Seite 9 Ich denke, wir waren alle schon einmal in einer Situation, bei der wir in ei-nem Gespräch waren und ein nettes Gespräch führten und dann auf ein-mal aus dem Nichts ist da diese unangenehme Stille in deinem Kopf und in diesem Moment wird dein Verstand völlig leer. Du weißt nicht, was du sa-gen sollst, und du kannst spüren, wie die Augen der anderen Person herum-wandern, während sie nach jemand anderem sucht, mit dem sie re-den kann. Also habe ich einige Möglichkeiten ausgesucht, wie man sicherstel-len kann, dass einem nie der Gesprächsstoff ausgeht und die man leicht im Gespräch sagen/miteinbauen kann. • Wenn du dich in einer Situation befindest, in der dein Verstand leer ist, spiel: „Das erinnert mich“. Das bedeutet nur, dass du dich um-schaust und sagst: "Weißt du, das erinnert mich an..." Dies baut eine Brü-cke für die Konversation auf. • Wenn du Fragen stellst, halte sie so oft wie möglich offen, das heißt, du solltest sagen: "Wie gefällt dir Toronto, ich bin neugierig, mehr darüber zu erfahren!" Statt: "Oh, du bist aus Toronto, magst du es dort!". Die andere Person spricht über die Dinge, die sie mögen, was mehr Themen aufwerfen wird, über die ihr sprechen könnt. • Eine weitere gute Sache ist es, einen netten Vergleich zu machen. Also wenn jemand besonders „smiley” ist, könntest du sagen, dass du wie der Typ aussiehst, der mit Kindern großartig wäre, oder wenn sie super stark sind, könntest du sagen, dass du aussiehst, als wärst du ziemlich fit. Wenn du Recht hast, dann werden sie sich wahrscheinlich öffnen und dir mehr darüber erzählen werden, aber selbst, wenn du falsch liegst, kannst du dar-über reden, was es ist, das dir überhaupt diesen Eindruck vermittelt hat. • Der letzte interessante Tipp, den ich gefunden habe, war, das Skript so um-zudrehen, dass du nicht derjenige bist, der sich Sorgen macht, dass dir die Dinge ausgehen, die du sagen könntest. Ich erlaube der anderen Person, das Gespräch voranzubringen, indem ich mich mit der Stille wohler fühle. Wenn du einfach tief durchatmen kannst, während du Augenkon-takt hältst, kontaktierst du oft die andere Person, die einen Kommentar ab-gibt oder dir eine Frage stellt, oder wenn du sie wirklich ermutigen möch-test, weiterzusprechen, wiederhole die letzten Worte, die sie gesagt hat, dies lädt sie ein, auszuarbeiten und kann oft Leute dazu bringen, sich zu öffnen. Ich hoffe, diese Tipps werden dir helfen, nie wieder eine unangenehme Stille zu haben. © Vanessa Praxmarer Stille beim Gespräch