Veganer, Vegetarier, Flexitarier: von wegen „Fleisch ist mein Gemüse“
Sternegastronomie - Wie kocht es sich mit einem Stern?
Der Gruß aus der Küche: Gibt es auch Grüße aus der Catering-Küche? 
Bild: fotolia.com © Alex Tihonov
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Bild: party.weller Stuttgart


It´s a man´s world - Das Team von Catering GuidesSternegastronomie. Wie kocht es sich mit einem Stern?Frontcooking: Mittelpunkt einer guten PartyB&S Event - qualitativ hochwertiges BarcateringDer Gruss aus der Küche HotelcateringVeganer, Vegetarier und Flexitarier: wie begegnen Ihnen unsere Caterer?Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen leoticket und Radio Ton Gourmet PalastFreetime Events steigt neu im Grillcatering ein Brazuca Grillcatering: ein kleines Stück Brasilien Messerich Catering bringt Schwung in die mobile Küche
IMPRESSUMHerausgeber: Catering Guides, Inhaber: Karin Wolffrom Lübecker Str. 1, 22087 Hamburg Tel. 040-25308680 info@catering-guides.de www.catering-guides.de  Ausgabe 02/2016 von Juli 2016 Redaktion: Karin Wolffrom Autoren: Anna Ebert, Karin Wolffrom Bild Cover: party.weller Stuttgart Die Bilder zu den jeweiligen Artikeln stammen von den jeweils in den Artikeln genannten Caterern. Eine Verwertung der enthaltenen Texte, Bilder und Grafiken bedarf der vorherigen Zustimmung des Herausgebers. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Eine Gewähr für ihre Richtigkeit kann aber nicht übernommen werden. 
Liebe Leser, Mit Freude präsentieren wir Ihnen unseren brandneuen CG Journal. Über unsere Newsletter, unsere Homepage und unsere Social Media Kanäle halten wir Sie im Tagesgeschäft auf dem Laufenden. Interessante Themen aus der Cateringbranche, News, aktuelle Kundeninformationen aber auch Vorstellungen und Empfehlungen von Caterern und Locations können wir auf diesen Wegen einem breiten Publikum zugänglich machen. Mit dem CG Journal können Sie die schönsten Texte immer wieder nachlesen, weiterempfehlen oder Ihren Kunden zur Verfügung stellen.   In dieser zweiten Ausgabe des Jahres 2016 stellen wir das Redaktionsteam hinter den Kulissen des Catering Guides vor, nehmen das Phänomen Frontcooking unter die Lupe und widmen uns mit einem interessanten Interview zum Thema Vegetarier und Veganer dem fleischlosen Genuss. Außerdem haben wir mit zwei Sterneköchen über Auszeichnungen und die Liebe zum Kochen gesprochen und uns für Sie in Sachen „Amuse bouche“ schlau gemacht. Ein neues Ticketing-System speziell für Gourmet-Events, Hotel goes Catering und zwei neue Partner, die ihr Können an Grill und Cocktailshakern unter Beweis stellen, machen unseren CG Journal komplett.   Viel Spaß beim Lesen! Ihre Karin Wolffrom
    Inhaltsverzeichnis
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This is a man’s world
Deutsche Restaurant- und Cateringküchen sind noch immer eine Männerdomäne. Umso wichtiger, darüber mit geballter Frauenpower zu berichten. Insofern begegnet Catering Guide James Brown mit Heike Makatschs „Stand by your woman“ und beweist, dass auch ein reines Frauenteam sehr harmonisch, produktiv und vielseitig arbeiten kann. Die drei Frauen hinter den Kulissen des Catering-Portals sind Karin Wolffrom, Tania Wolffrom und Anna Ebert.  
Karin Wolffrom, geboren in Sao Paulo, verschlug es 1993, im Alter von 14 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder in die vergleichsweise kalten deutschen Gefilde. Sie studierte Messe- und Kongressmanagement an der DHBW Ravensburg und war sowohl studien-begleitend als auch unmittelbar nach Ihrem Studium in diversen Event-agenturen tätig. Seit ihrem Abschluss 2002 durchlief die gebürtige Brasilianerin zahlreiche Bereiche des Eventmana-gements, bevor Sie sich mit der Gründung des Catering Guides selbständig machte. Die gesammelte Erfahrung macht sie zu einem verständnisvollen und aufgeschlos-senen Partner mit einem guten Gespür für Trends und einer hervorragenden Kenntnis der Catering-Branche. Heute pendelt die sympathische Unternehmerin mit dem gewinnenden Lächeln zwischen Stuttgart und Hamburg, mit Zwischen-stationen in Frankfurt, dem Ruhrgebiet, Hannover und vielen weiteren Städten, immer auf der Suche nach neuen Catering-Partnern und Locations, span-nenden Projekten und interessanten Themen.
Bild: Rolf Straubinger, Burg Staufeneck
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Tania Wolffrom bereichert das Team Catering Guide mit viel Herz und ihrem sonnigen Gemüt. Die gelernte Biologin verließ das brasilianische Elternhaus be-reits 1991, um in Deutschland ihr Abitur zu machen und blickt auf eine weniger stringente Karriere zurück als ihre Schwester — aber glücklicherweise führen ja diverse Wege nach Rom. Die Weltenbummlerin und zweifache Mutter lebte in Deutschland, Norwegen, Belgien, Portugal nochmal Belgien und schaltet sich inzwischen wieder aus dem sonnenverwöhnten Aljezur in unsere wöchentlichen Skypekonferenzen. Die gute Seele des Teams springt ein, wo sie gebraucht wird, kümmert sich um die Pflege der Social Medias, den Newsletter und das CG Journal und hat das un-glaubliche Talent, bei all dem den Über-blick zu behalten. Noch stiftet der Nachname mit sich änderndem Vornamen in der Kunden-kommunikation so manches Mal Ver-wirrung, aber das ist eine zu vernachlässigende Hürde, die man in der Zusammenarbeit mit den zwei Power-schwestern gerne in Kauf nimmt — es lohnt sich!
Bild: Rolf Straubinger, Burg Staufeneck
Anna Ebert ist seit Oktober 2015 Teil des Catering Guide Teams. Die Wahlberlinerin verschlug es zum Ethnologie- und Publizistikstudium an die Spree, die das „Großstadtkind“ nicht mehr gehen ließ. Schon während des Studiums war sie als freiberufliche Texterin tätig, verband nach der Geburt ihres ersten Kindes das Nützliche mit dem Notwendigen und weiß heute die Flexibilität eines homeoffices zu schätzen. Durch die Arbeit für Catering Guide verlor sie durch zahlreiche geführte Interviews ihre Angst vor Telefonen und stürzt sich mit großer Freude und Enthusiasmus in die Recherche zu allen erdenklichen kulinarischen Themen. Dank ihrer Aufgeschlossenheit und ihrem großen Interesse an den Menschen hinter den Töpfen und Pfannen, sind nun nicht mehr die Interviews ihre größte Heraus-forderung, sondern das Übereinstimmen der Tagesrythmen von Köchen mit denen einer zweifachen Mutter.


Sternegastronomie
Wie kocht es sich mit einem Stern? Ein Gespräch mit zwei Sterneköchen, Rolf Straubinger von der Burg Staufeneck und Sebastian Prüßmann vom Althoff Hotel am Schlossgarten, die beide bei Catering Guides vertreten sind.
Herr Prüßmann, ist so ein Stern von Anfang an ein Ziel, wenn man Koch wird?Nein, nicht direkt. In meiner Ausbildungszeit lag da nie wirklich ein Fokus drauf. Der lag eher darauf, die Welt zu sehen. Ich wollte in München und auf Sylt kochen, in Portugal - dort wo andere Urlaub machen. In den meisten Fällen konnte ich mir diesen Wunsch auch erfüllen. Ich habe während meiner Ausbildung auch in einer Kantine Halt gemacht und dort 4.000 Menschen täglich bekocht. Das war zwar eine Herausforderung, es war aber doch schnell klar, dass es das nicht ist, was ich suche. Es war eher der Schritt in Dieter Müllers 3-Sterne-Küche, der mir den Weg zu weisen schien. Die dort herrschende pure Perfektion ist sehr beeindruckend. Da kommt man als junger Koch hin und ist der Meinung, man könne kochen, doch das echte Feintuning findet hier statt. Genau das in der eigenen Küche umzusetzen ist nicht einfach, aber man weiß ungefähr, was man anstrebt.Herr Straubinger?Bedingt durch meine Ausbildung in Deutschland, Frankreich und Italien, während der ich nur in 1-, 2- oder 3-Sterne-Häusern war, hat man durchaus ehrgeizige Ziele. Dann ist Ihnen Ihr Stern einfach so „passiert“?Ich habe immer in erster Linie das gekocht, was meiner Philosophie entsprach. Ich habe schon immer viel Wert auf Qualität gelegt. Da ich nicht nur Koch, sondern auch Ge-schäftsmann bin, war mein Ziel nicht direkt ein Stern, sondern vielmehr ein volles Restaurant. Dank meines hohen Anspruchs, „passierte“ mir der Stern bereits am Anfang meiner Karriere. Wichtig ist aber, dass so ein „Sterneniveau“ auch multiplizierbar ist. Ich muss in der Lage sein,
auch ein volles Restaurant mit aus-gezeichnetem Essen zu versorgen und ich darf nicht am Markt vorbei kochen.Ich sehe mich als Handwerker und habe den Anspruch, nur mit besten Materialien zu arbeiten. Wenn man dann für seine Arbeit belohnt wird, ist das natürlich ein schönes Zubrot. Letztendlich ist mir aber die Gästezufriedenheit wichtiger.  Sie blicken auf eine etwas andere Karriere zurück, Herr Prüßmann …Als stellvertretender Küchenchef unter Dieter Müller und Nils Henkel konnte ich natürlich einen sehr guten Einblick in die Sternegastronomie erhalten. Dann eröffnete sich mir im Schloss Lerbach die Chance, von der Perfektion ins - nennen wir es mal - “Chaos“ zu wechseln und alle anderen Bereiche, wie Bankett, Frühstück etc. zu leiten und hier auch auszubilden. In mein eigenes Restaurant habe ich den hohen Anspruch aber mitgenommen. Wirklich beeinflussen kann man die Sternevergabe nicht. Man kocht einfach immer gut, immer so, dass man selber mit dem Ergebnis zufrieden ist. Es muss eine eigene Linie, ein individueller Stil zu erkennen sein. Letztendlich ist mein Anspruch auch mit Stern der gleiche geblieben. Ohne hohen Anspruch erhält man sicher keinen Stern, aber der hohe Anspruch sollte nicht an den Stern gekoppelt sein.  Ist der Michelin Stern nur eine „Auszeichnung von vielen“ oder etwas besonderes für Sie? Prüßmann: Ich denke, dass alle Gourmetführer ihre Berechtigung haben und jeder muss selber wissen, welchem er die meiste Beachtung schenkt. Der Guide Michelin ist sicher der bekannteste und wird durch seine Popularität vielleicht etwas höher gewichtet als weniger bekannte Aus-zeichnungen.
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Bild: Burg Staufeneck, Rolf Straubinger
Bild: Burg Staufeneck
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Straubinger: Ich würde den Michelin Stern als die loyalste Auszeichnung bezeichnen. Letztendlich ist aber eine gute Gesamtbewertung in möglichst allen Gourmet-Führern entscheidender. Eines von 237 Restaurants zu sein ist zwar bei einer Konkurrenz von ca. 2.300 Restaurants im Guide Michelin nicht schlecht, unter den Top 40 Deutschlands in einer Gesamtwertung zu gelangen, ist aber natürlich noch etwa besser. Haben Sie in den letzten 25 Jahren auch mal um Ihren Stern gebangt, Herr Straubinger? Für mich ist es wichtig, dass wir unsere Handwerkskunst - und das ist Kochen meiner Meinung nach - mit Fleiß und Liebe machen und dass wir nach einem langen Tag in der Küche freudig, vielleicht ein bisschen stolz aber vor allem zufrieden auf unsere Arbeit zurückblicken. Wenn das die oberste Priorität ist, braucht man eigentlich keine Angst zu haben, seinen Stern zu verlieren. Das größte Lob ist es noch immer, sich mit zufriedenen, wenn nicht sogar begeisterten Gästen zu unterhalten. Und es ist wichtig, sich einmalige Ausrutscher oder auf einem einzelnen Besuch basierende schlechte Kritiken nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen*. Das mag einen wurmen, aber ändern kann man ohnehin nichts, solange man weiß, dass man immer sein bestes gibt. Trotzdem ist es natürlich schön, meinen Stern, bei einer Berufstätigkeit von fast 27 Jahren, nun schon seit 25 Jahren „tragen“ zu dürfen.   *mit einem Augenzwinkern in der Stimme fügte er hinzu: „Googlen Sie mal „Selbstmord wegen Sternverlust“, man darf das wirklich nicht zu ernst nehmen.“Herr Prüßmann, Sie haben Ihren Stern seit 2011. Haben Sie schon einmal „Verlustängste“ gehabt? Es gibt sicher Kollegen, die sich sehr stark über einen Stern definieren. Ich sehe den Stern aber nicht so sehr als meine persönliche Errungenschaft,  
Bild: Sebastian Prüßmann
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zwar lediglich auf die Gourmet-Küche, doch auch im Catering-Bereich gehen sie mit keinem geringeren Anspruch und große Freude an die Arbeit. Mit Gourmet-Restaurant, Hotel, Veranstaltungen und Catering, sieht Rolf Straubinger seine Sterneküche als ein Standbein von vielen und genießt die Arbeit am Catering sehr. Auch Sebastian Prüßmann sieht seine Rolle als Küchenchef nicht nur in der Sterneküche, sondern bezeichnet sich selbst als „Manager, Einkäufer, Psycho-loge und nicht selten auch mal Papa, da ist das Kochen einer von vielen Aufga-benbereichen und auch die Küche der Zirbelstube nur ein Teil meiner Arbeit“.
sondern als Auszeichnung meines Teams.Es kann immer passieren, dass man einen Stern auch wieder verliert. Ich will nicht sagen, dass wir uns da keine Sorgen machen müssen, aber man kann seine eigene Arbeit ja auch einschätzen. Wir wissen, was wir können. Da es der eigene hohe Anspruch ist, der beiden Köchen zu ihrem Stern verhalf, bezieht sich der Michelin Stern


Bild: Rauschenberger Eventcatering
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Foto: Jürgen May
Bild: Jürgen May
Frontcooking
Schließlich ist die Küche immer der Mittelpunkt einer guten Party. Das Frontcooking steht für Frische, es macht das Catering zum Erlebnis, man ist in direktem Kontakt mit dem Koch, kann sich Kniffe und Tricks abschauen.
In so manchem asiatischen Land sollte man ihn sich besser verkneifen, in Italien findet man so wohl die besten Geheimrezepte, in Japans Sushi-Restaurants ist er seit jeher Teil des Konzepts und in Deutschland wird er immer häufiger eingeplant - der Blick in die Küche. Während er in unserem letzten Asienurlaub eher an unser Urvertrauen appellierte, sorgt er in deutschen Restaurants für Transparenz, schafft Vertrauen. Mittlerweile gehört der freie Blick in die Küche zum guten Ton, gerne wird die Küche auch mitten in den Raum verlegt, um direkt vor den Gästen zu kochen, den Gast in die Zubereitung mit einzubeziehen, ihn so von der Frische der Zutaten und dem Können der Köche zu überzeugen.Frisch vom Grill statt lange warmgehalten Das Frontcooking steht für Frische, es macht das Catering zum Erlebnis, man ist in direktem Kontakt mit dem Koch, kann sich Kniffe und Tricks abschauen, Schärfe- und Gargrade selbst be-stimmen, kurz: das Essen wird indivi-dueller und rückt noch mehr in den Fokus. Für Panagiotis Tsangalis von astor catering, event & more liegt im Frontcooking die Zukunft des Catering. Es ist herrlich, wie er ins Schwärmen gerät, wenn man Ihn auf diese Leiden-schaft anspricht. Auch Maikel Kling von Lofthouse Catering ist gar nicht mehr zu bremsen, wenn er von der Frische und dem Erlebnis erzählt, die das Livecooking bietet. Neben der frischen Zubereitung sieht Lofthouse Catering im Livecooking aber noch einen weiteren, wirtschaftlichen und gleichzeitig Ressourcen schonenden Vorteil: „Während bei klassischen Buffets oft viel übrig bleibt, was anschließend entsorgt werden muss, wird beim Frontcooking nur das produziert, was auch wirklich benötigt wird.“ Im Hause astor catering, event & more entsprang der Wunsch nach Livecooking in erster Linie der Tatsache, dass sich nicht jede Speise eignet, lange warm gehalten zu werden. Was bei einem Mittagsbüfett im Rechaud noch appetitlich ist, entspricht den Ansprüchen an ein abendliches Diner heute nicht mehr. Da muss Frische her, da muss auf den Punkt gegart werden, da müssen alle Komponenten stimmen.  Logistische Herausforderungen und gute Köche Der Preis für diese Frische, da sind sich beide Köche einig, ist der größere Logistik-Bedarf. Das Steckenpferd von Lofthouse Catering in Sachen Front-cooking ist das BBQ, da waren sie schnell mobil. Auch astor catering, event & more setzt auf eine solide Grund-ausstattung, Erweiterungen und nur bei bestimmten Einsätzen benötigtes Zusatzequipment wird dann bei Bedarf zugeliehen. „Wir versuchen dem Kunden Kosteneffizienz zu bieten, indem wir auf möglichst geringen Stromverbrauch und schnell auf- und abbaubare Geräte und Ausstattung setzen“, so Panagiotis Tsangalis. Maikel Kling weist auch auf den nicht zu unterschätzenden Zeitfaktor hin. Natürlich ist es ein großer Luxus, den Gästen Sonderwünsche erfüllen zu können, gleichzeitig geht dieser Luxus aber auch mit einer höheren Wartezeit einher. Der routinierte Live-Koch setzt daher auf eine entsprechend große Anzahl Köche. „Ein Frontkoch ist immer auch Entertainer, er muss den Kunden ansprechen und am besten gerne und viel reden. Man ist eine sprechende Speisekarte, Servicekraft und Koch in einem. Da kann man keine Aushilfen oder Anfänger einsetzen, die werden nervös.“ Dem stimmt auch Tsangalis zu: „Ein Frontkoch muss sauber und strukturiert arbeiten und sollte vorher alle eventuellen Fallstricke kennen. Wenn ein Koch sich in der Situation nicht wohl fühlt, überträgt er das an die Gäste, da ist das Modell „Rampensau“ förderlicher. Auch wenn mal ein Produkt beliebter ist als gedacht und entsprechend schneller zuneige geht, zeigt sich die Erfahrung eines guten Kochs, der dann improvisieren und den Gast auch mal subtil in eine andere Richtung lenken kann.“ Übung macht den Meister Beide Köche wissen mittlerweile um die Stolpersteine, auf die man beim Frontcooking im Vorfeld besonders achten sollte. „Bei größeren Veranstaltungen unterschätzt man gerne mal die Logistik, den Auf- und Abbau und den Platzbedarf. Wir können zwar auf sechs bis acht Quadratmetern 80 Leute mit frischen Steaks versorgen, aber bei über 1.000 Gästen fällt da ein ganz anderes Volumen an. Allein die 3.000 Teller müssen ja irgendwo untergebracht und vor ihrem Einsatz auch noch vorgewärmt werden, von den Zutaten ganz zu schweigen“, so Panagiotis Tsangalis. Maikel Kling hat mittlerweile gelernt, dass man sich auf Kundenaussagen nicht immer verlassen kann und überprüft insbesondere die Stromanschlüsse vorher lieber persönlich. „Allein eine Induktionsplatte benötigt eine Steckdose — und zwar für sich alleine. Da kann man nicht einfach eine Dreierbuchse und dann womöglich noch eine Wärmelampe und vielleicht sogar noch eine zweite Platte mit dran hängen. Wenn man am Tag der Veranstaltung feststellt, dass die Stromversorgung doch nicht ausreicht, droht das ganze Ding ins Wasser zu fallen.“ Mit Einfallsreichtum, gutem Personal und solider Planung ist Frontcooking eine spannende und immer beliebter wer-dende Form des Catering.
Bild: Jürgen May
Bild: LoftHouse Catering & Events


Foto: Jürgen May
Bild: Jürgen May
Bild: Jürgen May
In Sachen Stromversorgung lässt sich bei Outdoor-Veranstaltungen mit Gas tricksen,dank moderner Technik kann schon die Fahrt zur Location zum Vorgaren genutzt werden und gute Köche, denen man die Leidenschaft für Ihren Beruf anmerkt, können auch jeden Engpass mit Kreativität, guten Zutaten und etwas Improvisationstalent retten. So ist das Frontcooking eine Catering-form, die nicht nur das Essen, sondern gleich die ganze Küche in den Mittelpunkt setzt, noch viel Potenzial für Innovation und Überraschung bereit hält und dem Trend zu mehr Frische eindeutig entgegen kommt.
Bild: astor catering, events & more
Bild: astor catering, event & more


B&S Event: Soviel zu „Draußen nur Kännchen“
Ihre ersten Schritte haben Moritz Bordt und Bastian Schenk, den Köpfen hinter B&S Event, in der Veranstaltungstechnik gemacht. Daraus entwickelte sich mit der Zeit der Schwerpunkt des nonfood-Caterings mit Mietmöbeln.
Ihren Schritt vor die Kulissen wagten die beiden Baden-Württemberger nun mit qualitativ hochwertigem Barcatering.Ihr Background kommt Ihnen dabei entschieden zugute. Das Duo trumpft mit einem beachtlichen Equipment auf und kann so nicht nur jeder Location gerecht werden, sondern auch Ausfälle schnell kompensieren. Mit variablen und individuell gestaltbaren Barelementen, passen Sie ihr Erscheinungsbild an jede Corporate Identity, jedes Farbkonzept, jedes Partymotto an.   Was nach teuren Mini-Drinks und Schokoriegeln klingt, revolutionieren B&S Event mit ihrer Interpretation der „MINIBar“ - einem flexibel an die Ansprüche der Kunden anpassbarer Mini John Cooper Works, der sowohl mit stylischer Kaffeemaschine als auch mit einer illuminierten Cocktailbar ausgestattet werden kann. „Unsere MINIBar ist komplett autark betreibbar, wir sind also nicht auf Wasseranschlüsse oder ähnliches angewiesen. Sowohl mit unserem Mini als auch mit unseren Barmodulen können wir allen Ansprüchen gerecht werden: Wir können die Gäste morgens mit bestem Kaffe versorgen, am Mittag den Sektempfang übernehmen und bis spät in die Nacht die feinsten Cocktails servieren“ verrät Bastian Schenk im Gespräch.   Wichtig war den beiden Unternehmern beim Aufbau Ihres Barcaterings, wirklich überall verfügbar zu sein und auch unter vermeintlich widrigen Umständen optimale Leistung zu gewährleisten. Ihr ausgeklügeltes System ermöglicht es ihnen, grenzenlos zu denken. „Wir wollten mit unserem Angebot unbedingt flexibel sein. Wir passen uns nicht nur jeder Veranstaltung — von Messen über Firmenevents bis zu privaten Feiern — an, wir können auch unabhängig von der Location agieren. Ob überdacht oder in der freien Natur, in einer alten Fabrikhalle oder an einem
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Bild: aveato Catering
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See wir freuen uns immer über neue Herausforderungen und entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen.“ beschreibt Schenk das Konzept von B&S Events.   Gleichzeitig legen Sie bei aller Flexibilität größten Wert auf Qualität. Sowohl im Kaffee- als auch im Cocktailcatering setzen Moritz Bordt und Bastian Schenk auf beste Zutaten und hochwertiges Equipment. Bastian Schenk gerät ins Schwärmen, wenn er von besagter Qualität berichtet: „Der Fokus liegt auf dem Genuss. Sowohl Kaffee als auch Cocktails sind Genusswaren, die erst durch beste Zutaten wirklich gut werden. Wir wollen nicht einfach Getränke anbieten, wir wollen verwöhnen, Freude bereiten, die Liebe zum Detail und zu unseren Produkten teilen.“ Um Ihren eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, arbeiten Bordt und Schenk mit SCAE-zertifizierten Baristas und durch die IHK anerkannten Barkeepern zusammen.   Man sagt zwar, „Wo man singt, da lass dich gerne nieder, böse Menschen haben keine Lieder“, aber das können wir getrost auch von gutem Kaffee und Cocktails behaupten.


Der Gruß aus der Küche
Gibt es auch Grüße aus der Catering-Küche? Dina Maier von Küchenzauber und Thomas Funke von Soulfood Catering haben für uns aus dem Nähkästchen geplaudert.
Im Restaurant fühlt man sich als Gast immer herrlich gebauchpinselt, wenn einem eine kleine Aufmerksamkeit aus der Küche kredenzt wird. Machen wir uns nichts vor, die Küche schickt das nicht aus purer Nettigkeit, sondern erhofft sich dadurch natürlich eine Kundenbindung, vielleicht noch ein zweites bestelltes Aperitif oder zumin-dest eine überaus positive Verknüpfung mit dem Haus.   Beim Catering sieht das insofern anders aus, als dass hier das gesamte Menü natürlich bis ins Detail durchkalkuliert ist und ein „echter“ Gruß aus der Küche da nicht wirklich drin ist. Thomas Funke von Soulfood Catering ergänzt dies mit einem augenzwinkernden: „Heute wird so viel hin und her gerechnet, da ist kein Platz mehr für ein Amuse-Bouche auf unsere Kosten. Da stecke ich das Budget lieber in beste Ware und sehr gutes Personal.“ Dina Maier von Küchenzauber spricht ebenfalls aus Erfahrung: „Ein Gruß aus der Küche ist natürlich auch in einer Restaurantküche mit einkalkuliert, nur kommt es dem Gast nicht direkt so vor. Ich finde es aber schön, wenn beispielsweise beim Abparieren anfallende Reste oder ähnliches, zu einer Terrine oder einer Suppe verarbeitet werden, die dann als Amuse-Bouche dient. Das ist ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln.“ Im Catering kommt ein zum Empfang gereichtes Fingerfood einem solchen Gruß aus der Küche wohl am nächsten. Das ist aber vom Auftraggeber eingeplant und auch bezahlt. „Wir reichen durchaus gerne drei bis sogar fünf Teile Fingerfood bei einem Sektempfang. Das kommt immer auch darauf an, was an Catering geplant ist und wie der zeitliche Ablauf aussieht. Kleine „Flyings“ sind immer gern gesehen“, berichtet Thomas Funke.Das kleine Schmakerl regt den Appetit an, verkürzt die Wartezeit für den Gast,
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Bild: Dina und Dieter Maier
Bild: aveato Catering
Bild: Soulfood - Catering für die Seele
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verschafft der Küche aber gleichzeitig auch etwas Zeit. Beim Catering ist dieser Punkt in der Regel nicht notwendig, da ja nicht à la carte bestellt wird, sondern das Menü bereits steht und entsprechend vorbereitet werden konnte. „Ich würde nicht sagen, dass wir unseren Kunden empfehlen, Fingerfood einzusetzen. Bei Hochzeiten oder ähn-lichem reicht in der Regel der Getränkeempfang mit Sekt oder Longdrinks. Da wollen die Leute ja nicht in erster Linie essen, sondern feiern. Bei gesetzten Menüs, bei denen für das Essen entsprechend viel Zeit eingeplant ist, kommt es aber schon vor, dass Kunden explizit ein Amuse-Bouche wünschen. Da ist es dann der Vorteil beim Catering, dass man darauf Einfluss nehmen kann. Im Restaurant muss man nehmen, was man kriegt, was da ist. Beim Catering kann man selber entscheiden, womit der Gaumen vor dem Essen erfreut werden soll“, verrät Dina Maier.   So lässt sich abschließend sagen, dass eine kleine Gaumenfreude für die eigenen Gäste zwar eingeplant werden kann, das Fingerfood aber nicht direkt mit dem Gruß aus der Küche gleichzusetzen ist, wie man ihn aus dem Restaurant kennt. An dieser Stelle sind die Konzepte von Restaurant- und Cateringküche zu verschieden. Der Effekt der Kundenbindung bleibt beim Catering natürlich aus.
Bild: Küchenzauber
Bild: Soulfood - Catering für die Seele


Bild: Dina und Dieter Maier
Hotelcatering
Sterneküche außer Haus oder eigene Cateringmarke - zwei Modelle mit unterschiedlichen Konzepten
Die Gründung eines Catering- unternehmens ist ein großer Schritt, der viel Planung erfordert und immer auch ein gewisses Risiko mit sich bringt. Eine Küche, gutes Personal und vielseitiges Equipment müssen ausgewählt werden - dies alles erfordert einen guten Masterplan und nicht zu unterschätzendes Startkapital. Sind Küche und Personal bereits vorhanden und ist das Catering nicht das einzige Standbein, minimieren sich Risiko und Schrecken. Dominik Benz vom Althoff Hotel am Schlossgarten und Andreas Baum, Leiter des durch die   H-Hotels AG gegründeten Catering- services „Gaumenfreund - Catering & Events“, haben uns im Interview verraten, was sie zu dem Schritte ins Cateringleben bewegt hat, welche Schwierigkeiten Ihnen begegnet sind, aber auch welche Vorteile das Catering für sie mit sich bringt.  Mit Flying Dinner zu neuen Kunden Die H-Hotels AG, zu der Häuser der eigenen Marken H4 Hotels, H2 Hotels, H+ Hotels und TREFF HOTELS gehören, die aber auch mit der amerikanischen Wyndham Group Ramada Hotels entwickelt und betreibt, hat mit den einzelnen Hotels schon immer Catering in einem über-schaubaren, lokalen Rahmen ange-boten. Im September vergangenen Jahres ist das Unternehmen mit seinem Cateringzweig „Gaumenfreund“ an den Markt gegangen und bietet so nun deutschlandweit und in der Schweiz Catering an. Auch das Althoff Hotel am Schlossgarten bietet Catering an, jedoch unter völlig anderen Voraus-setzungen. Beide Unternehmen betreiben bereits erfolgreich Hotelrestaurants und verfü-gen über das nötige Equipment sowie das Personal, um ein Catering reali-sieren zu können. Mit der Zirbelstube betreibt Sebastian Prüßmann im Hotel
Althoff ein Sternerestaurant. Dieser Anspruch ist so tief verwurzelt, dass das Hotel high-level-Catering anbietet, das zwar ein echtes kulinarisches Erlebnis, aber eben auch nicht für jeden Anlass und jedes Budget passend ist. „Wir sehen im Catering durchaus eine Chance, neue Kunden zu gewinnen und unsere Reichweite zu vergrößern. Gleichzeitig muss das Essen aber eben auch außer Haus so gut sein, dass wir Kunden von unserer Küche und unserem Anspruch überzeugen können“, so Dominik Benz. „Wo Schlossgarten drauf steht, ist auch Schlossgarten drinnen. Wenn Sie ein Catering von uns buchen, ist unser Küchendirektor Sebastian Prüßmann auch mit vor Ort.“ Auch im Fall von „Gaumenfreund“ entstand die Idee daraus, die Kunden länger zu binden. „Mit dem Catering-service können wir unseren Gästen auch über den ersten Abend, der meistens im Hotelrestaurant verbracht wird, hinaus unseren Service und quali-tativ hochwertige Küche zur Verfügung stellen.“  Der klare Vorteil eines Zusammen-schlusses Das Ziel von „Gaumenfreund“ ist es durchaus, ein echtes Standbein des Unternehmens zu werden. Die H-Hotels haben gegenüber dem Althoff Hotel am Schlossgarten den klaren Vorteil, dass sie deutschlandweit flächendeckend vertreten sind. So kann natürlich eine ganz andere Quantität erreicht werden. „Das Cateringgeschäft lässt sich hervorragend mit dem normalen Hotelbetrieb kombinieren. Dank unserer vielfältigen Standorte haben wir ein Netzwerk, dass es uns möglich macht, das gesamte Leistungsspektrum eines Full-Service-Caterings anzubieten und dabei unsere Kernkompetenz aus Service und Gastronomie einzubringen. So können wir logistisch und personaltechnisch Synergien nutzen, was für alle Seiten auch wirtschaftliche
Bild:Gaumendreund Catering & Eventsl
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Bild: Gaumenfreund, H-Hotels.com
Vorteile mit sich bringt“, beschreibt Andreas Baum die Vorteile, die sie als Hotelkette haben.Um einen überregionalen Wiederer-kennungswert zu schaffen, setzt „Gaumenfreund“ auf Klassiker, die an jedem Standort zum Catering-Repertoire gehören, die dann um lokale Spezialitäten ergänzt werden. Es wird eine eigene Marke kreiert, die zwar als solche eigenständig bestehen soll, gleichzeitig aber auch ein Qualitäts-merkmal und eine Empfehlung für die Hotels darstellt.  Logistische Herausforderung trotz Hotelküche und geschultem Personal Das für ein Catering notwendige Personal fällt in Hotel am Schlossgarten durchaus auf. Auch sind hier die Schichten logistisch nicht immer leicht umzusetzen. Es ist kaum machbar, ein Catering in acht Stunden inklusive Auf- und Abbau über die Bühne zu bringen. Das geht nur, wenn die Location bereits am Abend durch die Schicht des Vortages ausgestattet werden kann. So ist die Tatsache, dass bereits gut geschultes Personal vorhanden ist, das flexibel eingesetzt werden kann, durchaus von Vorteil. Obwohl man vermuten könnte, dass Hotels bereits über ein amtliches Repertoire an Mobiliar und Geschirr verfügen, setzen beide Unternehmen auf Zulieferer, schließlich sind Mobiliar und Ausstattung in ihrer Menge und Beschaffenheit auf den auch während eines Cateringauftrags weiter laufenden Restaurantbetrieb zugeschnitten. Zwar sind sowohl die H-Hotels als auch das Althoff Hotel am Schlossgarten mit ausgezeichneten Küchen ausgestattet, auf deren Ausstattung und Kapazitäten auch für Catering zurückgegriffen werden kann, Dominik Benz sieht darin aber gleichzeitig eine Schwierigkeit „Natürlich können wir ein Catering auch neben dem Restaurantbetrieb in der Hotelküche vorbereiten, unsere Speisen :


Bild: www.koesler-fotografie.de Motiv: Café Hibou Baristamobil
Bild: offen-bar
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müssen aber größtenteils vor Ort frisch zubereitet werden. Da können eine Locations mit herkömmlichen Haushaltsküchen oder sogar ganz ohne Küche schon mal ins Schwitzen bringen und die Kreativität unserer Köche bis aufs Äußerste fordern. Da profitiert „Gaumenfreund“ wieder vom Zusammenschluss, mehreren Küchen, einem großen Netzwerk und entsprechend auch mal kürzeren Wegen. Die größte Chance ist gleichzeitig die größte Gefahr Für Hotels besteht der große Vorteil im Catering darin, das erste Lächeln und die Zuvorkommenheit mit denen den Gästen am Empfang begrüßt werden, über die Grenzen der Hotelmauern hinaus zu tragen und so aktiv Akquise zu betreiben. Diese Chance birgt aber selbstverständlich auch die Gefahr, der weniger guten Publicity. Ein verpatztes Catering wirkt sich auf das Bild des Hotelbetriebes aus. „Mit ausgezeichneten Leistungen und perfektem Service möchten wir neue Kunden für unser Hotel gewinnen. Dieser Qualitäts-anspruch setzt auch einen ange-messenen Preis voraus. So ist es uns möglich auch bei Caterings denselben Standard wie im Hotel zu bieten. Wir sehen jedes Catering als Chance und keine Gefahr darin.“ beschreibt Dominik Benz die Chancen und Schwierigkeiten. Auch für Andreas Baum war es eine Herausforderung, geeignete Partner und Locations zu finden, weil ein bundesweiter Standard geschaffen werden musste. „Unsere Aufgabe ist es sicherzustellen, hochwertige und qualitativ gleichbleibende Speisen und einen exzellenten Service zu bieten und zwar immer und überall. Da ist es gut, auf ein etabliertes Hotelnetzwerk aufbauen zu können.“   Die Cateringmodelle bei kleinen Familienbetrieben und großen Hotel-verbunden unterscheiden sich doch deutlicher, als gedacht. Zwar genießen beide den Vorteil, ein großes Unter-nehmen im Rücken, geschultes Personal und perfekt ausgestattete Küchen zu haben, die Schwierigkeiten, die sich mit einem Cateringzweig auftun, unter-scheiden sich bei den beiden Modellen doch deutlich. Während kleinere Hotels eher in Sachen Logistik an ihre Grenzen geraten, ist bei Zusammenschlüssen wie im Fall von „Gaumenfreund“ der überregionale Einfluss nicht zu unterschätzen.
s´Eiswägele (mittlerweile “numero due") ist seit über 37 Jahren eine feste Größe in der Eismacherlandschaft Stuttgarts. Es sind immer noch die sahnige Vollmilch, die frischen Früchte, der echte Kakao oder die richtige Vanille, die das Eis stimmig machen und somit ein Stück vom Glück für den Kenner und Genießer bereithalten.   Egal ob Firmenfeier, Geburtstag oder Hochzeit in Stuttgart - Cornelia Probst kommt gerne zu Ihnen um Sie und Ihre Gäste mit ihrem Eiscatering zu verwöhnen!
Telefon: 0177-153 25 7, info@eiswaegele.de, www.eiswaegele.de


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Da kann man sich schon mal in Details verlieren Schreibt man einen Artikel zum Thema „Ernährungsphilosophien“, wandert der Blick anfangs noch immer wieder auf die Tabelle, in der aufgelistet wird, was Pescetarier, Lakto- und Ovo-Vegetarier, Veganer und Flexitarier unterscheidet.  Während die einen nur ab und zu mal Fleisch und Fisch essen, verzichten die anderen ganz auf Fleisch, andere nur auf rotes Fleisch, wieder andere nur auf Krebs- und Weichtiere. Manch Vegetarier verzichtet auch auf Milchprodukte, andere auf Ei. Veganer schwören gleich allen tierischen Produkten inklusive Milch, Eiern und Honig ab. Frutarier, für die weder Tiere noch Pflanzen leiden geschweige denn sterben müssen, lassen wir hier einmal außen vor - noch weiß keiner unserer Caterer von einem gänzlich frutarischen Menü zu berichten. Vier Caterer, Björn Luchterhand von Luchterhand Catering, Manuela Baier von party.weller, Ferdinand Trautwein von Trautwein Catering und Marcel Benz von Benz Catering, haben uns im Gespräch Ihre Sicht zum Thema Flexi-, Pesce-, Ovo- und Lacto-Vegetarier geschildert. Die wachsende Community ist auch im Cateringbereich deutlich zu spüren, ins Schwitzen bringt das erfahrene Caterer aber beim besten Willen nicht.  Nicht Fleisch, nicht Fisch, nicht Ei nicht Milch - oder doch, solange das Tier glücklich war? Zwar geht der Trend eindeutig zu einer bewussteren Ernährung, trotz der wachsenden Zahl der Vegetarier-Varianten und Veganer sterben aber die Carnivore nicht aus. Das bedeutet für Restaurants ebenso wie für Caterer, dass das Angebot vielfältiger werden muss, die Alternativen attraktiver, die Köche kreativer. Die sogenannten Flexitarier, Menschen die in erster Linie aus ethischen Gründen auf Fleisch verzichten,
sind von unseren Partnern, die ohnehin großen Wert auf die Auswahl Ihrer Produkte legen, am leichtesten zufrieden zu stellen. Den Genussmenschen liegt viel daran, dass die Nahrungsmittel, die sie konsumieren, aus regionalem Anbau stammen und möglichst saisonal angepasst sind. Sie sind darauf bedacht, ihren ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten und legen keinen Wert auf Flugmangos und japanisches Kobe-Rind, wohl aber auf ein gutes Steak aus biologischer und regionaler Zucht. Das beschreibt im Grunde den Standardgast der Familie Trautwein: „Wir beziehen ohnehin so gut wie alle unsere Zutaten regional, arbeiten mit kleinen Bauern in der Umgebung zusammen und beziehen auch unser Staufenfleisch aus der Region. Das wissen unsere Gäste und ich denke, das schätzen sie auch“, berichtet Ferdinand Trautwein.  Erfahrung ist der beste Lehrmeister Glücklicherweise sind Köche von Natur aus ein ausgesprochen kreatives Völkchen und sind, entgegen unserer Vermutungen, durch so etwas banales wie Ernährungsphilosophien nicht aus der Fassung zu bringen.  Björn Luchterhand hat in Sachen fleischloser Kreativität einen großen Vorteil: er war selber zehn Jahre lang Vegetarier. So hat er sich lange und intensiv aus sehr persönlicher Sicht mit Alternativen beschäftigt, sich dabei gerne auch in der asiatischen Küche bedient und kann heute mit einem entsprechend großen, exquisiten und abwechslungsreichen Repertoire punkten. „Eventuell hat mein Lebenslauf, der ja auch auf der Homepage einzusehen ist, etwas damit zu tun, dass vegetarische und vegane Menüs bei uns relativ häufiger angefragt werden. Gleichzeitig arbeiten wir aber auch ausschließlich mit Bio-Produkten, ich denke, da sind die Überschneidungen relativ groß. Viele Vegetarier achten auch sonst auf gesunde, regionale und biologisch angebaute Produkte und können so über zwei Wege bei uns landen.“
Von wegen „Fleisch ist mein Gemüse“
Das echte Gemüse ist eben doch nur Gemüse und das erfreut sich immer größerer Beliebtheit
Foto: Quizine
Bild: Benz Catering GmbH
Bild: Quizine
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Bild: party.weller Stuttgart


Manuela Baier sieht die Stärke von party.weller, neben der BIO-Zertifizierung und der Verarbeitung ausgewählter, regionaler Produkte, vor allem in der individuellen, sehr persönlichen Betreuung: „Wir gehen auf jeden Kundenwunsch ein und entwickeln mit unserem Küchenteam immer wieder neue Ideen, insbesondere bei der Zubereitung veganer Speisen. Bei unseren Events haben wir die Erfahrung gemacht, dass gerade die Gäste, die sonst eher zum Fleisch greifen, von dem vielfältigen und ausgefallen vegetarischen und veganen Angebot positiv überrascht sind.“ Der wachsenden Nachfrage begegnet Benz Catering mit einer Umstellung bereits der allerersten Schritte: „Wir sind bemüht unsere grundlegenden Prozesse dahingehend zu verändern, dass das Angebot insgesamt flexibler wird. Um auch Vegetariern und Veganern gerecht zu werden, verwenden wir bereits in den ersten Produktionsschritten pflanzliche Fette etc. Glutenunverträglichkeiten begegnen wir, indem wir Saucen nicht mehr mit Weizenmehl abbinden und auch für Laktoseintoleranz gibt es inzwischen vielseitige Möglichkeiten, die wir immer mehr in unsere Abläufe übernehmen. Unsere Kunden sind inzwischen ganz anders informiert und ernähren sich bewusster. Dem muss man gerecht werden und das muss man auch ernst nehmen“, verrät Marcel Benz.  Echte Alternativen statt lieblosem Ersatz Die Trautwein-Brüder haben sowohl vegetarische als auch vegane Gerichte auf ihrer Speisekarte Ihres Restaurants „Zur Linde“ und bieten auch im Catering ein entsprechend abwechslungsreiches Repertoire. „Im Catering gehört mindestens ein vegetarisches Gericht pro Menü oder Büfett schon lange zum Standard. Vegane Gerichte bilden noch die Ausnahme, die bieten wir auf Anfrage aber natürlich auch an. Wir hatten schon einige komplett vegetarische Hochzeiten und Geburtstage. Da wollen die vegetarisch lebenden Gastgeber ihren Gästen gerne mal ihre Küche näher bringen, was bisher ausnahmslos positive Resonanz brachte.“  Auch für party.weller gehören vegetarische Gerichte von der ersten Stunde an zum Standard-Repertoire. „Wir stellen schon seit Jahrzehnten kreative vegetarische Alternativen bereit. Wichtig ist uns dabei, sowohl für Vegetarier als auch für Veganer keine Ersatzprodukte anzubieten, wir ersetzen nicht einfach ein Steak durch ein Stück Tofu, sondern bringen echte Alternativen auf die Teller. Wir legen großen Wert auf regionale und daher auch entsprechend saisonale Küche, das wissen vor allem Menschen zu schätzen, die sich so bewusst ernähren, wie Vegetarier“ erzählt Manuela Baier im Gespräch.  
Diese Philosophie vertritt auch Marcel Benz: „Wir geben uns auch für unsere veganen Kunden allergrößte Mühe. Vegane und vegetarische Gerichte sind in keinster Weise weniger attraktiv oder einfallsreich als solche mit Fleisch. Ganz im Gegenteil - wenn wir bei BBQs unsere Sesam-Quinoa-Burger anbieten sind die nicht selten als erstes weg, da stehen dann plötzlich auch die Fleischesser Schlange und werden neugierig.“  In Sachen Ernährung kann man einen Koch mit überhaupt nichts schocken Was für uns in den Anfängen der Recherche noch nach großem Aufwand und verrückten Ausmaßen klang, ist in den Cateringküchen unserer Partner längst Alltag. „Vegetarische Gerichte wurden in vielen Küchen lange recht stiefmütterlich behandelt, die wachsende Nachfrage sorgt jetzt aber dafür, dass sich das zusehends ändert. Fleischgerichte genießen noch immer ein größeres Prestige bei den meisten Köchen, dabei stehen richtig gute vegetarische oder vegane Gerichte denen in nichts nach.“ Björn Luchterhand berichtet nicht nur aus Erfahrung, sondern aus Überzeugung.Auch Marcel Benz ist durch komplizierte Kundenwünsche nicht aus der Ruhe zu bringen: „All den Ausprägungen, mit und ohne Ei, Milch oder Krustentieren, begegnet man eigentlich am einfachsten mit guten, veganen Gerich-ten. Da haben wir mittlerweile ein beachtliches Repertoire, das stets mit positivem Feedback bedacht wird.“Letztendlich verbirgt sich hinter dem Wortdschungel rund um Ernährungs-philosophien doch nur eine kleine Herausforderung, ein Anreiz zur Krea-tivität und dank einfallsreicher Köche auch ein ganzer Haufen Alternativen für den klassischen Carnivore.    
Foto: Burrito Bande
Bild: Der Langos Wagner
Bild: Michael Sinn
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Bild: Trautwein Catering


Bild: Die Poffers
Ein Maßanzug aus Einsen und Nullen
Die Zusammenarbeit zwischen leoticket und dem Radio Ton Gourmet Palast entwickelte sich vom ambitionierten Pilotprojekt zu einer echten Baden-Württemberger Erfolgsstory
Bild: Freetime events
Bild: Drinks to enjoy
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In der Kooperation zwischen Leomedia und dem Radio Ton Gourmet Palast trafen zwei ambitionierte Herzens-projekte aufeinander, die in enger Zusammenarbeit ein beispielhaftes Pilot-projekt erschufen. Carsten Neumann und sein Team haben mit leoticket das Ticketing-System revolutioniert. Kein anderes System lässt sich so individuell auf die Wünsche des Kunden anpassen. So ermöglicht leoticket es dem Gast, nicht mehr nur zwischen Preiskategorien und Menüs wählen, er kann dem Veranstalter auch mit wenigen Klicks Zusatzinformationen wie Lebensmittelunverträglichkeiten, eine Schwangerschaft, die den Genuss gewisser Lebensmittel ausschließt, Mobilitätsbeeinträchtigungen etc. mit-teilen, sodass all dies schon bei der Planung berücksichtigt werden kann. Insbesondere für Events, bei denen zwei Eventtypen - wie im Beispiel Show und Dinner - zusammenkommen, stoßen klassische Ticketing-Systeme schnell an ihre Grenzen. In Zeiten von immer ausgeklügelten und immer exklusiveren Veranstaltungen, die jedes Schema sprengen, liegt in der Individualisierung die große Stärke von leoticket.Auch David Sansi machte sich einen individuellen Zuschnitt zum Konzept. Er kreierte mit dem Radio Ton Gourmet Palast eine eigens auf das Sendegebiet zugeschnittene Dinnershow, die sich, abgesehen von den internationalen Künstlern, durch ihre regionale Besetzung auszeichnet.   Von der Vermessung zum fertigen Anzug Mit der Entwicklung und Realisierung des Radio Ton Gourmet Palastes hatte sich das Team um David Sansi einer großen Herausforderung gestellt. Doch bereits nach der ersten Saison gab ihnen der Erfolg recht. Mit einem so ambitionierten Projekt muss man zuerst die großen Baustellen schließen, bevor man an den Feinschliff gehen kann. „In der ersten Saison haben wir mit einem „selbstgebastelten“ Ticketsystem gearbeitet, das unsere Haustechnik in Sachen Zeitaufwand an ihre Grenzen brachte. Ich hatte also diverse Anbieter kontaktiert und auch bereits Angebote eingeholt, als ich Herrn Neumann auf einer Messe in Heilbronn kennenlernte, der mir begeistert anbot, mit uns ein Pilotprojekt zu starten. Letztendlich ist es seinem Engagement und seiner Hartnäckigkeit zu verdanken, dass die Zusammenarbeit mit Leomedia zustande kam, worüber wir natürlich sehr glücklich sind.“, berichtet Susanne Barth von Radio Ton. Carsten Neumann sah in der Fusion zweier Veranstaltungstypen die perfekte Gelegenheit, sein Ticketing-System auf das nächste Level zu befördern und dem Radio Ton Gourmet Palast eine übersichtliche Veranstal-tungsplanung zu ermöglichen. Für den Kunden ändert sich dabei so gut wie nichts. Es gibt weiterhin die Optionen der telefonischen Bestellung sowie der Onlinebestellung. Gleichzeitig können aber auch Vorverkaufsstellen mit eingebunden und diverse Zahlungs-methoden angeboten werden. Der Kunde hat die Wahl zwischen print@home oder dem Versand von eigens für den Veranstalter designten Schmucktickets. Für den Versand der Tickets bietet Leomedia zum einen an, den Versand für den Veranstalter zu übernehmen, zum anderen gehören aber auch Ticket-rohlinge und -drucker zum Repertoire der ambitionierten Medienagentur.  Nichts sitzt so gut wie Maßarbeit Der Anspruch an ein Ticketing-System ist bei einer Dinnershow ein ganz anderer, als bei einer einfachen Musikver-anstaltung. Es gibt nicht nur unterschiedliche Preiskategorien, son-dern auch verschiedene Menüs und Getränkeoptionen zur Auswahl. Carsten Neumann vereint in seinem Team Menschen, die Herausforderungen erst recht zu Höchstleistungen anspornen und in der engen Zusammenarbeit mit dem Team des Radio Ton Gourmet Palastes, konnten sie ein maßgeschneidertes System perfek-tionieren, das nicht nur Preiskategorien und Menüs, sondern auch Lebens-mittelunverträglichkeiten oder besondere Anforderungen abfragt und entsprechend verbucht. Auch das Team hinter der telefonischen Bestellung arbeitet mit leoticket, sodass alle Buchungen über das selbe System laufen und dem Dschungel aus Excel-Tabellen und unübersichtlichen Listen ein Ende bereitet werden konnte.Susanne Barth sieht eine deutliche Verbesserung in den Arbeitsabläufen: „Das übersichtliche Ergebnis erleichtert unsere Arbeit hinter den Kulissen enorm. Die Küche kann mit individuellen Kundenwünschen im Vorfeld gut planen, wir können dank des Seatingtools sinnvolle Sitzpläne ausarbeiten, was eine optimale Auslastung begünstigt sowie Sitzordnungen erstellen, sodass unser Serviceteam schon vor der Show weiß, welcher Gast mit welchen Bestellungen wo sitzt.“ Was der Endkunde höchstens als angenehm übersichtliche Menüführung wahrnimmt, erleichtert dem Team hinter den Kulissen die Vorbereitungen und die Ablaufplanung immens.  Regional ist das Zauberwort Es war dem Radio Ton Team mit dem gewagten Vorhaben von Anfang an wichtig, das Projekt der Region, dem Sendegebiet auf den Leib zu schneidern. „Unsere regionale Verankerung ist unsere Stärke. Was liegt da näher, als sich für eine Dinnershow die Sterneköche aus den eigenen Reihen zu holen. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz haben wir uns gleich vier inhabergeführte Sternerestaurants an Bord geholt, die nicht nur selber aus der Region kommen, sondern natürlich auch vorwiegend mit regionalen Produkten
Bild: Radio Ton Gourmet Palast


und gerne auch mal mit regionalen Spezialitäten arbeiten.“ schwärmt David Sansi.Dieser Gedanke der Regionalität findet sich auch in der Zusammenarbeit mit Leomedia wieder. Das Medien-unternehmen und den Radiosender trennen nur knapp 60 Kilometer, was die persönliche Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt erst ermöglichte. „Wir konnten in der persönlichen Zu-sammenarbeit das System perfekt auf den Radio Ton Gourmet Palast zuschneiden. Das Team von Radio Ton hatte einen Katalog an Anforderungen ausgearbeitet. Zusätzlich zu den diversen Möglichkeiten zur Indi-vidualisierung der Tickets, galt es vor allem, eine auch für die Mitarbeiter in der Koordination und der Buchhaltung verständliche, übersichtliche und leicht zu bedienende Oberfläche zu gestalten“, berichtet Carsten Neumann aus der Entwicklungsphase.   Ein Pilotprojekt, das überaus er-folgversprechend ist. Zwei sehr ambi-tionierte, persönliche Projekte konnten hier zu einer perfekten Symbiose zusammengebracht werden. Insbesondere für kleine, inhaber-geführte Unternehmen ist es ein moti-vierendes Zeichen, dass erst aus der
Bild: Kreativ Catering
Bild: Kreativ Catering
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persönlichen Zusammenarbeit echte Maßarbeit entstehen kann und dass nicht nur in den Küchen und auf den Tellern Regionalität ganz groß im Kommen ist. Mit jedem weiteren Kunden wird auch das leoticket-System routinierter, ohne dabei „Lösungen von der Stange“ anzubieten. Carsten Neumann freut sich auf viele weitere Maßanzüge.


Bild: www.koesler-fotografie.de Motiv: Café Hibou Baristamobil
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Freetime Events Grillcatering
Für den kommenden Sommer hat das Catering-Unternehmen aufgerüstet und das Sortiment aus Cocktails, Drinks, Smoothies und Fingerfood um ein paar heiße Eisen ergänzt.
Hinter Freetime Events steckt ein sympathisches von Vater und Sohn geführtes Familienunternehmen. Den Anfang machte Marcel Leuze mit klassischem Bar- und Cocktailcatering. Um den Kunden einen umfassenderen Service bieten zu können, holte sich der Jungunternehmer seinen Vater mit ins Boot, der mit jahrelanger Erfahrung in gehobener Gastronomie sein kulinarisches Können beisteuerte und die Drinks schon bald von raffiniertem Fingerfood ergänzt wurden. Das durchweg positive Feedback und der Erfolg stimmten das Team aus Vater und Sohn insofern nachdenklich, dass ein Ausbau des Angebots zwar denkbar, klassisches Catering aber wenig reizvoll erschien. Mit ihrem Grillcatering werden sie ihrem eigenen Anspruch an gehobene Gastronomie und Entertainment-Faktor nun in der ersten Saison gerecht. „Bis zu einem gewissen Grad bieten wir klassisches Full-Service-Catering an, würzen das aber mit unserem ganz besonderen Stil. Wir haben ein eigenes Logistikzentrum mit mobiler Cocktailbar und umfassender Licht- und Tontechnik und jetzt eben auch Grillstationen. So können wir unabhängig vom Markt agieren und müssen nur selten zuleihen. Das führt dazu, dass wir unseren Kunden sehr gute, von Zulieferern und schwankenden Preisen unabhängige Angebote machen können.“ beschreibt Marcel Leuze den klassischen Part des Unternehmens Wirklich interessant wird es aber mit dem neuen Baby — dem Grillcatering. So stehen den Kunden hier nicht zwei, drei oder vier vorgefertigte Menüs zur Auswahl, sondern der Kunde stellt sich die kulinarische Vielfalt für sein Event ganz individuell zusammen. „Wir arbeiten mit einem Auswahlverfahren. Der Kunde kann aus ca. zehn Vorspeisen, 20 Fleisch- und Fischgerichten, zehn Beilagen,
20 Salaten etc. sein ganz persönliches Menü zusammenstellen. Daraus ergeben sich tausende Menüvarianten und wir können ohne Probleme alle erdenklichen Vorlieben bedienen.“ „Letztendlich erschwert dieses Prinzip zwar die Kalkulation für das Team“, beschreibt Marcel Leuze das kleine Manko, „da stellen wir den Kundenservice aber an erster Stelle und punkten mit einem modernen, kundenorientierten Konzept.“   Auch wenn das Team schon Weihnachtsfeiern auf Stuttgarter Dachterrassen mit ihrem Grillcatering beglücken konnte, bleibt letztendlich der Sommer die eigentliche Grillsaison. Insofern blickt der Caterer dem kommenden Sommer und der damit ersten richtigen Saison für die Freetime-Griller mit freudiger Erwartung ent-gegen. Neben der besonderen Individuali-sierungsoption zeichnet sich Freetime Events durch die Freude an der Arbeit aus.
Bild: Freetime events
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„Wir zelebrieren das Grillen, gehen ohne Hektik an die Zubereitung der Speisen heran und sehen es als unsere Aufgabe, den Gast mit unserem Essen zu verwöhnen.Bei uns findet kein schnödes „Würstchengrillen“ statt, der Grill wird zum Zentrum, zur „Küche“ der Party“ schwärmt Marcel Leuze und man hört ihm die Vorfreude auf den kommenden Sommer durchaus an. Diese Freude ist auch der einzige echte Tipp, den wir ihm entlocken konnten. „Grillen sollte man nicht zu spontan. Am schönsten ist es, wenn man daraus ein Gemeinschaftserlebnis macht, auf slowfood, selbst mariniertes Fleisch und sorgfältig ausgewählte Zutaten, auf Klasse statt auf Masse setzt.“ Wir sehen den Sommer jetzt jedenfalls noch ein bisschen sehnlicher herbei.


Bild: www.koesler-fotografie.de Motiv: Café Hibou Baristamobil
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Bild: Laugenbkenntnis
Bild: Die Poffers
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Brazuca Grillcatering
Ein kleines Stück Brasilien, mit allem was dazu gehört. Nun grillen Brasilianer nicht einfach nur lauter und bunter, sie haben Ihre ganz eigene Methode, ihre eigene Tradition.   
Denkt man an Brasilien, denkt man an gutes Wetter, an Lebensfreude, an Leichtigkeit, an Ryhtmus, an Farben und vielleicht auch an Karneval. Denkt man an Grillcatering, denkt man an eine Grillstation, einen entspannten Abend, an gutes, individuell zubereitetes Fleisch. Denkt man aber an Brasilien und Grillcatering zusammen, sieht man eine ausgelassene Feier vor seinem inneren Auge Form annehmen, man sieht etwas nicht alltägliches. Hier kombinieren sich bei den meisten Menschen etwas Bekanntes und durchaus Geschätztes und etwas Unbekanntes, das mit dieser wunderschönen Sehnsucht nach Urlaub verbunden ist. Nun grillen Brasilianer nicht einfach nur lauter und bunter, sie haben Ihre ganz eigene Methode, ihre eigene Tradition. Diese ist darin begründet, dass die Gauchos, die bereits im 16. Jahrhundert in den Weiten Südamerikas wilde Rinder fingen, abends gemeinsam am Feuer grillten.  Brazuca - Stuttgarter Spezialist für brasilianisches Grillcatering und Events, hat diese Tradition nach Deutschland gebracht. Hier bepacken auch heute noch ganz traditionell gekleidete Gauchos die einen Meter langen Spieße mit bis zu zehn Sorten Fleisch, um sie an eigens konzipierten Grillstationen zu grillen.  „Das Fleisch an den traditionellen „Churrasco“ wird zwei Tage lang in unseren Marinaden eingelegt — das Rezept ist natürlich streng geheim — und über Holz gegrillt, was dem Fleisch eine ganze besondere Note verleiht.“ schwärmen Marko Jurkovic & Jorge Dos Santos, Geschäfsführer von  Brazuca Grillcatering. Die Gauchos servieren das Fleisch direkt vom Spieß. Diesem Kreislauf des Spießes, zwischen Feuer und Gast, verdankt das Ritual seinen Namen: Rodizio.
Begleitet wird das eindeutig relativ fleischlastige Grillgut mit ebenfalls gegrillten Maiskolben, auf Wunsch auch Gemüsespießen, einem Beilagen-Büffet und brasilianischem Fingerfood.  Den süßen Abschluss bildet traditionell die ebenfalls auf dem Spieß gegrillte Ananas. Der „ewige“ Kreislauf endet bei Brazuca erst, wenn auch der letzte Gast satt und zufrieden ist. Für noch brasilianischere Abende bietet Brazuca zudem, sowohl in Verbindung mit dem Rodizio als auch unabhängig vom Catering, diverse Samba-Shows an. So können Teamevents, Firmenjubiläen, Incentives oder private Feiern mit Sambatänzerinnen, Capoeira-Shows, traditioneller Musik und der einzigartigen brasilianischen Lebensfreude zu etwas ganz Besonderem gemacht werden.Das Team von Brazuca bereichert mit ihrem brasilianischen Grillcatering Feiern von 70 bis 1.000 Gästen im Großraum Hamburg, Bremen und
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Stuttgart, scheut aber auch die Hessischen und Bayrischen Landes-grenzen nicht, um den brasilianischen Flair hinaus in die Welt zu tragen. Mit Ihren Rodizio Grill-Erlebnis-Events hat Brazuca in Deutschland eine echte Lücke geschlossen. Damit bieten Sie dem Kunden von Anfang bis Ende ein unvergessliches Erlebnis inkl. Animation mit dem Publikum. „Ein Jahr vor der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien kam die Idee auf. Durch meinen brasilianischen Geschäftspartner Jorge dos Santos gab es all die Kontakte zu Künstlern, Musikern und natürlich auch zu den Traditionen. Ich habe das Marketing beigesteuert. Der Erfolg weit über die WM hinaus gab unserem Konzept Recht.“ erzählt Marco Jurkovic. 
Bild: Brazuca Grillcatering
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Die Foodcontainer von Messerich Catering
Gemeinsam mit der HALLE 45 setzt Messerich Catering neue Maßstäbe in Sachen urbanem Eventcatering. Hier kommen gleich drei Erfolgskonzepte zusammen und vereinen sich zu einem neuen Stern am Location-Himmel.
Messerich Catering aus Ingelheim steht für seine Kreativität, Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und sehr persönlichen Service. Ob Fingerfood, Büfett oder Live-Cooking, private Veranstaltung, Messecatering oder Eventcatering — Messerich Catering arbeitet stets erstklassig. Ein souveränes Küchen-team, das gerne auch mal über Tellerränder hinaus schaut, wird von einem eingespielten und zuvorkom-menden Serviceteam unterstützt.  Jetzt ist das Ingelheimer Cateringunter-nehmen eine Kooperation mit einer neuen Location in Mainz eingegangen, um gemeinsam etwas Großes zu schaffen. Die HALLE 45, die ehemalige Phönix-Halle, ist ein weiteres Mal aus der Asche auferstanden: Voller Stolz kehrt sie zurück zum Ursprung und trägt ihre Kennzeichnung aus Zeiten der Waggonfabrik — Halle 45. Mit der Wie-dergeburt kamen nicht nur ein neuer Name, sondern auch ein neuer Look und ein neues, modernes Konzept. Nur rund fünf Minuten vom Mainzer Hauptbahnhof entfernt und nur ca. 30 Minuten vom Frankfurter Flughafen ge-legen, entstand hier eine der größten Eventlocation des Rhein-Main-Gebiets. Auf rund 5.000 m2 finden aktuell bis zu 2.000 Gäste Platz. Die einst dreigeteilte Haupthalle wurde entkernt und zu einer 4.300 m2 großen Halle zusammen-gelegt, die sich dank eines durchdach-ten und variablen Raumkonzepts an jede Veranstaltungsgröße und jedes Event anpassen lässt und so zu einer absoluten Alleskönnerin wird. Diese einmalig urbane und mit ihrem industriellen Charme bestechende Lo-cation bereichert Messerich Catering nun mit einem ebenso urbanen „add-on“: das Cateringunternehmen hat sein Repertoire um vier umgestaltete Schiffs-container erweitert, die komplett mobil, individuell gestaltbar und somit deutschlandweit einsetzbar sind. Wo passt so ein Food Container besser hin als in eine ehemalige Industriehalle? In ihrem rohen Erscheinungsbild mit ausgewählten Materialien und modernen Farben veredelt, sind die
umgebauten Schiffscontainer nicht nur die perfekte mobile Küche für’s Live-Cooking, sondern eignen sich auch optimal als Showroom, Bühne, Work-shop-Raum oder Ausstellungs- und Präsentationsfläche. Die holzvertäfelte Rückwand und der anthrazitfarbene, rutschfeste Boden, ausgestattet mit Technik „State of the Art“, bieten die perfekte Grundlage für flexible Ges-taltung.  In der HALLE 45 kommen mit Location und Caterer nicht nur zwei starken Partnern zusammen, sie garnieren die perfekte Zusammenarbeit auch noch mit einer modernen Innovation. Die Food Container von Messerich Catering sind ein ebenso eleganter wie rauer Eyecatcher für jede Art von Verans-taltung und haben in der HALLE 45 ein einzigartiges (temporäres) Zuhause ge-funden. So bereichert dieses kompe-tente Duo die Cateringbranche im Großraum Frankfurt und die gesamte Rhein-Main-Region um einen echten Hotspot.
Bild: Andy Rohde Photography
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