Service-Wohnen


5 Seniorenzentrum Estenfeld Einige Bewohner des Seniorenzentrums Estenfeld betraten den Ostgarten der Resi- denz am 21. Juni 2018 (Sommeranfang) über den Eingang am Rennweg. Sofort waren  sie von den wunderschönen und hervorragend duftenden Rosen umgeben. In aller  Ruhe setzten sie sich auf den Gartenbänken nieder und ließen den Rosengarten und  das Portal des Gartensaals der Residenz auf sich wirken.   Nach einem Fotoshooting führte sie ihr Rundgang weiter durch schattige Spaliere  und Laubengänge vorbei an klassizistischen Gartenskulpturen. Die unterschiedlichs- ten Sommerblumen und ihre Fülle sowie Farbenpracht waren einfach überwältigend. Im Südgarten fanden sie die Skulptur „Raub der Europa“ besonders faszinierend. Außerdem kamen sie am Felsenbrunnen und den acht großen, kegelförmig ge- schnittenen Eiben vorbei.Anschließend besuchten sie die Residenz-Gaststätte und rundeten ihren Ausflug   in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen ab. Es fehlte nur, dass man die „Kleine  Nachtmusik“ von Mozart im Hintergrund hätte hören können.  L  Text & Bilder: Christine Hain, Betreuung & Versorgung


6 Service-Wohnen der Häuser Kürnach, Estenfeld, Eibelstadt und Rimpar  Ein Ausflug in den wunderschön bepflanzten Hofgarten der Residenz war ein Wunsch  vieler Bewohner aus dem Service-Wohnen. So machten wir uns auf, einen der schönsten  Gärten hinter dem bedeutendsten Barockschloss Europas – unserer Residenz –   zu bestaunen.Schnell stellten wir fest, dass sich die Fürstbischöfe glücklich schätzen durften, solch  einen tollen Anblick tagtäglich zu genießen. Ab 1770 wurde nach den Plänen des Hof- gärtners Johann Prokop Mayer der Hofgarten neu gestaltet. Geschickt fügt sich dieser  in die Bastionen der barocken Stadtbefestigung ein. Der Garten ist in drei Teile   aufgeteilt und mit einer Vielzahl von hübschen Sandsteinfiguren aus der Werkstatt  des Hofbildhauers Johann Peter Wagner ausgestattet.Zunächst spazierten wir gemütlich in Richtung des Rosengartens mit seinen tollen  roten, zauberhaft duftenden Rosen. Die Wege waren gesäumt mit einem bunten   Blumenarrangement und die Farben leuchteten herrlich in der Sonne des Ostgartens.  Dieser Ostgarten ist auf den Ausgang  aus dem Gartensaal im Mittelbau der Residenz  angelegt. Viele Bewohner hatten hier schon einmal den Klängen des Mozartfestes   gelauscht. Heute blühen hier Hunderte von alten Rosensorten, früher waren es be- schnittene Obstbäume. Geblieben sind die anschließenden Laubengänge, die uns   bei den sommerlichen Temperaturen perfekte Schattenspender waren. Die Laubengänge,  die aus alten Kornelkirschen und Lärchen geformt sind, ließen uns immer wieder   einen herrlichen Blick auf die Residenz erhaschen.Auf den zahlreichen Kanapees aus Sandstein konnte man sich kurz ausruhen,   bevor es dann erholt Richtung Südgarten weiter ging. Der flache, rechteckige Garten,  der an die Orangerie anschließt, verzauberte uns alle wieder mit seinen mächtigen   Eibenbäumen in Kegelform. Diese kegelförmigen Bäume, angeordnet um einen Brunnen,  verbinden viele Bewohner mit schönen Erinnerungen an ihre Kindheit, Spaziergängen  und Weinfesten, die sie hier schon einmal erlebt haben.Zum Abschluss kehrten wir noch ganz „fürstlich“ in den Biergarten der Residenz   ein und ließen den tollen Ausflug bei kleinen Köstlichkeiten ausklingen.Wieder einmal wurde uns bewusst, in was für einer schönen Stadt wir leben.  L   Text & Bilder: Christine Zettner, Service-Wohnen


7 Der Hofgarten ist unter Einbeziehung der Barockbastionen mit zahlreichen Garten- plastiken sowie schmiedeeisernen Toren von J. Georg Oegg in reichsten Rokokoformen  angelegt.


8 Seniorenzentrum Eibelstadt Dank der fleißigen Unterstützung der Nachbarschaft shilfe können die Bewohner  vom Seniorenzentrum Eibelstadt jeden Monat einen Ausflug unternehmen.  Im Mai führte dieser nach Würzburg in den Hofgarten der Residenz. Alle Bewohner freuten sich schon sehr darauf, da jeder früher gerne Ausflüge dorthin  unternahm. In Würzburg angekommen, betrachteten wir zuerst die wunderschönen  Rosen, die schon toll duft eten und spazierten dann gemeinsam durch den Hofgarten.  Anschließend gab es Kaff ee und Kuchen oder Eis im Biergarten der Residenz-Gaststätte- diesmal gesponsert durch die Nachbarschaft shilfe. Hierfür wollen wir uns noch einmal recht herzlich bedanken!  L L  Text: Bianca Reuß, Betreuung & Versorgung


9 Konzert „Im Takt“   |  Miravilla – Service Wohnen Hubland  Im Juni war es soweit: mein letztes Konzert als Ansprechpartnerin in der Miravilla  und Silvia Muschlers erstes Konzert! Die Bläsertruppe „Im Takt“, zum dritten Mal  bei uns zu Gast, hat den Nachmittag wundervoll begleitet. Es war für mich sehr  emotional und nach fast drei Jahren sind dann auch bei mir einige Tränen geflos- sen. Ich bedanke mich auch hier noch einmal für diese intensive Zeit. Keinen Tag, keinen Moment, egal ob traurig, lustig oder schwierig, möchte ich  missen. Ich nehme sehr viel mit. Ich kann beruhigt gehen, weil die Bewohner mit  Silvia Muschler eine tolle Ansprechpartnerin bekommen. Mein tief empfundener  Dank geht noch mal an alle Bewohner der Miravilla, der „Im Takt“-Bläsergruppe,  Prof. Dr. Dr. Günter Koch, der eine schöne Rede gehalten hat, ebenfalls Krimhild  Hornschuch von „Im Takt“. Sie alle haben mich mit einem schönen Gefühl ver- abschiedet – für mich ein tolles Geschenk. Meiner Nachfogerin Silvia Muschler wünsche ich auf diesem Wege, dass sie ge- nauso viele tolle Momente erleben darf, wie ich es durfte. Diese werden mir im  Herzen bleiben und mich begleiten.DANKE und Tschüss sagt Michaela Zinecker.  L


10 Ausflug zum Brückenbaron  |  Am Lindhard – Service-Wohnen Ochsenfurt    Es wird viel darüber erzählt und geschrieben: über den Brückenbaron in Bolzhausen.  Jetzt wollten die Bewohner der Service-Wohnanlage „Am Lindhard“ in Ochsenfurt   das Gelände selbst einmal erkunden. An einem Nachmittag im Juni unternahmen sie  ihren Ausflug in den Ochsenfurter Gau. Schon am Eingang und auf dem Weg zum Biergarten gab es viele alte restaurierte   Gegenstände zu bestaunen. Von unserem Tisch auf der ehemaligen Segnitzer Main- brücke hatten alle einen herrlichen Blick über das gesamte See-Areal, das mit viel   Liebe zum Detail angelegt wurde. Während sich die Besucher den leckeren selbst- gebackenen Kuchen schmecken ließen, schaute auch der Hausherr „Brückenbaron“  Holger Metzger vorbei und begrüßte seine Gäste. Mit seinem Team hat er eine Oase  zur Entspannung und zum geselligen Zusammensein geschaffen, wo man sich wie   im Urlaub fühlen kann.  L


11 Hoher Besuch  |  Seniorenzentrum Kürnach    Ja, es ist nicht alltäglich, dass Landrat Eber- hard Nuss im Seniorenzentrum Kürnach zu  sehen ist. Aber im Mai war es dannsoweit.  Am Nachmittag betrat er den Veranstal- tungssaal.   Eine dreiviertel Stunde nahm er sich Zeit,  mit den ca. 15 anwesenden Senioren ins  Gespräch zu kommen und mit ihnen ge- meinsam zu trommeln. Dabei konnte der Landrat hautnah erleben,  wieviel Spaß die Bewohner dabei haben  und ließ sich davon anstecken.   Daher nahm auch er die Sticks aus Holz   in die Hand und klopfte damit im Takt   der Musik auf den Gymnastikball.  Begleitet wurde er von Geschäftsführer  Prof. Dr. Alexander Schraml, welcher aus- giebig Fotos machte.Zustande gekommen war dieser Besuch  auf Wunsch einiger Senioren. „Der könnt  sich ja a´ mal blick´lass´!“ lautete ihr  Kommentar. Die Ehrenamtliche Hiltrud  Konrad trug ihr Anliegen Prof. Dr. Alexan- der Schraml vor und dieser leitete es an Eberhard Nuss weiter. Und so ist es nur allzu  verständlich, dass es sich Hiltrud Konrad nicht nehmen ließ, an diesem Tag vorbei zu  kommen. Ulli Müller, die das Trommeln anleitet, und Gabriele Köck von der Betreuung  und Versorgung waren ihre Unterstützung sehr dankbar.Und die Senioren erinnern sich bestimmt noch lange an diesen aufregenden Nach- mittag.  L  Text: Gabriele Köck, Betreuung & Versorgung


12 Senioren dort, wo die Ideen wachsen  |  Seniorenwohnanlage am Hubland    Große Betriebsamkeit herrschte Ende Juni in der Seniorenwohnanlage am Hubland  – galt es doch Rollstühle, Rollatoren und einen faltbaren Bollerwagen mit Proviant  in einem Lieferwagen mit Anhänger zu verstauen. Zusammen mit Mitarbeitern aus  der Pflege, der Betreuung & Versorgung, Angehörigen, Ehrenamtlichen und Ge- schäftsführung verbrachten ca. 40 Bewohner einige abwechslungsreiche Stunden  auf der in der Nachbarschaft gelegenen Landesgartenschau. „Bin ich aufgeregt“, tönte es immer wieder auf der kurzen „Sonderfahrt“ in einem  eigens dafür organisierten Linienbus. Ob beim Betrachten der vielfältigen Pflanzen  und Blumen, beim Lauschen von Live-Musik oder beim Eisschlecken im Biergarten,  es war für alle ein besonderer Tag. Finanziert – und somit möglich gemacht – hat  diesen der Freundeskreis der Seniorenwohnanlage am Hubland, dessen Vorsitzen- der Dieter Krug und die stellvertretende Vorsitzende Sonja Ries es sich nicht neh- men ließen, persönlich dabei zu sein. Lobende Worte fand die stv. Landrätin Christi- ne Haupt-Kreutzer zum Engagement einiger Mitarbeiter, die alles organisiert hatten  und dabei waren. Sie selbst begleitete eine Bewohnerin über das Gelände, tauschte  sich rege mit ihr aus und war überzeugt, dass der Freundeskreis tolle Unterstützung  bietet.  L


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14 Kulinarische Reise nach Italien   |  Seniorenwohnanalge am Hubland Wir backen eine original italienische Pizza mit den „Pizzabäckern“ vom Brunnenhof.  Das sind die Bewohner zusammen mit Amin, der sich als Profi  – er konnte den Teig  hochwerfen und auffangen – erweist. Fleißig wird über die Zutaten für den Belag  diskutiert und mit großem Eifer am Kochprojekt gearbeitet. Der Duft  nach Gewürzen  zieht durch den ganzen Brunnenhof, zwischendurch darf auch mal probiert und  genascht werden. Das Ergebnis ist keine Überraschung und schmeckt sehr lecker, nach kurzer Zeit  ist die ganze Pizza, es war eine Pizza Spezial und eine Pizza Salami, schon  von den zahlreichen Köchen und Gästen verzehrt. Somit freuen wir uns am guten  Gelingen und fühlen uns bei sommerlichen Temperaturen wie in Italien. L  Text: Bewohner und Betreuung & Versorgung (Amin al Hasan und Gisela Hofmann)


15 Ausflug in die Kindertagesstätte Eibelstadt  |  Seniorenzentrum Eibelstadt Im Juni führte uns der Weg in die Kindertagesstätte nach Eibelstadt, welche  nach längerer Renovierungs- und Umbauphase wieder im neuen Glanz erstrahlte.  Die Kinder der KITA kommen unsere Bewohner jeden Monat besuchen und so war  ein Gegenbesuch schon längst überfällig. Die Bewohner hatten die Gelegenheit sich die neuen Räume genau anzuschauen  und die Spielsachen unserer „Kleinen Freunde“ zu begutachten. Im Bewegungs- raum animierte ein Ball zu einem kleinen Fußballspiel der Bewohner.  Schließlich gab es zur Stärkung noch Kaff ee und Kuchen, den sich alle sichtlich  schmecken ließen.  L  Text: Bianca Reuß, Betreuung & Versorgung


16 Ausflug auf die Landesgartenschau  |  Seniorenzentrum Kürnach    Die Gelegenheit war einfach zu günstig, da die Landesgartenschau im letzten Jahr  nunmal in Würzburg stattfand. Also beschloss das Team der Betreuung & Versorgung   die Idee ihrer Kollegin Elke Biedermann-Krückel in die Tat umzusetzen und dorthin   zu fahren. Sie versprachen sich davon eine gelungene Abwechslung und viel Freude  für die Bewohner und trafen damit, wie sich herausstellte, ins Schwarze.An einem Donnerstag im Mai ging es los. Die teilnehmenden zwölf Senioren   warteten schon abfahrbereit auf die Busse des ASB, die sie nach Würzburg bringen  sollten. An dieser Stelle muss unbedingt die Kompetenz, Pünktlichkeit und Freund- lichkeit der Fahrer erwähnt werden. In kürzester Zeit waren alle Senioren in den Bus- sen untergebracht. Am Gelände der LGS angekommen wurden die Teilnehmer von   sechs Mitarbeitern, sechs Ehrenamtlichen und einer Angehörigen in ihren Rollstühlen  oder mit ihren Rollatoren über die von wunderschönen Blumen gesäumten Wege ge- fahren. Auch diesen Helfern gilt der besondere Dank des Betreuungsteams. Ohne sie   sind solche Ausflüge nicht machbar!„Unter großem Hallo“ probierten einige Betreuer das Melken aus oder schwangen  sich auf die Seilbahn. Diese lustigen Momente sind den Bewohnern am lebhaftesten  in Erinnerung geblieben. Das konnte man jedenfalls ihren Erzählungen entnehmen.  Die ausgedehnte Mittagspause bei Essen und Trinken mit guten Gesprächen gab aus- reichend Gelegenheit zur Erholung. Trotzdem waren die Bewohner recht müde von den  ganzen Eindrücken, als sie sich am Nachmittag wieder auf die Heimfahrt machten.„Ich habe wunderbar geschlafen!“ erzählte eine Teilnehmerin am nächsten Morgen.  Für uns vom Betreuungsteam bedeutet das, dass sich der Einsatz gelohnt hat und wie- derholt werden sollte. Das machen wir gerne! L  Text: Gabriele Köck, Betreuung & Versorgung


17 Überraschungsgast  |  Seniorenzentrum Eibelstadt    Eigentlich war es ein Mittwoch wie jeder andere und unsere Mitarbeiter aus der- Betreuung Nadine Rückel machte sich auf den Weg zur Arbeit ins Seniorenzentrum  Eibelstadt. Doch auf ihrem Weg zur Arbeit hoppelte ihr ein Kaninchen mitten auf   der B 13 bei Randersacker vor das Auto. Gott sei Dank konnte sie bremsen und hielt  an. Das Kaninchen schien sich zu freuen und hoppelte ihr entgegen. Es wirkte ziem- lich aufgeregt und ängstlich. Unsere Nadine hatte ein großes Herz und packte das Kaninchen kurzerhand ein.  Denn eine Bundesstraße ist sicher kein guter Spielplatz für einen Hasen. Auf der Ar- beit angekommen wurde es erstmal mit Löwenzahn und Wasser versorgt und über- gangsweise in einem Einkaufskorb untergebracht. Unsere Einrichtungsleiterin Andrea  Knott-Wahler bastelte kurzerhand noch ein Häuschen und es bekam den Namen  „Fred-Knöpfchen, das furchtlose Kaninchen aus Eibelstadt“. Die Bewohner freuten sich sehr über den kleinen Überraschungsgast und hätten ihn  am liebsten behalten. Dennoch ging es für den kleinen Mann - wie sich später her- ausstellte - vorsichtshalber in die Tierklinik. Außerdem wurden Flugblätter in Rand- ersacker ausgehängt und das Tierheim informiert. Glücklicherweise meldete sich  schon am Nachmittag der Besitzer, der sein Kaninchen glücklich in Empfang nahm. L  Text: Bianca Reuß, Betreuung & Versorgung


18 Kleines Interview vor der Hochzeit von Birgit BrÖnner & Artur Ullrich  |   Am Mühlental – Service-Wohnen Kürnach Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau Brönner & lieber Herr Ullrich! Da wir alle sehr interessiert sind, wie es zu diesem schönen Ereignis im Service-Wohnen in Kürnach  gekommen ist, wollen wir gerne ein „kleines Interview“ machen. 1. Wann und wo haben Sie sich das erste Mal gesehen? Im September 2012. Birgit Brönner war die Tochter der Nachbarin. 2. Was haben Sie vom jeweils anderen gedacht...? Birgit Brönner: Netter Nachbar. Artur Ullrich: Sie war die Tochter der Nachbarin. 3. War der Altersunterschied ein Thema zwischen Ihnen? Nur als Artur sagte, er wäre 1973 zur Lehre gegangen, antwortete ich:  „Oh, da war ich erst 1 Jahr alt. 4. Waren die Nachbarn aus dem Haus überrascht und / oder involviert? Sowohl als auch. Wir haben eine prima Hausgemeinschaft. 5. Seit wann leben Sie zusammen? Seit März 2016. 6. Was sagen Freunde, Verwandte, Kinder dazu? Sie tolerieren es und begegnen uns stets wohlwollend.


19 Artur Ullrich zog Anfang Septeber 2012 ins Service-Wohnen – Am hohen Höllberg 1 – ein.  Die Eltern Brönner wohnten seit Mai 2012 bereits dort. Helmut Brönner ist am 30. Juli  2012 verstorben, Mutter Brönner in Trauer. Artur lenkte sie bei täglichen Spaziergängen  mit Gesprächen ab. Birgit Brönner zog zu ihrer Mutter, da diese krank war. Mutter Brönner  verstarb am 24.06.2015.Birgit Brönner zog nach Lengfeld. Artur machte ihr zum Geburtstag einen Überraschungs- besuch. Dieser Besuch am 25. Februar war beschwerlich – bei Schnee und Matsch   mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mehrmaligen Umsteigen mit Wartezeiten.   Artur brachte es dennoch fertig, Birgit vom Karthäuser Essen mitzubringen.   Nach einem geselligen Nachmittag und kurzweiligen Abend folgte ein Kuss von Artur.   Nun war es um Birgit geschehen. Artur wurde von der neuen Nachbarin in Kürnach   (Isolde Ländner) am nächsten Morgen vermisst.Nach kurzer Zeit, zog Birgit wieder zurück nach Kürnach, nur einen Stock höher.  Und nun nach 2 Jahren ist Hochzeit.  L   Birgit Brönner 7. Wo wird das Hochzeitsfest stattfinden?  Im Kürnacher Sportheim. 8. Mit wie vielen Gästen wird gefeiert?  Mit ca. 80 Personen 9. An Frau Brönner: Wie heißen Sie nach der Hochzeit?  Ullrich. 10. Machen Sie eine Hochzeitsreise?  Ja, 3 Tage nach Bad Liebenstein. 11. Was wünschen Sie sich für die Zukunft?  Gesundheit. L   Interview und Bilder: Christine Zettner, Service-Wohnen


20 Neue Bewohnervertretung gewählt  |  Seniorenzentrum Eibelstadt    Im Seniorenzentrum Eibelstadt wurde am 17.05.2018 eine neue Bewohnervertretung  gewählt. Von den 46 wahlberechtigten Bewohnerinnen und Bewohnern haben 31   an der Wahl teilgenommen. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 67,4 %.Am 05.06.2018 fand die konstituierende Sitzung statt. Darin wurden auch die Vor- sitzenden gewählt. Die neue Bewohnervertretung setzt sich wie folgt zusammen: •  Angehörige Elke Hofgärtner (Erste Vorsitzende), im Bild hinten rechts •  Bewohnerin Ulrike Fey (Stellvertretende Vorsitzende), Zweite von rechts •  Bewohner Hermann Baumann, vorne •  Bewohner Georg Maurer, Mitte Im Anschluss an die Sitzung fand sich die neue Bewohnervertretung mit Einrich- tungsleiterin Andrea Knott-Wahler zum Gruppenfoto zusammen.  L


21    Sommerfest  |  Seniorenzentrum Aub     Im Juni fand wieder das alljährliche Sommerfest im Seniorenzentrum Aub statt. Es ist  nicht nur für die Bewohner gedacht, sondern auch für die Angehörigen und die Bevöl- kerung in und um Aub.Über 150 Bewohner und Gäste waren gekommen. Als Vertreter der Verwaltungs-  gemeinschaft Aub begrüßte diese der stellvertretende Vorsitzende Hermann Gessner.  Zu Beginn des Sommerfestes sorgte der Auber Tanzkreis mit seinen Aufführungen   für Unterhaltung.Burkard Fleckenstein begleitete unsere Liederbeiträge, die mit den Bewohnern ein- studiert wurden, mit seiner Gitarre. Dazwischen spielten Margot Gröger und Theresia  Spenkuch von der Betreuung einen Sketch.Im Anschluss an diesen Eröffnungsteil ging es in den geschützten Innenhof des Pflege-  heimes. Dort traf man sich bei gemeinsamen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen,  später zu Bratwurst und Steak. Für den musikalischen Rahmen sorgte, bei herrlichem  Wetter, die Musikkapelle Baldersheim / Burgerroth.  L  Text: Eva-Maria Hüblein,   Betreuung & Versorgung


22 Grosses Lob einer Bewohnerin des Lindenhofs  |  Seniorenwohnanlage am Hubland Über dieses Lob freuen sich  Küchenchef Roland Popp und sein Team!


Besuch des Missio Chors  |  Miravilla – Service- Wohnen Hubland  Im Juli hat uns der Missio Chor Würzburg, unter der Leitung von Dr. Renate Geiser,  zusammen mit dem Trommelhaus-Ensemble in der Miravilla besucht.Der Missio Chor Würzburg singt, trommelt und tanzt zu Musik aus Afrika.   Er hat die Bewohner der Miravilla und auch mich restlos begeistert. Es war ein  wundervoller musikalischer Genuss.  L  Text und Bilder: Silvia Muschler, Service-Wohnen 23


Seniorenbesuch in „meinem“ Biotop   |  Seniorenzentrum Rimpar  Von Frühling bis tief in den Herbst behandeln wir oft bei unseren Betreuungsrunden das  Thema Garten & Blumen. Wenn ich manchmal einen bunten Blumenstrauß – oder auch  mal nur einzelne Blüten – mitbringe, fragen mich unsere Bewohner oft: „Woher haben  Sie die alle, wo wachsen diese schönen Blumen?“ Da habe ich unseren Senioren erzählt, dass ich diese aus meinem Garten mitbringe und  sie mich gerne mal dort besuchen können. Nur würde das leider mit Rollstühlen nicht  klappen. Dann habe ich alle Bewohner – die mit einem Rollator laufen können – gefragt,  wer mich denn gerne mal in meinem Garten besuchen möchte. Margot Feser, Margaretha  Ecker und Paula Grönert haben sofort zugesagt.So, nun endlich hat das stattgefunden! Da es an diesem Tag sehr heiß werden sollte –  es waren 32 ° gemeldet – haben wir den Termin kurzfristig anstelle von „Nachmittags- Kaffee im Garten“ auf ein „Vormittags-Eis-Essen nach dem Frühstück“ umgestellt.   Die Gäste kamen dann mit dem Rimparer Bürgerbus, begleitet von der Pflegedienstleiterin  Julia Heinrich und Richard Kirchner – der an diesem Tag seine letzte Betreuung vor sei- nem Eintritt in den Ruhestand hatte. Wir alle werden „unseren Richard“ sehr vermissen!   Margot Feser erzählte sofort einige Geschichten über ihren Garten, wie der früher war  und was mittlerweile daraus geworden ist. Sie konnte uns auch fast alle Blumen mit den  Namen benennen. Für unsere Bewohner war es nicht einfach, die engen Wege und auch  die Gartentreppe zu durchlaufen. Trotzdem gingen sie mit etwas Hilfe & Unterstützung  in alle Bereiche mit und bewunderten die vielen verschiedenen Blumenarten, Büsche &  Bäume, in denen sich überall Insekten, Schmetterlinge Bienen und Hummeln tummel- ten. Es wurde dann auch die höchste Sonnenblume im Garten gemessen – stolze 3,80 m!Wir blieben dann – nach dem für die Senioren etwas anstrengenden Rundgang – noch  ein wenig im Garten sitzen, haben Eis mit Erdbeeren gegessen und viele Geschichten  über die Art der Gärten von früher und heutige Gartenart und -Pflege erzählt. Bei uns ist  der Garten ziemlich wild – so eine Art „Blumen-Dschungel“! Bevor es ganz heiß wurde,  rechtzeitig vor dem Mittagessen, ging es wieder zurück ins Seniorenzentrum. Unsere  Bewohner haben sich herzlich bedankt für diese Einladung. Es war so schön und sie  werden sicher noch lange davon erzählen – spätestens wenn ich den nächsten Blumen- strauß von Zuhause mitbringe!   L  Text: Tharanga Baumeister, Betreuung & Versorgung 24


25 »Blumen sind das Lächeln   der Erde.«     Gedanken  von Ralph Waldo Emerson  (1803 – 1882)


26 Alles rund um die Erdbeere   |  Am Kapellenberg – Service-Wohnen Eibelstadt  Wussten Sie, …. … dass sich das Erdbeer-Aroma aus mehr als 350 Inhaltsstoffen zusammensetzt?  Bei Kirschen sind es gerade mal drei!... dass Erdbeeren erst seit circa 300 Jahren gezüchtet werden und jede Neuzüchtungrund 10 Jahre dauert  bis zur „Marktreife“.... dass die Erdbeere ein wahres Vitalstoffpaket ist.… dass, wenn Sie 4–5 Früchte naschen, der Vitamin-C -Bedarf für den ganzen Tag   gedeckt ist ?…dass die Erdbeere eine Nuss ist !Ein Schälchen mit 500 Gramm liefert uns den halben Tagesbedarf an Eisen.Bei so vielen überzeugenden Argumenten für die roten Früchte schmeckte uns die  Erdbeerbowle und der selbstgemachte fantastische Kuchen von Dr. Christina Kutscher   dreimal so gut. L  Text & Fotos: Christine Zettner, Service-Wohnen


Aller guten Dinge sind zwei  |  Seniorenzentrum Kürnach  „War da nicht erst so etwas Ähnliches gewesen“, wird sich mancher Leser fragen.  Stimmt, vor ca. drei Jahren gab es schon einmal eine Hochzeit im Seniorenzentrum  Kürnach. Anfang Mai heiratete nun unsere derzeitige Chefin Katrin Erlenbach,   ehemals Dittmann. Dieses Ereignis wurde gleich zweifach gefeiert.Zur kirchlichen Trauung am Samstag, den 5. Mai um 13.30 Uhr, fuhren sechs Mitarbeiter  nach Gerchsheim, um daran teilzunehmen. Beim Verlassen der Kirche musste das Braut- paar dann mit Nagelscheren das berühmte Herz aus dem Bettlacken ausschneiden und  bekam ein Geschenk überreicht. Als Katrin Erlenbach am Dienstag darauf das erste Mal  wieder zur Arbeit kam, wollten natürlich auch die Senioren ihre Anteilnahme ausdrücken  und Glückwünsche aussprechen. Die Chefin wurde in den Veranstaltungssaal gebeten,  wo ein Gedicht vorgetragen und Rosen überreicht wurden. Eine Bewohnerin rezitierte  sogar ein relativ langes Gedicht auswendig! Die Krönung war das auf Katrin Erlenbach  umgedichtete Lied, welches die Bewohner gemeinsam mit den diensthabenden Mitar- beitern darboten. Die Chefin war jedenfalls sehr gerührt und freute sich außerordentlich. Jetzt liegt natürlich die Frage nahe, wann Nummer drei folgt, oder? Schließlich sind aller  guten die Drei, nicht zwei! L  Text: Gabriele Köck,   Betreuung & Versorgung Wenn Tanz und Bratwurst sich vereinen  |  Haus Franziskus  Wie jedes Jahr sponsert der Ochsenfurter Trachtenverein für die Bewohner ein zünftiges  „Zweites Bratwurstfest“. Bratwürste vom Grill, dazu ein gekühltes Pils oder Radler, wer lässt   sich das bei diesen sommerlichen Temperaturen schon entgehen? Die Vorfreude auf dieses,  bereits zur Tradition gewordenen Ereignisses, liegt schon Tage vorher in der Luft und manch  einer versichert sich bei unserem Grillmeister Thomas, ob die Vorbereitungen auch alle  „ordnungsgemäß“ am Laufen sind. Eine Besonderheit ist dieses Jahr der Auftritt der  Kindertanzgruppe des Trachtenvereines Ochsenfurt. Und so sitzen nach dieser Vorführung  Jung und Alt gemeinsam gemütlich im Garten zusammen und genießen die leckeren  „Schmankerl“! Und wer weiß, vielleicht entsteht daraus ja noch ein Bratwursttanz…? L  Text: Claudia Schenke, Betreuung & Versorgung 27


28 Farbenfroh und eindrucksvoll sind die Bilder von Tharanga Baumeister.  Mit kräft igen Farben nimmt die in Sri Lanka geborene Künstlerin den Betrachter  mit in eine andere Welt. Moment mal, werden sich jetzt einige Bewohner und Mitar- beiter denken – die kennen wir doch. Genau! Tharanga Baumeister ist in der Be- treuung und Versorgung im Seniorenzentrum Rimpar tätig und dort mit mindestens  genauso viel Leidenschaft  bei der Sache wie bei der Kunst, die ihr von ihrem Vater  in die Wiege gelegt wurde. Bis Ende September waren einige ihrer Arbeiten  im 1. und 2. Obergeschoss des Juliusspitals zu sehen. Ihre künstlerische Ader bringt Tharanga Baumeister auch in ihre Arbeit im Senioren- zentrum ein, gestaltet dort mit den Bewohnern ganz viele kleine jahreszeitliche  Kunstwerke und ganz nebenbei bereichert sie den HausSpatz mit allerlei Artikeln  und Fotos aus dem Seniorenzentrum Rimpar.  L Tharanga Baumeister und die Kunst  |  Seniorenzentrum Rimpar


29 »Ich träume vom Malen   und dann male ich   meinen Traum.«     Gedanken  von Vincent van Gogh  (1853 – 1890) Gemälde: Tharanga Baumeister


30 Rätselfragen zu den  50 er- und  60 er-Jahren   |  Lösungen auf Seite 31 1)   Von welchem „Wunder“ spricht man im Zusammenhang mit  den 50er Jahren?�� Das blaue Wunder          �� Das Wirtschaft swunder 2)   Wie heißt der 1959 erschienene Roman von Günther Grass?�� Die Kupferpfanne          �� Die Goldpfeife          �� Die Blechtrommel 3)   Wer moderierte die Quizsendung „Was bin ich?“�� Robert Lemke          �� Peter Mauch          �� Hape Kerkeling 4)   Wer war in den 50er Jahren Bundeskanzler in Deutschland?�� Willy Brandt          �� Helmut Kohl          �� Konrad Adenauer    5)   Welche Schauspielerin spielte in den 50er Jahren „Sissi“?�� Romy Schneider          �� Hildegard Knef          �� Uschi Glas 6)   Wer trainierte die deutsche Fußballnationalmannschaft  als „Das Wunder von Bern“    geschah?�� Otto Nerz         �� Helmut Schön          �� Sepp Herberger 7)   Was wurde am 25. August 1967 im deutschen Fernsehen eingeführt?�� Farbe         �� Ton         �� Geruch 8)   Welcher Schauspieler verkörperte in den 60er Jahren „Winnetou“?�� Pierre Brice        �� Konrad Adenauer        ��Gerhard Schröder 9)   Wer wurde 1969 deutscher Bundeskanzler?�� Willy Brandt        �� Lex Barker         �� Götz George 10)  In welchem Jahr wurde die Berliner Mauer gebaut?��1959       ��1960       �� 1961 Lösun gen: 1) Das  W irtsc haf tswunder  2) Die Blec htrommel   3) Rober t L emke  4 ) Konr ad Aden auer   5) Rom y Sc hneider  6) Sepp Herber ger    7) F arbe 8) Pierre Bric e  9) W illy  Brandt   10) 196 1


31 Lösun gen: 1) Das  W irtsc haf tswunder  2) Die Blec htrommel   3) Rober t L emke  4 ) Konr ad Aden auer   5) Rom y Sc hneider  6) Sepp Herber ger    7) F arbe 8) Pierre Bric e  9) W illy  Brandt   10) 196 1


32 Sie hat die Weimarer Republik erlebt, den Nationalsozialismus, das Wirtschafts- wunder: Barbara Neumeister ist eine von knapp 14.000 Menschen in Deutschland,  die hundert Jahre oder älter sind. Vor Kurzem feierte sie ihren 104. Geburtstag –  und das nicht alleine. Zahlreiche Gratulanten kamen – zu diesem doch außerge- wöhnlichen Anlass – ins Seniorenzentrum Eibelstadt, in das sie 2015 einzog. Auf  die Frage von stv. Landrat Armin Amrehn, wie man es schaffe so alt zu werden und  dabei noch so gesund zu bleiben, konnte sie kein Geheimrezept geben. Vielleicht  liegt es aber auch daran, dass Barbara Neumeister in ihrem Leben sehr viel um- gezogen ist, dadurch unterschiedliche Ortschaften kennengelernt und vor allem  eine Menge soziale Kontakte gepflegt hat. „Vielleicht hat mich das fitgehalten“ so  die dann doch recht einfache Erklärung. Auch eine ehemalige Nachbarin und ihr  Mann aus Winterhausen besuchten die „alte“ Dame, die alle Gäste gewohnt aktiv,  gesprächig und mit gelassener Art empfing. Am darauffolgenden Wochenende war  dann noch die ganze Familie da und Barbara Neumeister überglücklich.  L 104. Geburtstag von Barbara Neumeister  |  Seniorenzentrum Eibelstadt


33 Engel heißt „Bote“ und dieser bringt eine Botschaft . In den Evangelien begleiten Engel  mit ihren Botschaft en das Leben des Christus: die Verkündigung, die Freudenbotschaft   bei der Geburt, die Stärkung im Todeskampf in Gethsemane. Manfred Engel könnte keinen passenderen Nachnamen haben. Er ist in der Senioren- wohnanlage am Hubland als Seelsorger für die evangelische Kirche tätig, außerge- wöhnlich präsent und engagiert – nun geht er mit 80 Jahren in den „Ruhestand“.  Der ausgebildete Theologe und Sportlehrer war viele Jahre auch als Bundessport- sekretär der CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) tätig, verband Sport und das  Evangelium und leitete Mitarbeiterschulungen. Sein Wirkungskreis war geprägt von  Flexibilität, die ihm bis heute erhalten geblieben ist. Er hat die Fähigkeit, auf jeden  einzelnen Bewohner in seiner ganz eigenen Verfassung einzugehen. Mindestens  einmal in der Woche war er im Haus und besuchte evangelische Senioren entweder  in der Gruppe oder auf dem Zimmer. Auf Wunsch gab es auch zusätzliche Gesprächs- stunden. Er führte Beerdigungen durch und hatte hierbei engen Kontakt zu Angehö- rigen und Familien. Jeden 3. und 5. Sonntag im Monat hielt er evangelischen Gottes- dienst in der hauseigenen Kapelle, der off en für alle Konfessionen ist.Ulrich Betscher übernimmt nun die Aufgabe. Er ist – wie Manfred Engel versichert –  ein erfahrener Mann im Theologischen und im Umgang mit Menschen. Manfred Engel  blickt auf neun Jahre „Seniorenwohnanlage am Hubland“ zurück und dankt der  Geschäft sleitung und dem Pflegepersonal für den stets angenehmen Kontakt und  die gute Unterstützung – auch in Hinsicht auf die ökumenische Zusammenarbeit.  Auch wir sagen „Ein herzliches Vergelt‘s Gott“ und wünschen „Engel Manfred“,  dass er sich die Gabe seiner Gesundheit und Jugendlichkeit lange erhält.  L „Ein Engel auf Erden“ geht in den Ruhestand  |  Seniorenwohnanlage am Hubland Gruppenbild (v.l.n.r.): Klaus D. Amend (Kirchenvorsteher), Niko Natzschka  (Pfarrer), Manfred Engel (Prediger), Martin Hüner (Diakon), Prof. Dr. Alexander  Schraml (Geschäft sführer) und Andreas Hellbach (Vorsitzender des Kirchenvorstandes). Fotos: Christina Hellbach


34 Trotz feiern und schreien mussten wir heim…   |  Haus Franziskus fi eberte mit Pünktlich zum entscheidenden WM-Spiel der Deutschen National-Elf versammelten  sich nicht nur die fußballinteressierten Bewohner im Haus Franziskus zum hauseige- nen „Public Viewing“ im Veranstaltungssaal.  Gemeinsam fi eberte man dem Spiel Deutschland gegen Südkorea entgegen und ver- folgte jede Minute dieses aufregenden Fußballspieles auf der großen Leinwand.Natürlich darf bei so einem Ereignis auch das Bier und Radler nicht fehlen, ebenso  wie die dazu gereichten Snacks. In der Halbzeitpause wurde sich dann erst einmal  gestärkt, belegte Schnittchen und Schmalzbrote als Nervennahrung…  Die wir dann ja auch wirklich brauchten!Die Enttäuschung über das verlorene Spiel  und damit verbunden das Ausscheiden unseres  Nationalteams war in allen Gesichtern abzule- sen. Aber dennoch war die einheitliche Meinung  – wir haben unser Bestes gegeben und es war  ein schönes Beisammensein! In diesem Sinne:  Auf zur nächsten Fußball–Weltmeisterschaft !  L  Text: Claudia Schenke, Betreuung & Versorgung


35 Ausflug zur Vogelsburg   |  Miravilla – Service Wohnen Hubland  Der 06.09. was für ein Tag, was er uns wohl bringen mag? Eigentlich doch keine Frage Silvia Muschler müht sich alle Tage, damit von uns kommt keine Klage. Wohlbefinden für uns alle, sorgt sie sich in jedem Falle. So war der Ausflug einfach toll und alle sind des Lobes voll. Die Vogelsburg bei Sonnenschein, da kehrten wir zum Essen ein. Die Dampferfahrt, man muss es loben, ob Unterdeck oder auch oben. Alles in allem war es schön, bis dann zum nächsten Wiedersehen. L  L. Scherze, Bewohnerin der Miravilla


36 36 Gemälde   |  Walter Moras, Verschneite Wassermühle   (etwa 1900)


37 Februar Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel und schmilzt die Schneelast von den Dächern und taut das Eis auf an den Fenstern und lacht ins Zimmer: wie geht’s? wie steht’s? Und wenn es auch noch lang nicht Frühling, so laut es überall tropft und rinnt... du sinnst hinaus über deine Dächer... du sagst, es sei ein schreckliches Wetter, man werde ganz krank! und bist im stillen glückselig drüber wie ein Kind. Gemälde   |  Walter Moras, Verschneite Wassermühle   (etwa 1900) LYriK   |  Ein Gedicht von Cäsar Flaischlen (1864-1920)


38 Impressum Herausgeber: Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg  Zeppelinstraße 67  |  97074 Würzburg  |  Tel. 0931 8009-0 Geschäftsführung: Prof. Dr. Alexander Schraml I Matthias RüthRedaktion: Christoph Gehret, Marketing  |  Tel. 0931 8009-134 christoph.gehret@senioreneinrichtungen.infoAlle Artikel ohne Angabe des Verfassers wurden von der Redaktion erstellt.  Sie geben jedoch nicht unbedingt die Meinung derer wieder. Gerne können Sie uns Beiträge an oben genannte E-Mail-Adresse  oder mit der Post schicken. Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!


39 Sommerfeste für unsere Bewohner …    L   Seniorenzentrum Estenfeld und Am Jesuitensee – Service-Wohnen Estenfeld    Samstag, 29.06.2019, 14 Uhr L   Seniorenzentrum Aub    Sonntag, 30.06.2019, 14 Uhr L   Haus Franziskus, Ochsenfurt und Am Lindhard – Service Wohnen Ochsenfurt    Samstag, 06.07.2019, 14 UhrL   Seniorenzentrum Kürnach und Am Mühlental – Service-Wohnen Kürnach    Sonntag, 14.07.2019, 14 Uhr L   Seniorenwohnanlage am Hubland, Würzburg und Miravilla – Service-Wohnen     Hubland, Würzburg    Samstag, 20.07.2019, 14 Uhr L   Seniorenzentrum Eibelstadt und Am Kapellenberg – Service-Wohnen Eibelstadt    Sonntag, 28.07.2019, 14 Uhr L   Seniorenzentrum Rimpar und Am Schulzebrunnen – Service-Wohnen Rimpar    Samstag, 17.08.2019, 14 Uhr   … und andere Veranstaltungen im Rahmen der „Seniorenwochen“     L    Seniorenzentrum Eibelstadt   |  Vortrag über die Geschichte der Kirchen     und Altäre in Eibelstadt    Montag, 06.05.2019, 15 Uhr bis 16 Uhr  L    Seniorenzentrum Aub  |  Modenschau mit Bewohnern    Mittwoch, 08.05.2019, 14 Uhr bis 17 Uhr L    Seniorenzentrum Kürnach  |  Gedächtnistraining mit Denkaufgaben    Mittwoch, 08.05.2019, 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr L    Seniorenzentrum Estenfeld   |  Auf Fels gebaut – der Würzburger Kiliansdom     im Wandel der Zeit    Donnerstag, 09.05.2019, 10 Uhr bis 11 Uhr L    Miravilla Service-Wohnen Hubland   |  Generalprobe des Projektorchesters     der Hochschule für Musik in Würzburg    Montag, 13.05.2019, 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr L    Haus Franziskus   |  Fröhliches Wirtshaussingen    Mittwoch, 15.05.2019, 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr


Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg Zeppelinstraße 67  |  97074 Würzburg  |  Telefon 0931 8009-0 www.senioreneinrichtungen.info »Eben wenn man alt ist, muss man zeigen,  dass man noch Lust hat zu leben.« Johann Wolfgang von Goethe FÜr unser neues SeniOrenZenTrum BerGTheim  suchen Wir schOn JeTZT neue MiTarBeiTer (ErÖFFnunG VOraussichTlich im DeZemBer 2019). BeWerBen Sie sich! Wir Freuen uns auF Sie. Und unsere Bewohner auch.