Ausgabe: Juli 2022 Interviews Maturaball Die neue Mensa Sport und Ernährung Backideen - Rezepte Literature und Arts 


   Seite 2 !!! News, News, News !!!   Pünktlich zum Semesterende präsentieren wir euch die Ausgabe unserer di-gitalen Schülerzeitung im Schuljahr 2021/2022, welche wieder im Rahmen un-seres IMST-Kurses entstanden ist.   Das Insight-Redaktionsteam besteht dieses Jahr aus Schülerinnen und Schü-lern der 1as, 2as und 4SK und zwei Lehrpersonen.  Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Lesen und wenn es Anregungen ge-ben sollte oder ihr Ideen für die nächste Ausgabe habt, könnt ihr euch jeder-zeit per E-Mail bei uns melden - insight.redaktion@gmail.com  Euer Redaktionsteam   Redaktionsteam 


   Seite 3 Heute ist es so weit, 13. September 2021, in meinem Bauch kommt ein Ge-fühl von Nervosität auf.   Aber  erstmal  zu  mir, hey ich  bin  Philipp, 14  Jahre  alt  und  gehe heute  das erst Mal in die HAK/HAS Imst. Noch schnell fertig machen und los geht’s, kurz vor acht Uhr treffe ich mich mit meinem Kollegen Max. Wir waren schon den ganzen Sommer voller Aufregung, wie es sein würde jetzt in eine Oberstufe zu gehen und noch dazu in die HAK, in die Schule, in die ich seit Jahren hin wollte. Ich folgte den Schildern, ich spürte, wie nervös ich wurde, dann ange-kommen vor einem großen Turnsaal, ich blieb an der Türe stehen und suchte das Schild von der Klasse, in die ich gehen wollte. Als ich das Schild gefunden hatte, ging  ich hinüber, ich  begrüßte  die  anderen, sie  schienen  alle  sehr nett zu sein. Im Raum war es sehr laut, alle hatten sich zu den Schildern ver-sammelt.  Auf  einmal  kam Ruhe  in  den  Raum,  der  Direktor kam herein  und  hielt  eine Rede, danach kamen die ganzen Klassenlehrer, jeder Name wurde aufgerufen und musste zu seinem Klassenlehrer gehen.  Danach sind wir in die Klassen-räume  gegangen,  meine  Nervosität  ging  langsam  weg.  In  der  Klasse stellte sich der Klassenlehrer vor, danach haben wir uns auch noch vorstellen müssen. Nachdem wir uns vorgestellt hatten, bekamen wir noch Informatio-nen für die nächsten Tage.  Ich war nicht mehr so nervös und die paar Stunden vergingen schnell, aber ich wusste, es würde jetzt sehr viel Arbeit auf mich zukommen.    Erster Schultag 


   Seite 4  Schülersprecher:      Stellvertreter:  Noah Weiss      Antonio Lipovac   1.  Warum habt ihr euch für die Wahl des Schülersprechers gemeldet?  Letztes Jahr hatten mich meine Klassenkameraden dazu überredet, da sie der  Meinung  waren, ich  hätte  eine  Chance. Dieses  Jahr  wollte  ich  mehr ändern  und  für  bessere  Kommunikation  zwischen  Schülern  und  Lehrern sorgen.    So wie beim Noah, hatten mich meine Freunde überredet und ich wollte was ändern an der derzeitigen Situation. Ich glaube wir beide halten unsere Versprechen und wenn wir was wollen, kämpfen wir dafür.    2.  Noah, welche Ziele hast du dir letztes Jahr gesetzt und welche davon sind erreicht worden?  Ich  wollte  letztes  Jahr  die  Kommunikation  mit  der  Hilfe  von  Telegramm zwischen  den  Klassensprechern  verbessern.   Dazu  wollte  ich  eine Tischtennisplatte und einen Discord Server erstellen.   3.  Antonio, wofür möchtest du dich heuer als Stellvertreter einsetzen? Wie  Noah  bereits  erwähnt  hat,  wollte  ich  mich  für  die Tischtennis-platte und Indoorplatte einsetzen.  Dazu  finde  ich,  sollte  man  mehr  Aus-flüge organisieren und Turniere veranstalten, welche die Schüler verbinden sollten.    4.  Wie  werdet  ihr  zusammenarbeiten,  bzw.  wie kann  der  Stellvertreter  helfen?  Wir finden es super, dass wir beide aus einer anderen Richtung kommen, heißt  ich  konzentriere  mich  auf  den  IT-Bereich  und  Antonio  auf  dem Marketing und Sprachenbereich.    5.  Für viele Schüler/innen war das letzte Jahr nicht einfach, habt ihr irgend-welche Tipps, dass man als Schüler/in trotzdem motiviert bleibt?   Man  sollte  einen Zeitplan  gestalten, auf  dem man  festhält, was  man machen  muss  bzw.  schon  gemacht  hat.  Dabei helfen  die  IMST-Stunden sehr.  Sich  selber  Freude zu bereiten und vielleicht  sich  mit  Freunden online zu treffen, hilft motiviert zu bleiben.     Interview Schulsprecher/-stellvertreter 


   Seite 5 Wie schon Noah gesagt hat, hilft ein Zeitplan und als erstes die Arbeit zu machen  und  dann  der  Spaß.  Dazu  hilft  es  auch, am  Wochenende  eine Stunde zu lernen oder Hausübung zu machen, dann hat man weniger Stress und daher danach mehr Spaß.    6.  Was schätzt ihr besonders an unsere Schule?   Das IMST-System hilft sehr, in anderen Schulen hat man mehr Stress, da sie nach  dem  Nachmittagsunterricht noch  Hausaufgaben  machen  müssen.  Es würde mich freuen, wenn wir wieder Peer Teaching machen könnten, da es manchmal  angenehmer  ist, andere  Schüler/innen  anstatt Lehrer/innen zu fragen, wie etwas funktioniert.    Ich schätze sehr, dass jede Klasse eine Ansprechperson hat, da jetzt je ein Mitglied  der  Schülersprecher  für  je  einen  Zweig  zuständig  ist,  so  ein  Art Buddy Projekt. Auch das Peer Teaching habe ich sehr geschätzt.     Das Interview führten Dielen Ulrike und Klotz Helena.   Interview Schulsprecher/-stellvertreter 


   Seite 6 Der Maturaball der 5. Klassen der HAK Imst   Am 9. Oktober 2021 hat der Maturaball der 5. Klassen HAK Imst im Rathaus-saal Telfs stattgefunden. Neben den Maturantinnen und Maturanten haben sich auch noch Schülerinnen und Schüler, Eltern und andere Jugendliche aus ganz Tirol versammelt. Es wurden 1.000 Tickets verkauft.    Einlass war um 18:00  Uhr, für  jene, die  das  Menü  in  Anspruch  genommen hatten. Für die anderen war der Einlass erst um 20:00 Uhr – natürlich mit 3G.  Orangensaft oder ein Glas Prosecco war der Aperitif für den Abend. “Soda-Zitron” begleitete den Abend musikalisch und zudem legte im oberen Stock-werk ein DJ auf.    Anschließend führten Vanessa und Patrik durch den gelungenen Abend, wo es neben dem Galamenü auch die ein oder andere Tanzeinlage des Ballkomi-tees gab.   © Romed Scheiber       Bilder: Ballkomitee  Maturaball Hakasino 


   Seite 7 Nach über einem Jahr Pause ist die Mensa wie-der  zurück  und  das  Angebot  vielfältiger  als  je-mals zuvor!  Doch was hat sich alles verändert? Wer sind un-sere  Helden,  die  uns  vor  dem Verhungern  ret-ten? Und was halten wir Schülerinnen und Schü-ler davon?    Die erste Veränderung, die uns allen in den Sinn kommt, ist das erweiterte und vielfältigere An-gebot.  Neben  Frühstück,  Salaten und  Sü-ßem kann  man  auch  Mittagessen  vorbestel-len. An  den  Tagen, an  denen wir  Nachmittags-unterricht  haben,  bietet  die  Mensa  auch  zwei verschiedene  Menüs  an,  die  wir  auch  in ei-nem Stempelpass  eintragen  können. Das Beste von  allem: Die  Preise  sind  nicht  teuer,  son-dern schülergerecht gehalten.   Vorstellung des neuen Mensa-Teams:   Wer sind unsere neuen „Alltagshelden“?  Ezgi Yilmaz  Elif Yilmaz  Dilara Yilmaz    Ist es schwierig, das ganze Angebot vorzube-reiten?  Nein, es ist nicht schwierig.    Ist der Ansturm in der großen Pause bzw. Mit-tagspause stressig, oder sieht es schlimmer aus als es ist?  Es ist schon stressig, da sie sich Sorgen ma-chen, dass ein Schüler sein Essen vor Pausen-ende nicht bekommt. Ansonsten funktioniert es sehr gut.       Die neue Mensa 


   Seite 8  Wie finden die Schüler/innen die neue Mensa?   Wie finden die Schüler/innen das Angebot? Kann man daran etwas ändern?  A: Sehr ansprechend, es gibt viel Auswahl und somit ist für jeden etwas da-bei.  B: Das Angebot finde ich an und für sich gut, aber ich finde, dass man mehr gesündere Sachen kochen könnte. Es könnte auch etwas abwechslungs-reicher sein.  C: Das Angebot ist breit gefächert und es ist immer etwas dabei.  Sind die Preise gerechtfertigt?  A: Die Preise sind gerechtfertigt.  B: Die Preise passen.  C: Ich finde die Preise gerechtfertigt, vor allem für das Engagement, das da-hintersteckt.   Findet ihr die Angebote abwechslungsreich und gesund?  A: Das Angebot ist auf jeden Fall abwechslungsreich, und das Essen wird frisch zubereitet. Es wirkt sehr gesund und ansprechend.  B: Die Angebote finde ich nicht so abwechslungsreich und es könnte ge-sünder sein. Aber im Großen und Ganzen ist es in Ordnung. C: Abwechslungsreich und gesund treffen auf das Angebot meiner Meinung nach vollkommen zu.    © Schwitzer Melissa, Weber Celina   Die neue Mensa 


   Seite 9   Ich  denke,  wir  waren alle  schon  einmal  in  einer  Situation,  bei der  wir in ei-nem Gespräch waren  und  ein  nettes  Gespräch  führten und  dann auf  ein-mal aus  dem  Nichts ist  da  diese unangenehme  Stille in  deinem Kopf und in diesem Moment wird dein Verstand völlig leer. Du weißt nicht, was du sa-gen sollst, und du kannst spüren, wie die Augen der anderen Person herum-wandern, während  sie  nach jemand  anderem sucht,  mit  dem  sie  re-den kann. Also habe ich einige Möglichkeiten ausgesucht, wie man sicherstel-len kann, dass einem nie der Gesprächsstoff ausgeht und die man leicht im Gespräch sagen/miteinbauen kann.   • Wenn  du  dich  in  einer  Situation befindest,  in der dein  Verstand  leer ist, spiel:  „Das erinnert  mich“.  Das bedeutet  nur,  dass  du  dich  um-schaust und sagst: "Weißt du, das erinnert mich an..." Dies baut eine Brü-cke für die Konversation auf.  • Wenn du Fragen stellst,  halte  sie  so  oft  wie  möglich  offen, das heißt, du solltest sagen:  "Wie gefällt dir Toronto,  ich  bin  neugierig,  mehr darüber  zu  erfahren!" Statt:  "Oh, du  bist  aus  Toronto,  magst  du  es dort!". Die andere  Person  spricht  über  die  Dinge,  die  sie  mögen, was mehr Themen aufwerfen wird, über die ihr sprechen könnt.  • Eine  weitere  gute  Sache ist es,  einen  netten  Vergleich  zu  machen. Also wenn jemand besonders „smiley” ist, könntest du sagen, dass du wie der Typ aussiehst, der mit Kindern großartig wäre, oder wenn sie super stark sind, könntest du sagen, dass du aussiehst, als wärst du ziemlich fit. Wenn du Recht hast, dann werden sie sich wahrscheinlich öffnen und dir mehr darüber erzählen werden, aber selbst, wenn du falsch liegst, kannst du dar-über reden, was es ist, das dir überhaupt diesen Eindruck vermittelt hat.   • Der letzte interessante Tipp, den ich gefunden habe, war, das Skript so um-zudrehen, dass du nicht derjenige bist, der sich Sorgen macht, dass dir die Dinge  ausgehen,  die du sagen  könntest. Ich erlaube  der  anderen  Person, das  Gespräch  voranzubringen,  indem  ich  mich  mit  der  Stille  wohler fühle. Wenn  du einfach  tief  durchatmen kannst,  während du Augenkon-takt hältst, kontaktierst du oft die andere Person, die einen Kommentar ab-gibt oder dir eine Frage stellt, oder wenn du sie wirklich ermutigen möch-test, weiterzusprechen, wiederhole die letzten Worte, die sie gesagt hat, dies  lädt sie ein,  auszuarbeiten  und kann  oft  Leute  dazu  bringen, sich  zu öffnen.    Ich hoffe, diese Tipps werden dir helfen, nie wieder eine unangenehme Stille zu haben.  © Vanessa Praxmarer Stille beim Gespräch 


   Seite 10 Kalt, zerstört, kaputt, gefühlskalt, so sieht Juans Welt aus. Es kommt ihm so vor, als würde er einfach nur noch rennen. Er rennt und rennt und rennt, vorbei an zerbombten Dörfern, leblosen Städten, aufgerissenen Straßen, vorbei an wei-nenden Kindern und still trauernden Erwachsenen, vorbei an niemals enden wollenden Schicksalen. Er hofft, dass es irgendwann vorbei ist, dass er weg-kommt aus dieser Welt, egal wie. Manchmal wäre er auch einfach gerne tot. Dann könnte ihn nichts mehr verletzen.   Auch sein Aussehen passt zu dieser zerbrochenen Welt. Verfilzte lange braune Haare  fallen  ihm  ins  fahle,  ausgemergelte  Gesicht.  Seine  aufgeplatzten  Lip-pen brennen wie die Hölle und rote Schrammen ziehen sich über Gesicht, Arme und Füße. Eine zerfetzte Hose, die das Blut seiner Feinde, seiner Freunde, sowie seiner Familie ziert, hängt lose an seinen Hüften. Das einst karierte Hemd fällt in Fetzen an seinem vernarbten Oberkörper herab. Die dunklen Augen haben jeden Glanz verloren und sind von Schmerz erfüllt. Sie wirken viel älter als der Junge selbst.   Juan hat Leute verloren, von denen er gedacht hat, nichts könnte ihnen etwas anhaben. Sie sind stark, mutig und kämpfen für eine bessere Welt. Warum ster-ben sie und nicht er, wenn sie es doch so viel mehr verdienen zu leben! Warum müssen sie so leiden und warum kann er verdammt noch mal nicht auch einfach tot sein! Dann wäre alles viel einfacher.  Auch wenn er manchmal ans Aufgeben denkt, könnte er das nie, allein seinen Eltern zu liebe nicht. Und da ist er wieder, der schmerzvolle Gedanke an seine geliebten Eltern.  Wäre er nur mitgegangen, wäre er nur mutig genug gewesen, wäre er nur ein einziges Mal kein Feigling gewesen. Dann hätte er sie schützen, sie retten kön-nen, doch nun war es zu spät. Für diese Feigheit hasst er sich so sehr. Sie sind für ihn  gestorben.  Er  würde  sie  nie  wiedersehen.  Er  hat  sie  verloren  für  immer und das tat so viel mehr weh als seine Prellungen, Schrammen und Wunden, die würden schon wieder abheilen. Der Verlust seiner Eltern würde immer offene Wunden hinterlassen.    Manchmal drohen Juan solche Gedanken zu zerreißen. Dann holt er seinen wert-vollsten Besitz aus seiner Tasche, ein Foto. Auf dem Foto sieht man eine glückli-che Familie, seine glückliche Familie. Immer wenn er die Hoffnung verliert, sieht er sich diese Aufnahme an. Sie erinnert ihn an die guten Dinge des Lebens, auch wenn es im Moment nicht so viele davon zu geben scheint. Sie erinnert ihn an seinen Onkel, der auf ihn wartet und mit dem er einen Neuanfang machen kann weit weg, weg vom Krieg, weg vom Tot und weg vom Leid. Er muss nur noch länger durchhalten. Aber vor allem erinnert sie ihn an seine Mutter, die immer nur das Beste für ihn wollte.   © Ulrike Dielen Charakterisierung Juan 
© Tabea Fiegl  


   Seite 11 Welche Rolle spielt die Ernährung beim Sport? Eine gesunde, ausgewogene Ernäh-rung  ist  eine  wichtige  Grundlage, um  als  Sportlerin/Sportler  erfolg-reich  zu  sein.  Je  nach  sportlichem Ziel, Trainingsumfang und –intensi-tät kann die Ernährung an die per-sönlichen  Bedürfnisse  angepasst werden.  Wichtig  ist  jedoch,  dass der Mehrverbrauch an Energie an-gemessen  ausgeglichen  wird.  Eine dem  Mehrbedarf  angepasste  Le-bensmittelauswahl  versorgt  den Körper nicht nur mit ausreichender Energie, sondern auch mit den not-wendigen  Vitaminen  und  Mineral-stoffen. Eiweiß Eiweiß (Protein) ist der Baustein des Körpers. Muskeln bestehen ebenfalls zu einem Großteil aus Proteinen. Besonders im Krafttraining kann durch das Zu-sammenspiel von Kohlenhydraten und Eiweiß der Muskelzuwachs verbessert werden. Die benötigte Menge an Eiweiß wird jedoch häufig überschätzt. So sollte bei Hobbysportlerinnen/Hobbysportlern die Eiweißzufuhr maximal 12 bis 15 Prozent der Gesamtenergiezufuhr betragen.  Fett Fett ist ein wichtiger Energielieferant, Träger von fettlöslichen Vitaminen und Bestandteil der Zellen. Die tägliche Fettzufuhr sollte zwischen 25 bis 30 % der Gesamtenergiezufuhr bzw. ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag betragen. Bei der Fettzufuhr spielt neben der Quantität vor allem die Qualität eine bedeutende Rolle. Sport und Ernährung 


   Seite 12 Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente Mit einer ausgewogenen Ernährung ist bei Hobbysportlerinnen/Hobbysport-lern eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spu-renelementen grundsätzlich gewährleistet.   Sind spezielle Produkte im Sport nötig? Für die Mittelschicht ist in der Regel eine vielseitige und ausgewogene Ernäh-rung  ausreichend,  um  gute  sportliche  Leistungen  zu  erbringen.  Im  Spitzen-sport kann der gezielte Einsatz etwa von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Quellen:  https://www.gesundheit.gv.at/leben/bewegung/sport-ernaehrung/ gesunde-ernaehrung-sport https: //www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/info/fette    © Famous Schatz   Sport und Ernährung 


   Seite 13 Ein sehr einfaches Bauernbrot,  das jeder problemlos zu Hause nachbacken kann:   Zutaten für 2 Brotlaibe:   300 g Roggenmehl  800 g Weizenmehl  ½ Würfel Germ  600 ml lauwarmes Wasser  2 EL Salz  4 TL Brotgewürz      Zubereitung:  1. Für das Bauernbrot zuerst das Wasser in eine Rührschüssel geben. Anschließend werden die Mehlsorten, Brotgewürze, Salz und der Germ dazugegeben.     2. Jetzt alles zu einem schönen glatten Teig ver-kneten  und  diesen  ca.  20  bis  30  Min.  zuge-deckt bei Zimmertemperatur gehen las-sen. Danach  sollte  der  Teig  die  doppelte Größe haben.     3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche le-gen und in mehrere Brotlaibe teilen, nochmal 25 Min. ruhen lassen.     4. Den Backofen auf 250 °C Heißluft vorheizen. Die Brote auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech  legen  und  zuerst  45  Min.  backen. Dann  die  Hitze  auf  175  °C  reduzieren  und noch ca. 10 Min. backen.       © Zangerl Fabienne    Bauernbrot nach Omas Rezept 


   Seite 14 Zutaten:  Weinblätter   3 Wassergläser Reis  3 Zwiebel  1 Bündel Petersilie  1 Bündel Dill  1 Bündel Minze frisch oder 2 EL getrocknete Minze  ¼ Wasserglas Olivenöl  1 ½ Wassergläser lauwarmes Wasser  Salz  Pfeffer   Zubereitung:  Falls  die  Weinblätter  in  dieser  Salzlacke  eingelegt und  aus  dem  Markt  gekauft  sind,  sollte  man  die Weinblätter einen Tag vorher ins kalte Wasser einle-gen, damit das überschüssige Salz im Wasser zurück-bleibt.  Danach  die  Zwiebel  würfeln  und  in  Olivenöl leicht anbraten. Den Reis kurz unter Wasser abspü-len. Ich habe hier weißen Reis genommen, da läuft durch das Wasser die überschüssige Stärke ab. Den Reis in den Topf geben und gleich anschließend 1 ½ Gläser lauwarmes Wasser hinzufügen. Bei mittlerer Hitze und leichtem Rühren das Wasser komplett ein-ziehen lassen. Somit ist der erste Schritt schon erle-digt.   Jetzt kommen alle weiteren Zutaten hinzu. Petersilie und Dill gehackt beifügen und anschließend alle Ge-würze (auf Salz achten  - nicht zu viel beifügen, die Weinblätter sind auch reichlich salzig) vorsichtig un-termischen. Unser Inhalt für die Weinblätter ist fer-tig. Jetzt müssen mit ein wenig Reisinhalt die Wein-blätter eingerollt werden und anschließend in einem Schmortopf eingelegt werden.    © Beyza Durmaz     Sarma- Gefüllte Weinblätter 


   Seite 15 Zutaten:  125 g Filoteig aus dem Kühlregal oder 5 Strudelteigblätter  70 ml Wasser  150 g Zucker  50 g Honig  400 g gehackte Pistazien  120 g gehackte Mandeln  120 g gehackte Walnüsse  1 TL Zimt  125 g flüssige Butter  3 EL gehackte Pistazien zum Garnieren  etwas Butter für die Form    1. Schritt   etwas Butter für die Form  400 g gehackte Pistazien  120 g gehackte Mandeln  120 g gehackte Walnüsse  1 TL Zimt    Die Auflaufform (20 cm x 25 cm) mit flüssiger Butter einstreichen. Alle Nüsse zusammen mit dem Zimt fein hacken (falls vorhanden kann gerne ein elektri-scher  Mixer  verwendet  werden).  Den Backofen  auf 170  Grad  Ober-/Unter-hitze vorheizen.    2. Schritt   125 g Filoteig aus dem Kühlregal oder 5 Strudelteigblätter  125 g flüssige Butter    Die Teigblätter in die richtige Form schneiden und das erste Teigblatt mit flüs-siger  Butter  bestreichen,  in  die  Form  geben.  2  EL  von  der  Nussmischung gleichmäßig darauf verteilen, den Vorgang so lange wiederholen, bis die Zu-taten aufgebraucht sind, mit einem Teigblatt abschließen.     Baklava 


   Seite 16 3. Schritt   70 ml Wasser  150 g Zucker  50 g Honig    Aus  Wasser,  Zucker  und  Honig  einen  Sirup  kochen,  erst  3  Min.  auf  kleiner Stufe bis sich der Zucker gelöst hat, dann 5 Min. auf höchster Stufe, damit das Wasser verdampft und ein Sirup entsteht.    4. Schritt   Den  heißen  Sirup  über  die  Teigblätter  geben  und  je  nach  Belieben  kleine Quadrate  oder  kleine  Rauten  schneiden.  Im  vorgeheizten  Ofen  ca. 35 Min. backen.    5. Schritt   3 EL gehackte Pistazien zum Garnieren    Die  Baklava  sind  fertig,  wenn  die  Teigblätter  goldbraun  gefärbt  sind. Jedes Stück mit etwas gehackten Pistazien garnieren.     Besonders lange haltbar  Baklava wird durch den Honig besonders lange haltbar gemacht. Du kannst das Dessert bei Zimmertemperatur ca. 2 Wochen aufbewahren. Wenn du die Spezialität  länger  aufbewahren  möchtest,  kannst  du  sie  einfach  einfrieren und so bis zu 6 Monate aufbewahren.   https://www.einfachbacken.de/rezepte/baklava-ganz-das-beste-rezept-zum-selber-machen  © Cennet Kilicaslan    Baklava 


   Seite 17 Für die Mandorlini (ca. 40 Stück) benötigen Sie:  400 g Marzipan  200 g Puderzucker  150 g brauner Zucker  2 Eiweiß  300 g gemahlene Mandeln  50 g Mehl  1 TL Backpulver  1 großer Schuss Amaretto  150 – 200 g Mandelblättchen  100 g Puderzucker zum Bestäuben   Schritt 1:  Als  erstes  vermengen  Sie  den  Puderzucker  mit  dem  braunen  Zucker,  dem Mehl,  dem Backpulver und den Mandeln. Nun  zupfen Sie  den Marzipan in kleine Stücke. Dann geben Sie den Amaretto, das Eiweiß und den Marzipan in die Schüssel und verkneten alle Zutaten zu einem festen Teig.     Schritt 2:  Jetzt formen Sie aus dem Teig kleine Ku-geln. Rollen Sie die Kugeln anschließend in den Mandelblättchen. Sie müssen die Mandelblättchen mit den Fingern etwas andrücken.  Anschließend  verteilen  Sie  die  Mandor-lini auf dem Backblech.      Schritt 3:  Nun müssen die Mandorlini für 10-12 Mi-nuten  bei  180  °C  (Ober-/Unterhitze)  in den  Backofen.  Am  besten  schauen  Sie immer  wieder  nach.  Je  nachdem  wie groß  Sie  die  Mandorlini  geformt  haben, dauert  die  Backzeit  länger  oder  kürzer. Die  Mandorlini  sollten  noch  weich  sein und nur ganz leicht etwas Farbe bekom-men haben, dann sind sie perfekt. Nachdem die Mandorlini etwas abgekühlt sind, bestreuen Sie die Mandorlini mit Puderzucker.    https://www.joinmygift.com/blog/mandorlini-rezept-italienisches-mandelgebaeck  © Melanie Thurner, 4AK   Mandorlini Rezept 


   Seite 18 Ein beliebtes Dessert in der Türkei. Auch Kinder lieben den Reispudding.    Zutaten:  3 TL Meisstärke  850 ml Milch  65 g Rundkornreis  1 Prise Salz  150 ml Schlagrahm  1 Pk Vanillezucker   400 ml Wasser  1 Prise Zimt (gemahlen)  130 g Zucker     Zubereitung:   1.  In einem tiefen Topf den Reis mit 400 ml Wasser aufkochen lassen und bei geringer Hitze für ca. 25 Minuten leicht köcheln lassen.   2.  Nun 800 ml Milch, den Schlagrahm, den Zucker und eine Prise Salz zum Reis geben, unterrühren und nochmals aufkochen lassen.   3.  Unterdessen 50 ml Milch in einer Tasse mit der Stärke verquirlen und ge-meinsam mit dem Vanillezucker in den Reispudding einrühren.   4.  Auf geringester Hitze zurückschalten und weitere 15 Minuten unter stän-digem Rühren kochen. Der Reispudding dickt so ein.   5.  Den Reispudding in 6 Schalen abfüllen und abkühlen lassen. Den abgekühl-ten Sütlac für 2 Stunden in den Kühlschrank geben.   6.  Vor dem Servieren mit Zimt bestäuben.   © Gizem Kilinc   Türkischer Milchreis- Sütlac 


   Seite 19      Zeichnungen  


   Seite 20    Zeichnungen  


   Seite 21  Die Zeichungen stammen von Sabrina Klocker (4SK).   Zeichnungen 


   Seite 22                                      Für den Inhalt verantwortlich: Redaktionsteam InSight  Alle Zeichnungen, sowie das Layout wurden von Schülerinnen und Schülern des IMST-Kurses „Online-Schülerzeitung“ gestaltet | Fotos wie angegeben | HAK/HAS Imst  Rückmeldungen & Wünsche an: insight.redaktion@gmail.com