Ausgabe 19.2013znaTmuztettibLWOWinFrischerd auf den deren BühnRegionTitelstory:Industrie 4.0 - OWL setzt ZeichenWirtschaft: Bilster Berg – Eine Auto-Vision wird Wirklichkeit | Kultur: Corvey auf dem Weg zum Weltkulturerbe |Tourismus: Der kluge Weg zum Wunschgewicht | Sport: Fußball auf ostwestfälisch


8PSUNBOO1BSUOFS8JSUTDIBGUTQSGFS4UFVFSCFSBUFS7ORTMANN0ARTNER#O+!M2ECKENBERGĝ2HEDA7IEDENBR»CK&ONĝKONTAKT WORTMANNPARTNERDEĝWWWWORTMANNPARTNERDEEDITORIAL03Vorneweg statt mittendrinIndustrie 4.0 ist in Wissenschaftund Wirtschaft in aller Munde.„Industrie 4.0“ steht für tiefgreifendeVeränderungen in der Produktiondurch neue Technologien und Kommunikationsverfahren. Unternehmenund Forschungseinrichtungen in OWLwerden diese Entwicklung – viele sehendarin die vierte industrielle Revolution –entscheidend mitgestalten. Wir arbeitenmit an der „Fabrik der Zukunft“ undentwickeln innovative Produkte undLösungen für die Märkte von morgen.Den Rahmen dafür bildet der Spitzencluster „it‘s OWL“, den Wirtschaftund Wissenschaft gemeinsam gestalten.Mehr und mehr bringt sich die Regionbundesweit und auch internationalals Top-Adresse für Zukunftstechnologien ins Gespräch – eine Position,die mit Hilfe der Clusterstrategie inden nächsten Jahren weiter ausgebautwerden soll.Dabei ist der Spitzencluster nicht vomHimmel gefallen – er hat seine Wurzeln in der mittelständisch geprägtenWirtschaftsstruktur mit starken Industriebranchen – und ist das Ergebnisbeharrlicher und zielgerichteter Arbeit.it‘s OWL ist auch ein gutes Beispielfür erfolgreiche Regionalentwicklung.In einem mehrjährigen Prozess habendie regionalen Kräfte die Technolo-gieförderung in den Mittelpunkt ihrerAktivitäten gestellt und so den Weg fürden Erfolg im Spitzenclusterwettbewerbdes Bundesministeriums für Bildungund Forschung bereitet. Maschinenbau,Automatisierungstechnik, Automotiveund IT stehen im Fokus der Zukunftsstrategie.it‘s OWL zeigt, was möglich ist, wennman seine Kräfte bündelt und an einemStrang zieht. Und das hat in OstWestfalenLippe Kultur. Beispiel dafür istauch die OstWestfalenLippe GmbH,in der sich Gebietskörperschaften mitWirtschaft und Wissenschaft zusammengetan haben und seit nunmehr 20Jahren Standortmarketing und Regionalentwicklung gemeinsam gestalten.Auch in Sachen Kultur tut sich einigesin OstWestfalenLippe. So hat sich Corvey auf den Weg gemacht, UNESCOWeltkulturerbe zu werden. Falls dieBewerbung Erfolg hat, wäre Corvey dieerste Weltkulturerbestätte in Westfalen.Ein regelrechter Cluster ist auch auf denTheaterbühnen der Region entstanden. OWL tanzt – modern, vielseitig,attraktiv. Engagierte Choreografensetzen unter dem Dach des regionalenNetzwerks „Tanz OWL“ neue Akzente inzeitgenössischem Tanz, arbeiten zusammen und bringen nicht nur mit Profis,sondern auch mit Laienensembles undSchülergruppen große Kunst auf dieBühnen der Region.Sportlich geht es auch voran. Der SCPaderborn hat sich – ostwestfälischzurückhaltend, aber trotzdem zielgerichtet – als feste Größe in der 2. Bundesliga etabliert. Regionalrivale Arminia Bielefeld blickt ebenfalls wiedernach oben. Wir schauen auf die Wege derbeiden Vorzeigeklubs unserer Region.Ein besonderes Pfund ist selbstverständlich die wunderschöne Landschaft,die den Menschen hier attraktiveFreizeitmöglichkeiten bietet und alsUrlaubsregion Teutoburger Wald alljährlich viele Touristen anlockt. Indem Projekt VitalWanderWelt werdennun die Potenziale der Landschaft mitgesundheitsfördernden Angeboten zusammengepackt und daraus einzigartigeneue Urlaubsangebote entwickelt.Das und vieles mehr präsentieren wir indieser neuen Ausgabe von „OstWestfalenLippe – das Magazin“.Viel Freude beim Lesen und Entdeckenwünscht IhnenHerbert Weber(Geschäftsführer OstWestfalenLippe GmbH)OWL-Das Magazin 19.201304INHALTEditorial ................................................ 03OstWestfalenLippe tanzt ...................... 22OWL-Künstler bringen frischen Wind auf die BühnePanorama .............................................. 06Ein Schatz für die Welt ......................... 28Corvey bewirbt sich als UNESCO-WeltkulturerbeIndustrie 4.0: Die nächste industrielleRevolution startet in OWL .................... 08Im Spitzencluster it‘s OWL entsteht Hightechfür die Fabrik der Zukunft„Fit für den globalenWettbewerb von morgen“ .................... 16Panorama .............................................. 32Historisches Erbe alsZukunftsvision ...................................... 3433. Internationaler Hansetag in HerfordInterview mit Prof. Dr.-Ing. Jürgen GausemeierEine Auto-Vision wirdWirklichkeit .......................................... 18Der kluge Weg zumWunschgewicht .................................... 36Neue Angebote kombinieren Beratung,Bewegung und TelemedizinIn Bad Driburg geht die neue TeststreckeBilster Berg in BetriebFußball auf ostwestfälisch ................... 42Wissenschaft – Meldungen.................. 2008OWL-Das Magazin 19.2013Der SC Paderborn und Arminia Bielefeld wollenauch mit knappen Mitteln oben mitspielen2842INHALTPanorama .............................................. 4805Zahlen und Fakten ................................ 68OWL – Ganz oben in Nordrhein-WestfalenAusgezeichnet ...................................... 50Kulturkalender ...................................... 52OWL-Kulturtermine 2013 im ÜberblickImpressum ............................................ 70Diesem Heft liegt eineAbo-Karte für „Westfalium– Magazin für Gesellschaft,Kultur und Lebensart“ bei.Panorama .............................................. 58Unternehmens-News ............................ 60Titelbild: Inszenierung EFFEKTE vonReinhild Hoffmann am Theater BielefeldFoto: Bettina StößZwischenTür und ZargeSIMONSWERK – führender Herstellervon Bändern und Bandsystemen –steht für Qualität, Ästhetik und Innovation. Alle hochwertigen Produktevon SIMONSWERK verleihen Räumeneine besondere Wertigkeit. So ermöglicht z.B. das verdeckt liegende Bandsystem TECTUS® Flächenbündigkeitinnerhalb gradliniger Raumstrukturen. Mit SIMONSWERK öffnen undschließen sich Türen – unter Berücksichtigung von Dynamik, Balance undStabilität. SIMONSWERK bringt Bewegung in Räume.www.simonswerk.deOBJEKT UND ARCHITEKTURPeter Bastian ArchitektenSIMONSWERKTECTUS®OWL-Das Magazin 19.201306PANORAMALandmaschinen-Hersteller Claas feiert 100. GeburtstagAuf den Feldern der Welt zu HauseVom Handwerksbetrieb zum Weltmarktführer: Der Landtechnik-Spezialist Claas feiert in diesem Jahr seinen100. Geburtstag. Das Familienunternehmen mit Sitz in Harsewinkel fertigt unteranderem Mähdrescher, Feldhäcksler,Traktoren, Pressen und landwirtschaftliche Informationstechnologie.Mit der Herstellung leistungsfähigerStrohbinder begründeten Franz undTheo Claas 1913 das Unternehmen.1936 brachte Claas den ersten fürEuropa geeigneten Mähdrescher inSerienfertigung auf den Markt undsetzte damit Maßstäbe. Nach und nachentstanden neue Produktlinien undProduktionsstandorte in Deutschland,Europa, Indien und den USA. 2003übernahmen die Harsewinkeler denfranzösischen Traktorenhersteller Renault Agriculture. Claas beschäftigtrund 9.000 Mitarbeiter und hat imvergangenen Jahr nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz von rund 3,4Milliarden Euro erzielt.Die Claas-Gruppe ist Kernunternehmen im Spitzencluster it’s OWL undentwickelt eine Erntemaschine, dieihre Umgebung selbsttätig analysierenkann. (JS)www.100.claas.comFoto: ClaasJubiläum: Helmut Claas, Vorsitzender desGesellschafterausschusses, und seineTochter Cathrina Claas-Mühlhäuser voreinem Porträt von August Claas.Kannegiesser-Anlage wäscht bei den Winterspielen in SotschiTechnik aus OWL ist olympiareifHWeltmarktführer für Wäschereiprojekte.Das Unternehmen hat sich vom reinenMaschinenbauer zum Anbieter für umfassende Systemlösungen entwickelt.Das Olympiapaket für Sotschi umfasstfolgerichtig nicht nur Planung undAufbau der kompletten Großwäscherei,sondern auch Wartung und Service derAnlage, die ein russisches UnternehmenFotos: Kannegiesserightech aus OstWestfalenLippeist olympiareif: Der VlothoerWäschereianlagen-Spezialist Kannegiesser rüstet die Winterspiele 2014 imrussischen Sotschi aus. Das Unternehmen baut einen kompletten Wäschereibetrieb, in dem täglich 100 TonnenTextilien gereinigt werden können.Mit 270 Millionen Euro Jahresumsatzist Kannegiesser nach eigenen AngabenOWL-Das Magazin 19.2013betreiben wird. Besonderen Wert legtKannegiesser auf eine Kombination vonhoher Produktivität und größtmöglicherRessourceneffizienz. Das Unternehmen entwickelt unter dem Dach desHightech-Spitzenclusters it’s OWLeine intelligente, selbstoptimierendeGroßwäscherei – die nächste Stufe dertechnischen Entwicklung. (JS)www.kannegiesser.deOlympiareif:FirmenchefMartinKannegiesser.20 Jahre OWL GmbH: Kraft gratuliertStarke Plattform für die RegionZwei Jahrzehnte Einsatzfür die Region: DieOstWestfalenLippe GmbHfeierte dieser Tage ihren20. Geburtstag. Aus der ursprünglich klassischen Regionalmarketinggesellschaft ist ein Dienstleister für die Regiongeworden, der Zukunftsthemen anpackt nach dem Motto:„Ideen haben viele – wichtig ist, sie Wirklichkeit werden zulassen.“ Jüngstes Beispiel ist die Koordination der Entwicklungdes Spitzenclusters its OWL. Ein Erfolgsgeheimnis ist dasPublic Private Partnership der Gesellschaft, in der die KreiseGütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke undPaderborn, die Stadt Bielefeld sowie Wirtschaft und Hochschulen zusammenarbeiten.Die OWL GmbH engagiert sich auf zahlreichen Felderndafür, die Zukunftsfähigkeit der Region zu verbessern. Sietreibt Entwicklungsprojekte in Wirtschaft und Wissenschaftvoran, trägt die Arbeitsmarktpolitik des Landes in die Region(Regionalagentur OWL), betreibt Strategie, Produktentwicklung und Marketing für den Tourismus (TeutoburgerWald Tourismus), engagiert sich für Kulturförderung (OWLKulturbüro) und die berufliche Chancengleichheit vonFrauen (Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL). Beispieleder Arbeit sind die EXPO Initiative OstWestfalenLippe,mit der die Gesellschaft die erste REGIONALE des LandesNRW umsetzte, und die von ihr getragene Initiative für die„Modellregion für Bürokratieabbau”.Foto: Matthias Schrumpf/OstWestfalenLippe GmbH„OstWestfalenLippe ist eine faszinierende Region mit vielenStärken und großem Potenzial für die Zukunft“, lobte NRWMinisterpräsidentin Hannelore Kraft. Dies sei ein Erfolg dergemeinsamen Anstrengungen von Wirtschaft, Wissenschaft,öffentlicher Hand und Bürgern. „Genau dafür steht die OstWestfalenLippe GmbH“, erklärte Kraft, die in der StadthalleBielefeld die Festrede hielt. (JS)www.ostwestfalen-lippe.deMessearchitekturSchauräumeMobile Präsentationenwww.conform.ccAnerkennung: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft lobte bei derJubiläumsveranstaltung die erfolgreiche Arbeit der OWL GmbH.OWL-Das Magazin 19.2013Foto: GildemeisterIm Spitzencluster it’s OWLentsteht Hightech für dieFabrik der ZukunftDie nächste industrielleRevolution startet in OWL09Foto: Heinz Nixdorf InstitutTITELTHEMADer Begriff „Revolution“ steht im politischen Raum für Umbruch oderErneuerung. In der Industrie hingegen beschreibt „Revolution“ ganzwertfrei die großen Linien der geschichtlichen Entwicklung. Die ersteindustrielle Revolution folgte auf die Entwicklung der Dampfmaschine.Als zweite industrielle Revolution ist der Beginn der MassenfertigungAnfang des 20. Jahrhunderts zu sehen, die dritte startete mit dem Einzugder Mikroelektronik in die industrielle Fertigung.Von Gerald ScheffelsNun steht die vierte industrielleRevolution, kurz Industrie 4.0,an. Und OWL – genauer gesagt: derSpitzencluster it´s OWL – ist ganz vorndabei. Wer daran zweifelt, kann in Wikipedia nachschauen. Dort heißt es unterdem Stichwort „Industrie 4.0“: „Dasderzeit größte Projekt in Industrie 4.0ist der BMBF-Spitzencluster Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe – it`s OWL. Im Spitzenclusterit´s OWL arbeiten mehr als 120 Unternehmen der Region gemeinsam mitHochschulen, Forschungsinstituten undOrganisationen daran, die Produktionder Zukunft neu zu organisieren. Vernetzung und Selbstorganisation werden diealtbekannten Steuerungshierarchienersetzen, die Unternehmen werdenflexibler und wettbewerbsfähiger. Undin OWL entstehen neue Unternehmenund Arbeitsplätze.Große ErwartungenDas sind große Worte, verbunden mitgroßen Erwartungen an OWL. Dennmit Industrie 4.0 ist nicht mehr undnicht weniger gemeint als eine ganzneue Art zu produzieren, die den Industriestandort Deutschland nachhaltigstärken soll.Warum OWL als Zentrum der nächsten industriellen Revolution gilt, isteinfach zu erklären: Nirgendwo sonstauf der Welt befassen sich so vieleUnternehmen und Forscher mit demZukunftsthema Industrie 4.0. DerSpitzencluster bündelt die zahlreichenEinzelaktivitäten von Forschungseinrichtungen und über 120 Firmen undentwickelt bis zum Jahre 2017 in insgesamt 45 Projekten intelligente Produkteund Produktionssysteme. Dafür stelltdas Bundesforschungsministerium 40Mio. Euro Fördermittel bereit; weitererund 60 Mio. Euro bringen die Industriepartner ein.Schöne neue ArbeitsweltWie sieht die (Arbeits-)Welt von Industrie 4.0 aus? Wenn die Visionen Wirklichkeit werden – und daran arbeitenallein in OWL rund 1.000 Wissenschaftler –, hat künftig jede Maschine undjedes Werkstück, das auf den Maschinenbearbeitet wird, eine Internetadresse.Per Internet und Funkverbindung teiltdas Werkstück der Maschine mit, wie esbearbeitet werden soll, und sucht sichanschließend selbsttätig den Weg zumnächsten Produktionsschritt.Die Produkte werden so zu CyberPhysikalischen Systemen (CPS), dieganz flexibel und sozusagen spontanüber das „Internet der Dinge“ kommu-OWL-Das Magazin 19.2013>>10TITELTHEMA■■■■■zeugverschleiß berücksichtigen.Harting in Espelkamp arbeitetan flexiblen Montagekonzepten mitautonomen mechatronischen Komponenten.Gildemeister in Bielefeld digitalisiert die Arbeitsplanung fürWerkzeugmaschinen.Phoenix Contact (Blomberg)verbessert durch intelligenteAutomatisierungskomponentendie Wandlungsfähigkeit vonMaschinen und Anlagen.WAGO (Minden) entwickeltadaptive Koppler für unterschiedliche Netzwerkstandards.Lenze in Hameln erarbeitetintelligente Antriebs- undSteuerungslösungen für eineenergieeffiziente Intralogistikin Warenhäusern.Intelligente Mähdrescher undselbstoptimierende Wäschereien>>nizieren. Das führt zu wesentlich anpassungsfähigeren, ressourcensparenden,zuverlässigen Produktionsprozessen.Zudem muss man weniger vorausplanen und kann auch kleinere Mengenvon Produkten oder verschiedensteProduktvarianten flexibler und kostengünstiger produzieren – auch und geradedann, wenn die Produkte auf ihremFertigungsweg sehr viele Prozessschrittedurchlaufen.Vielfältige AusrichtungViele Projekte ergeben das große Ganze .Um dieses Ziel zu erreichen, müssenOWL-Das Magazin 19.2013Foto: LenzeLenze entwickelt intelligenteSteuerungen für die Lagerlogistik.viele Voraussetzungen erfüllt sein. Entsprechend vielfältig ist die Ausrichtungder Projekte. Einige Beispiele:■ Beckhoff (Verl) integriertingenieurwissenschaftlicheErkenntnisse in die Standardautomatisierung und reduziert somitEnergieverbrauch, Ausschuss,Durchlaufzeiten und Schadstoffein der Produktion von morgen.■ Weidmüller in Detmold entwickeltgemeinsam mit dem MöbelbeschlägeHersteller Hettich (Kirchlengern)selbstkorrigierende Umformprozesse, die zum Beispiel den Werk-Zugegeben: Die Projekte klingen fürjeden, der sein Brot außerhalb der industriellen Produktion verdient, weniganschaulich. Es gibt aber auch Vorhaben,die für Laien interessant sind und dennoch einen klaren Bezug zu Industrie 4.0haben. So arbeitet Claas in Harsewinkelim Rahmen von it´s OWL an der intelligenten Anpassung und Vernetzung vonLandmaschinen und die Herbert Kannegiesser GmbH & Co. (Vlotho) entwickelt gemeinsam mit drei Forschungseinrichtungen ein Konzept für eineGroßwäscherei, die sich kontinuierlichselbst optimiert und deshalb wenigerRessourcen wie Energie, Wasser undWaschmittel benötigt.Automatisierungstechnik aus OWLSchon die Aufzählung der bisher ge->>WIR SPRECHEN TEUTO. SEIT 1877.Jetzt auch am Alten Markt 12 in Bielefeld.Internationales GeschäftLandwirtschaft800 MitarbeiterMittelstandsfinanzierung230.000 KundenPrivate Banking4.100.000.000 EuroBilanzsummeZins- undWährungsmanagementErneuerbare Energienund Ressourceneffizienz101.000 EigentümerFreie BerufeZahlungssystemeSeit mehr als 150 Jahren Ihre Mittelstandsbank.12TITELTHEMAFoto: ClaasIntelligente Erntemaschinen: Daran arbeitet der LandmaschinenSpezialist Claas in seinem Spitzencluster-Projekt.Foto: MieleDr. Eduard Sailer, Geschäftsführer MieleHans Beckhoff, GeschäftsführenderGesellschafter Beckhoff AutomationHans Beckhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der Beckhoff AutomationGmbH und stellvertretender Vorsitzender des Clusterboards, verdeutlichtdie hohen Ziele: „Die Kombination ausTechnologie- und Weltmarktführern inden Bereichen Maschinenbau, Elektronik- und Automobilzulieferindustriesowie international renommierterSpitzenforschung bildet eine äußerstleistungsfähige Grundlage für unserenSpitzencluster. Auf dieser industriellwissenschaftlichen Basis ist es möglich,die Integration von Automatisierungund Mechanik hin zu intelligententechnischen Systemen weiter voranzutreiben. Wir sind sicher, dass unserSpitzencluster Technologie und Wissenschaft sowie die Wettbewerbsfähigkeitder Unternehmen, der Region OWL unddes Standorts Deutschland nachhaltigstärken wird.“Roland Bent, Geschäftsführer der Phoenix Contact GmbH & Co. KG: „UnserZiel ist es, industrielle Wertschöpfungin Deutschland zu halten. Der großeRoland Bent, Geschäftsführer Phoenix ContactOWL-Das Magazin 19.2013Foto:Das macht die Region zum idealenOrt, um Intelligente Technische Systeme für die Produktion von morgen zuentwickeln. Dabei muss sich niemandSorgen um seinen Arbeitsplatz machen.Die unter dem Oberbegriff Industrie4.0 vorangetriebene Automatisierungwird niemanden wegrationalisieren– im Gegenteil. Dr. Eduard Sailer,Geschäftsführer der Miele & Cie. KGund stellvertretender Vorsitzender desClusterboards: „Zu den klar definiertenZielen von its OWL gehört es, dass80.000 Arbeitsplätze gesichert werden,10.000 neue Arbeitsplätze entstehen und50 neue Unternehmen sowie fünf neueForschungsinstitute gegründet werden.“Ziel: Die Produktion inDeutschland stärkenFoto: Beckhoff Automationnannten Unternehmen zeigt, wie vielgebündelte Kompetenz OWL bietenkann, wenn es um Maschinenbau undAutomatisierungstechnik geht. DieUnternehmen aus der Region könnenkomplette Fabriken automatisieren undtun das auch in der ganzen Welt. Unterden Maschinenbauern sind ebenfallsviele Weltmarktführer, die global aktivund erfolgreich sind, zum Beispiel Mieleund Wincor Nixdorf.Foto: Phoenix Contact>>TITELTHEMAIndustrieanteil hat den Standort starkund robust gemacht. Wenn wir heute inder Automatisierungstechnik weltweitführend sind, liegt das auch an derstarken Kundenbasis hier im Land.“Die Intelligenten Technischen Systeme,die im Spitzencluster entwickelt werden, sind nicht nur sehr viel flexiblerals heutige Maschinen, sondern auchbenutzerfreundlicher.Maschinen organisieren sich selbstEin Querschnittsprojekt, das federführendvom CoR-Lab der Universität Bielefeldbearbeitet wird, entwickelt neue Ideenfür die Mensch-Maschine-Schnittstelle.Hier stehen interaktive und intuitiveVerfahren wie zum Beispiel Sprach- undGestensteuerung von Maschinen undRobotern im Fokus. Das Ergebnis: Obwohldie Maschinen mehr können, sind sieeinfacher zu bedienen.In der Produktion, die nach dem Konzept von Industrie 4.0 aufgebaut ist,organisieren sich Anlagen und Produkteselbst. Sie kommunizieren miteinanderund können deshalb auch unerwarteteSituationen in einem sich veränderndenUmfeld bewältigen. Zugleich treten solche unerwarteten Situationen seltenerauf, weil die Produkte auf der Basis vonErfahrungswissen quasi vorhersehen,was passieren kann. Roland Bent: „DieMaschine muss etwas können, was wirnoch nicht kennen.“Die Maschine aus dem BaukastenAndere Projekte beschäftigen sich mitder Entwicklung von Maschinen, die13aus Modulen mit dezentraler Intelligenzaufgebaut sind. Wenn der Bediener einModul, etwa eine Bearbeitungsstation,austauscht, meldet sich das neue Modulselbsttätig an der Steuerung an und übernimmt die ihm zugewiesene Aufgabe,ohne dass auf der übergeordneten EbeneProgramme neu geschrieben oder Prozesse neu konfiguriert werden müssen.Damit steigert Industrie 4.0 nicht nurdie Produktivität der Unternehmen, dieentsprechende Maschinen einsetzen.Dr. Peter Köhler, Vorstandssprecherder Weidmüller Gruppe: „Wenn sichBeständig neuUnser Ziel war immer, das Neuemit dem Bewährten zu verbinden.Und so ist Hettich Ihr Partner mitwertvollen Widersprüchen. Bodenständig und modern zugleich.Weltoffen, aber standorttreu. Vielseitig, aber zuverlässig. Seit 1888.www.hettich.comOWL-Das Magazin 19.2013>>TITELTHEMADr. Peter Köhler, VorstandssprecherWeidmüller GruppeFoto:Foto: Weidmüller14ganze Produktionslinien selbst organisieren und selbst korrigieren, lassensich Ausfälle vermeiden. Gleichzeitig garantiert diese Technologie dieoptimale Produktqualität. Und dieProduktion spart Ressourcen, weil dieMaterialverluste minimal sind.“ DasRückgrat dieser Prozesse – sichereund gigabitfähige Komponenten fürKommunikationsnetzwerke – wird vonWeidmüller entwickelt: „Wir sind hierauf einem guten Weg und haben heuteschon innovative Lösungen.“Foto:Foto: Centrum Industrial ITIdeen und Utopien werden RealitätProf. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite,Centrum Industrial ITSind Ideen und Projekte wie die sichselbst organisierende Produktion eineUtopie? Keineswegs. Ostwestfalen geltenals Realisten. Und an einigen Orten inOWL werden die Fabriken der Zukunftschon ganz konkret. Phoenix Contactentwickelt zum Beispiel einen Demonstrator für die eigene Produktion, der sichselbsttätig an die zu fertigenden Produkteanpasst und eine hochflexible Herstellung auch von individuellen Produkten,das heißt bei Losgröße eins erlaubt.Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe inLemgo hat das Centrum Industrial IT(CIT) eingerichtet, in dem Wissenschaftler und fünf Unternehmen neueKonzepte für die industrielle Informationstechnik entwickeln. Allein hiersind rund 200 Mitarbeiter aktiv. Sieforschen nicht nur, sondern kümmernsich aktiv um den Wissenstransferaus der Forschung in die Praxis. Prof.Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite, Leiter desInstitutes für industrielle Informationstechnik (inIT) an der HochschuleOWL und des Fraunhofer IOSB-INA:„Wir haben eine Modellfabrik eingerichtet, in der wir Innovationen derIT-basierten Automatisierungstechnik ganz praktisch erproben können.Hier arbeiten wir an der Integrationvon geeigneten Informations- undKommunikationstechnologien für dieAutomation wandlungsfähiger, rekonfigurierbarer und energieeffizienterProduktionssysteme.“Revolution oder Evolution?Wer sich in der Industrie- und Forschungslandschaft von OWL umschaut,kommt schnell zu dem Schluss: Industrie4.0 ist kein Marketing-Begriff und keineUtopie, sondern ein innovatives Konzept, das sich weltweit durchsetzen wird,weil es sowohl den Maschinenbauern alsauch den Anwendern der Maschinenvielfältigen Nutzen bringt.Diskutieren kann man allerdings darüber, ob es sich tatsächlich um eineRevolution handelt. Roland Bent,Geschäftsführer von Phoenix Contact:„Bei Industrie 4.0 handelt sich eher umeine Evolution, die sich schrittweisevollziehen wird.“ Die Unternehmenund Forschungseinrichtungen in OWLsind nicht nur dabei, sie treiben dieseEntwicklung maßgeblich voran.Kernunternehmenmotion controlHochschulen und ForschungseinrichtungenOWL-Das Magazin 19.2013TITELTHEMA15Ihr Spezialist für Corporate-Web,E-Commerce und Mobilenionex GmbHRingstraße 16-20D-3 3378 Rheda-WiedenbrückKontakt[+49] 52 42.91 - 44 44info@nionex.dewww.nionex.deOWL-Das Magazin 19.201316TITELTHEMAFoto: Heinz Nixdorf InstitutProf. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier zuden Zielen des Spitzenclusters it’s OWL„Fit für den globalen Wettbewerb von morgen“Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier, Vorstand des Heinz Nixdorf Institutes an der Universität Paderborn undVorsitzender des Clusterboards, bezieht im Interview Stellung zu den Projekten und Zielen von it´s OWL.Er ist überzeugt: Der Spitzencluster wird OWL zu einem Wissenszentrum für Industrie 4.0 machen.Herr Prof. Gausemeier, auf die Verantwortlichen desSpitzenclusters it´s OWL wartet in den kommendenJahren viel Arbeit. Wie sieht der Fahrplan bis 2017aus? Wie viele Akteure gibt es und wie viele Projekte?Es sind insgesamt gut 170 Akteure und 45 Projekte, davonfünf Querschnittsprojekte mit übergreifenden Themen wieSelbstoptimierung, Mensch-Maschine-Interaktion undSystems Engineering. Das Gros der Projekte sind konkreteProdukt- und Produktionssysteminnovationen der Industrie.Neben rund 130 Unternehmen sind auch mehrereHochschulen und Forschungsinstitute beteiligt. Wieklappt die Zusammenarbeit von Forschung und Praxis?Gemeinschaftsgeist und eine ausgeprägte Kooperationskultursind Stärken der Region, die auch ganz besonders das Verhältnis von Wirtschaft und Wissenschaft prägen. Den Partnern istklar, dass „Science Push“ und „Market Pull“ zusammentreffenmüssen, um zum Innovationserfolg zu kommen.Der ein oder andere Leser würde einen Spitzenclusterfür Intelligente Technische Systeme in anderen innovationsstarken Regionen vermuten als in OWL. Waszeichnet die einschlägige Industrie der Region aus?In OWL sind Spitzenunternehmen der Automatisierungstechnik wie Beckhoff, Phoenix Contact und Weidmüller zuHause, und es gibt hier einen sehr gut aufgestellten Maschinenbau. Viele dieser Unternehmen sind sogenannte HiddenChampions, also Unternehmen, die in ihrem MarktsegmentWeltmarktführer sind.Wie profitieren diejenigen Unternehmen, die nicht in einemder Clusterprojekte mitarbeiten, von den Ergebnissen?InterviewOWL-Das Magazin 19.2013Wir setzen erhebliche Mittel für ein besonders wirksamesTransferinstrumentarium ein, das interessierte Firmen anden Ergebnissen des Clusters von Beginn an partizipieren lässt. Den Kern bilden kleine Transferprojekte, mitdenen neue Verfahren und Technologien unkompliziertund schnell eingeführt werden. Das zielt auf kleine undmittelständische Unternehmen ab. Von dieser Art vonProjekten planen wir 150.Vor rund zwanzig Jahren geisterte das Konzept desComputer Integrated Manufacturing durch dieFachwelt. Das Konzept von Industrie 4.0 erinnertdaran. Reden wir hier von altem Wein in neuenSchläuchen?Keineswegs. Einige Grundideen mögen gleich sein, aberdamals war die Technologie zur Umsetzung der Ideen nichtvorhanden. Das ist heute anders. Und: Wir träumen heutenicht von der „menschenleeren“ Fabrik, sondern beziehendie Menschen ein. Deshalb ist das Thema Mensch-Maschine-Interaktion ein Aufgabenfeld des Spitzenclusters.Werfen Sie einen Blick voraus: Wie werden derMaschinenbau und die Automatisierungstechnikim Jahr 2017 dastehen? Anders gefragt: WelchenEinfluss wird it´s OWL auf die Hochschul- undIndustrielandschaft der Region haben?Die Region wird als Hightech-Region wahrgenommen:national wie international. Sie wird potenzielle Studierendeund Fachkräfte für die Industrie anziehen. Es wird sichzeigen, dass Maschinenbau und AutomatisierungstechnikZukunftsindustrien sind und die heimischen Unternehmenfit für den globalen Wettbewerb von morgen sind.Technik lässt Sieweiter denken ?Abilash Appanvel –begeisterter RoboterProgrammierer undMitarbeiter vonPhoenix Contact.Wenn Sie Phoenix Contact begegnen,sehen Sie ein international agierendesFamilienunternehmen, das seineInnovationsphilosophie täglich lebt.Der Stammsitz ist in Blomberg,Nordrhein-Westfalen. Weitere Standorte sind Bad Pyrmont und Lüdenscheid.Sie erleben Menschen, die all ihreBegeisterung in Lösungen für hochwertige Elektrotechnik, Elektronik undAutomation stecken. Mehr als 12.300Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterweltweit machen Phoenix Contact mitihrem Know-how und persönlichemEngagement zu einem führendenUnternehmen auf den Weltmärkten.Mehr Informationen unterphoenixcontact.de/career© PHOENIX CONTACT 2013WIRTSCHAFTFotos: Bilster Berg Drive Resort18Von Bernhard HertleinIn Bad Driburg geht die neue Teststrecke Bilster Berg in BetriebEine Auto-Visionwird WirklichkeitS„Die Test- und PräsentationsstreckeBilster Berg hat das Potenzial, unsere Wirtschaftsregion überregionalbekannt zu machen, Anreize fürneue Unternehmensansiedlungenzu setzen und die Wirtschaftskraftim Kreis Höxter zu stärken.“Friedhelm Spieker, Landrat Kreis HöxterOWL-Das Magazin 19.2013finden meistens im Ausland statt. EinUnternehmer aus Bad Driburg will dasändern.Foto: Kreis Höxtereit dem Hockenheimring 1932 istin den alten Bundesländern keineAutoteststrecke mehr gebaut worden.Zwar ist das Auto eine deutsche Erfindung und Deutschland der Standortweltweit führender Hersteller, aberTests und Präsentationen neuer ModelleAm Bilster Berg startet im Frühjahr 2013eine neue Autoteststrecke. Ziel ist dieVerbindung von automobiler Technikund Event-Tourismus – ein Ort für Testfahrten ebenso wie für außergewöhnlicheVeranstaltungen. Das kann gelingen, weiles von Anfang an Teil des Konzepts ist.„Drive Resort“ heißt die Idee des MarcusGraf von Oeynhausen-Sierstorpff. DerUnternehmer hat mit dem Hotel undSpa Gräflicher Park in Bad Driburgbereits ein touristisches Highlight in OstWestfalenLippe gesetzt. Autobegeistertund rennsporterfahren, hat er mit demStreckenplaner Hermann Thelke, demArchitekten Andreas Middendorf, derRallyelegende Walter Röhrl und demHockenheim-erfahrenen Mitgeschäftsführer Hans-Jürgen Glasenapp ein professionelles Team um sich versammelt.Doch das Beste steuert die Naturbei – das Gefälle und die Rundungendes Bilster Berges. Ruhig gelegen undtrotzdem in der Mitte Deutschlands,sind die äußeren Voraussetzungen fürden Standort nahezu perfekt. Die Bahnstrecke Paderborn–Kassel ist nur achtKilometer, der Flughafen Paderborn–Lippstadt nur 35 Kilometer entfernt. DerKurs unterteilt sich in eine 1,8 Kilometer lange West- und eine 2,4 Kilo-WIRTSCHAFTGeben Gas für den Bilster Berg: UnternehmerMarcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (rechts)hat den zweifachen Rallye-Weltmeister WalterRöhrl als Berater eingebunden.meter lange Ostschleife. Werden sie gemeinsam genutzt, können bis zu 45Fahrzeuge gleichzeitig auf der Streckesein. Insgesamt sind 70 Höhenmeter zuüberwinden. Die Streckenabschnittefolgen dem natürlichen Verlauf derLandschaft und heißen nach markantenOrten entlang der Piste „DriburgerLichtung“, „Hermannsschneise“ und„Telegrafenbogen“. Auf der 900 Meterlangen Geraden können die Autos aufetwa 260 km/h beschleunigen. Nebender Asphaltpiste gibt es einen Waldparcours, auf dem Autofahrer ausprobierenkönnen, was ihre Geländefahrzeugewirklich leisten.Drive heißt Fahren, Testen. Und Resort(Kurort) steht für Erholen, Entspannen.Die Idee für das Drive Resort kam Grafvon Oeynhausen-Sierstorpff bei einerFahrradtour mit dem Besitzer des 84Hektar großen Geländes. Das Arealdiente der britischen Rheinarmee undder NATO als Munitionsdepot, istalso keine unberührte Natur. Der Grafhatte sowohl die Fantasie, sich hier eine19Markante Architektur: Das Welcome Centeran der neuen Teststrecke setzt Akzente.Autostreckevor zustellen,als auch die Begeisterungsfähigkeit, anderemitzuziehen. Das Kapital – 34Millionen Euro Investitionssumme, davon 27 Millionen EuroBaukosten – stellt ein geschlossenerFonds bereit. Für Ende Mai/Anfang Juniist ein großes Eröffnungsfest nebst Tagder offenen Tür geplant.Diese drei Dinge – Ideen, Begeisterungsfähigkeit, Kapital – braucht auch eineRegion, um wirtschaftlich nach vorne zukommen. Der Rundkurs am Bilster Bergschafft direkt 20 Arbeitsplätze. Hinzukommen rund 50 weitere bei Dienstleistern, die etwa die Streckensicherungübernehmen. Alle, die hierher kommen– sei es, um bei einem Event dabei zusein, sei es, um Autos oder Motorräderzu testen – werden in der Region fürUmsätze in Handel und Gastronomiesorgen. Sie werden übernachten, essen,ein Spielzeugauto für den Nachwuchsoder ein hübsches Leonardo-Glas de-signt in Bad Driburg als Souvenirkaufen. Oder sie kehren mit dem festenWillen zurück: „Lass uns in dieser schönen Gegend Urlaub machen.“Vielleicht ist einer der Fahrer, dieRundkurs oder Geländepiste nutzen,auch ein Unternehmer, der für seinenächste Investition einen Standortsucht. Für einen Hidden Champion istOWL ein interessanter Platz. Sicher,das sind Visionen. Aber was war dasBilster Berg Drive Resort anderes alseine Vision?www.bilster-berg.deOWL-Das Magazin 19.2011320WISSENSCHAFTEU-Wissenschaftspreis und Leipziger BuchpreisBielefelder Forscher ausgezeichnetHFoto: Universität Bielefeldohe Auszeichnungen für zweiWissenschaftler der UniversitätBielefeld: Der LiteraturwissenschaftlerProf. Dr. Klaus-Michael Bogdal erhält indiesem Jahr den Leipziger Buchpreis zurEuropäischen Verständigung. Der Nanochemiker Prof. Dr. Achim Müller hatden höchsten EU-Wissenschaftspreisbekommen, den Advanced Grant 2012des Europäischen Forschungsrates.Ausgezeichnet: Der Bielefelder Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal hat denLeipziger Buchpreis 2013 bekommen.Klaus-Michael Bogdal beleuchtet in seinem Buch„Europa erfindet die Zigeuner“ die Ausgrenzungund Verfolgung der Roma,die er seit fast 20 Jahrenerforscht. Seine Studie gewinne angesichts der wiederzunehmenden Ressentiments einebedrückende Aktualität und Brisanz,urteilte die Jury. Der Leipziger Buchpreis ist eine der wichtigsten deutschenLiteraturauszeichnungen und wird vomFreistaat Sachsen, der Stadt Leipzig, demBörsenverein des Deutschen Buchhandels und der Leipziger Messe vergeben.Der Nanochemiker Achim Müller undsein Team erforschen kugelförmige NanoKapseln, durch deren Poren sich Stoffeeinbringen lassen. Die Bielefelder habenherausgefunden, mit welchen Materialiensich die Poren schließen und stufenweisewieder öffnen lassen. Müller und seineMitarbeiter sind nach Uni-Angabenweltweit die einzigen, die den Innenraumvon Nanokapseln mit verschiedenenFunktionen ausstatten können.Mit dem EU-Preis sind 1,2 MillionenEuro für die weitere Forschungsarbeitverbunden. „Ein fabelhafter Erfolg“,gratuliert Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld.Achim Müller ist seit 1977 Professorfür Anorganische Chemie an der Universität Bielefeld. Bislang erhielt derfünffache Ehrendoktor unter anderemden Alfred-Stock-Gedächtnispreis derGesellschaft Deutscher Chemiker undden Gay-Lussac-Humboldt-Preis derfranzösischen Regierung. (JS)CIIT und Zukunftsmeile Fürstenallee Sieger im „Land der Ideen“GNixdorf Institut der Universität Paderborn gemeinsam mit dem s-lab – SoftwareQuality Lab, der Fraunhofer Projektgruppe „Entwurfstechnik Mechatronik“ undden Branchennetzen InnoZent OWLund OWL Maschinenbau. Auch die it’sOWL Clustermanagement GmbH hathier ihren Sitz.Freut sich über die Auszeichnung: ProfessorDr.-Ing. Jürgen Jasperneite vom CentrumIndustrial IT in Lemgo.In Lemgo wurde das Centrum Industrial IT (CIIT) auf dem Campus derHochschule OWL ausgezeichnet. DieForscher des Science-to-BusinessCenters hatten den Mikroprozessor„Tiger Chip“ entwickelt, einen technischen Meilenstein für den schnellenDatenaustausch zwischen Maschinen,Anlagen und Internet.Foto: Centrum Industrial ITleich zwei wissenschaftliche Zentren in OWL sind 2012 als Siegerim Wettbewerb „365 Orte im Land derIdeen“ ausgezeichnet worden. In Paderborn prämierte die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ die ZukunftsmeileFürstenallee. Hier arbeiten Informatikerund Regelungstechniker vom HeinzOWL-Das Magazin 19.2013Foto: Deutschland – Land der IdeenInnovationsstärke dient als VorbildAusgewählter Ort: NRW-InnovationsministerinSvenja Schulze überreicht Prof. Dr. Gregor Engels,Vorstandsvorsitzender s-lab – Software QualityLab der Universität Paderborn, im Januar 2013die Ehrentafel.Die Initiative „Deutschland – Landder Ideen“ prämiert Ideen und Projekte, die einen nachhaltigen Beitragzur Zukunftsfähigkeit Deutschlandsleisten. (JS)Foto: Birgit SandersFoto: Bettina StößFrischer Wind: Zwei Beispiele sind das Jugendtanzfestival„SommerResidance” 2012 der Peter Gläsel Stiftung inDetmold (Bild oben) und die Choreografie „Auch” von ReinhildHoffmann, umgesetzt von Tänzern des Tanztheaters Bielefeld.OWL-Das Magazin 19.2013KULTUR23OstWestfalenLippe – eine Tanzregion? Unbedingt. OWL ist eine kulturell aufstrebende Landschaftmit vielen großen und kleinen Projekten und Ensembles, die sich dem zeitgenössischen Tanz in seinerganzen Vielfalt verschrieben haben. Das Gemeinschaftsprojekt „Tanz OWL“ als regionales Dach liegtauch 2013 am Puls der Zeit.VON HEIKE KRÜGEROWL-Künstler bringen frischen Wind auf die BühneOstWestfalenLippe bittet zum Tanz:Zum sechsten Mal zeigen die Kreativen in Bielefeld, Detmold, Gütersloh,Herford, Minden und Paderborn, wasdie Tanzregion zu bieten hat. ZwischenMärz und Dezember 2013 finden unterdem Dach von „Tanz OWL“ mehr als 35Aufführungen, Workshops und Projektestatt - immer mit dem Ziel, Menschenzusammenzubringen und die Freude ammodernen Tanz zu fördern. Von der professionellen Tanzsparte am BielefelderTheater über das sommerliche Tanzfestival des Bielefelder Kulturamts, vonResiDance in Detmold bis zu freien Tanztheater-Compagnien und CommunityDance-Projekten, zum Beispiel in Minden oder Detmold, mit Laien reicht dasschillernde Spektrum von „Tanz OWL“.Akzente. Und gibt neben den Profisauch den Laien Raum zur Entfaltung.Unter dem Dach von „Tanz OWL“ –koordiniert vom Bielefelder Kulturamt –ist ein regionales Netzwerk entstanden,in dem jede teilnehmende Stadt ihreeigenen Schwerpunkte setzt, ihr eigenestänzerisches Profil pflegt.Es ist ein starkes Signal, mithilfe derVernetzung diesem Reichtum Geltungzu verschaffen. Konsequent wendet sich„Tanz OWL“ auch an jene, die aktiv mitmachen möchten. Neben Laien sind dasTanzpädagogen, Lehrer und Sozialarbeiter. Die Idee: Vielfalt sichtbar machen,Kreativität fördern, Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugen. ZahlreicheProjekte sind im Rahmen von „TanzOWL“ bereits entstanden.Kluge Vernetzung der KulturstättenOWL setzt mit einer klugen Vernetzungder Städte und Kulturstätten als Botschafter des modernen Tanzes eigeneEin besonderer Schwerpunkt liegtauf der Förderung von Kindern undJugendlichen aus anregungsarmenUmfeldern. Ihnen ein Gefühl für deneigenen Körper, Selbstbewusstsein undFreude an gemeinsamer Aktivität durchMusik und Tanz zu vermitteln, hat einenhohen Stellenwert.„Tanz OWL“ konzentriert sich auf denzeitgenössischen Tanz. Und wer sichdamit beschäftigt, kommt in OWL anGregor Zöllig nicht vorbei. Seit derSpielzeit 2006/07 zeichnet der SchweizerChoreograf, der die Essener FolkwangMusikhochschule durchlaufen hat, fürdie Tanzsparte am Bielefelder Theaterverantwortlich. Zehn Tänzer gehörenzur Compagnie. Sie haben am Bielefelder Theater nach einer längerenPhase eher klassischen Balletts demzeitgenössischen Tanz zu einem wahrenSiegeszug verholfen und sind unverzichtbarer Bestandteil von „Tanz OWL“.Mit den „Zeitsprung“-Projekten imRahmen von „Tanz OWL“ knüpft dasOWL-Das Magazin 19.2013>>Foto: Lioba SchöneckKULTURFoto: Birgit AßhoffOWL-Das Magazin 19.2013Detmold: Das Lebenist eine TanzklasseGanz im Sinne des britischen Tanzpädagogen Royston Maldoom, der mehrmalsin der Region Workshops zum Community Dance durchführte, entwickeltauch die Peter Gläsel Stiftung in Detmold unter dem Dach von „Tanz OWL“Projekte mit Amateuren. Unter derLeitung des Tänzers und ChoreografenAndreas Wegwerth entstehen seit 2008viel beachtete Community-DanceProjekte mit Laien.„Vertrauensselig. Diese Choreografie bringenLaien im Rahmen eines Zeitsprung-Projekts aufdie Bielefelder Theaterbühne.Ungewöhnliche Kulisse: Schloss Neuhaus inPaderborn diente der Gruppe „Wilder Aufbruch“als Bühne.Bielefelder Tanztheater unter dem Dachvon „Tanz OWL“ intensive Kontakte zuden Menschen in der Region. Es vermittelt dabei bis zu 100 tänzerischen Laienpro Produktion die Arbeitsprozesse, dieMühen und schließlich die Freude ammodernen Tanzschaffen; „Zeitsprung“bietet ihnen einen kreativen Betätigungsort und wirbt gleichzeitig für dieArbeit des Theaters. Dessen professionelle Tänzer erhalten wiederum eineErprobungsplattform als Choreografen– in diesem Jahr etwa zusammen mitder Theaterwerkstatt Bethel unter derÜberschrift „Risk – Zeitsprung trifftVolxtheater“.Maldooms Motto lautet: „You canchange your life in a dance class.“ Undso stehen diese Arbeitsphasen immerauch unter einem soziokulturellen Aspekt oder fördern den Austausch mitinternationalen Jugendgruppen, die anden Workshops teilnehmen.Eine Gruppe von Choreografen aus derRegion, die nach den Prinzipien Maldooms arbeitet, hat ResiDance-Projekte inzwischen auch für Paderborn,Bielefeld, Gütersloh, Höxter, Lage,Horn, Langenberg, Brakel und Lemgoentwickelt. Bei ResiDance übernehmen 2013 Schüler der LaborschuleBielefeld das Kommando. In Zusammenarbeit mit dem ResiDance-Teamerarbeiten sie das Stück „ResiDance.Bewegt. Bildung“.„Wilder Aufbruch“ in der DomstadtIn Paderborn haben sich Tanzschaffendevernetzt: Tanzstudios und -clubs werdensich 2013 wieder mit der UniversitätPaderborn und dem Ensemble „WilderAufbruch“ zusammentun und eineOpen-Air-Performance für die Gebäudeund Außenbereiche des Theodorianumsund der Theologischen Fakultät auf dieBeine stellen. In den Vorjahren wurdenandere Orte – der Park des SchlossesNeuhaus, das Waldbad und das HeinzNixdorf MuseumsForum – entsprechendbespielt.In Minden macht seit einigen Jahren einCommunity-Dance-Projekt mit rund200 Schülern weiterführender Schulenvon sich reden. Zwei Großproduktionenzu Carl Orffs „Carmina Burana“ und demVerdi-Requiem fanden großes Publikumund begeisterte Teilnehmer. Im Sommer2013 präsentieren sich die CommunityTänzer mit einer Choreografie vonMiguel Angel Zermeno zu Haydns>>Seit jeher steht derMensch bei uns imMittelpunkt.Eine große Marke setzt nichtnur im Markt Zeichen.Wie wichtig uns der Mensch ist, erkennen Sie nichtnur an unserem Firmenlogo. Der faire und verantwortungsvolle Umgang mit unseren Mitarbeitern,Kunden und Geschäftspartnern war immer schonein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur.Diesen Anspruch füllen wir gerne auch außerhalbunserer Werkstore mit Leben. In Stiftungen, zahlreichen Projekten und Partnerschaften machen wirmit Herz und Engagement deutlich, dass wir auchin Zukunft vor allem auf eins setzen: den Menschen.26>>KULTUR„Die Schöpfung“. Auch die GoetheFreilichtbühne in Porta Westfalica unddas Mindener Kulturzentrum „BÜZ“bieten den Tanzprojekten der Schulenimmer wieder Forum und Bühne.Hier wie auch in Bielefeld, Paderbornund Gütersloh gastiert 2013 das Projekt„Tanz OWL on Tour“ mit Choreografienvon Gilda Rebello und Tchekpo Dan Agbetou. Die Tänzer sind allesamt Teilnehmer der zweijährigen Ausbildung an derDansArt Academy für zeitgenössischenTanz in Bielefeld. Teils unter freiem Himmel werden die eigens für „Tanz OWL“entwickelten Stücke „Treiberei“und„Magische Quadrate“ gezeigt.Foto: Peter HübbeTchekpo Dan Agbetou und seiner FrauUlla ist – neben dem Tanztheater,einigen Vereinen und soziokulturellenProjekten des Theaterlabors im Tor6 und der Theaterwerkstatt Bethel –OWL-Das Magazin 19.2013ebenfalls zu verdanken, dass Bielefeldin OWL besonders reich mit modernemTanz gesegnet ist. Die DansArt Academy der Agbetous bietet alle zwei Jahrewährend der Biennale „Passages“ demafrikanischen Tanz ein Forum. DasEhepaar ist zudem als KünstlerischeLeitung für das Bielefelder Tanzfestivalverantwortlich – auch dies ein wichtigerProgrammbaustein von „Tanz OWL“.2013 verbindet die 23. Auflage desBielefelder Festivals wieder die Schulung Tanzbegeisterter aller Niveaus mitder Präsentation zeitgenössischer Gastspiele. Stand 2012 die Tanzszene Polensim Fokus, dürfen sich Tanzfans 2013 aufGastspiele von Tanzschaffenden ausganz Deutschland freuen.Kein Zweifel: „Tanz OWL“ hat schonviel(e) in Bewegung gebracht.www.tanz-owl.deCommunity Dance: Schülerbrachten 2012 die Inszenierung„Unterwasser-Oase“ auf dieBühne des Stadttheater Minden.Begehrte Marken aus aller Welt:Blaue Mauritius,British Empire (bis 1968)Inverted Jenny,USADoppelgenf,SchweizNapoleon 5 Fr,FrankreichMerkur,ÖsterreichMehr Infos unter 0180-52 52 100 (0,14 €/Min.) oder www.miele.deMiele,DeutschlandEinSchatzfürdieWeltCorvey bewirbt sich als UNESCO-WeltkulturerbeEin kulturelles Kleinod im Kreis Höxter strebt nach weltweiter Anerkennung. Corvey bewirbt sich um denbegehrten Weltkulturerbe-Status der UNESCO. Im Interview mit „OstWestfalenLippe – das Magazin”beleuchtet Corvey-Kenner Prof. Dr. Hans-Georg Stephan, Archäologe an der Martin-Luther-UniversitätHalle-Wittenberg, was den besonderen Wert der Anlage ausmacht – sowohl über als auch unter der Erde.OWL-Das Magazin 19.2013GESCHICHTEDer Kölner Dom, die BerlinerMuseumsinsel und der Taj Mahalzählen zum Weltkulturerbe. SollteCorvey auch dazugehören?Auf den ersten Blick mag das irritieren.Aber es zeigt gleichzeitig, wie großdie Vielfalt des UNESCO-Welterbesinzwischen ist. Und dass wir nichtimmer in die Ferne schweifen müssen.Ich persönlich würde es außerordentlichbegrüßen, wenn Corvey in die Liste derUNESCO aufgenommen würde. Nichtallein, weil ich in Höxter zur Schulegegangen bin und mich seit Jahrzehntenwissenschaftlich unter den verschiedensten Aspekten immer wieder mit derhoch spannenden Geschichte Corveysbeschäftigt habe.ist nur noch der 873 bis 885 errichteteWestteil erhalten, das in der Bau- undKunstgeschichte berühmte Westwerkaus der Blütezeit der Reichsabtei.Dies ist allerdings ein ganz besondererGlücksfall, denn damit ist eine in ihrerArt einzigartige architektonische undkünstlerische, sakrale und gleichzeitigauf die Welt ausgerichtete Raumschöpfung erhalten geblieben.Großen auf. Andererseits ist sie integrativer Bestandteil des in Corvey ehemalssehr lang gestreckten, mit dem Atriumweit über 120/150 m langen Kirchenbausgewesen. Während üblicherweise derliturgisch vornehmste Teil christlicherKirchen an der Ostseite liegt, wird hierder Westteil als zweiter architektonischer Akzent stark hervorgehoben.Das war seinerzeit eine Neuheit.Worin besteht die Einzigartigkeitdieser architektonischen Leistung?Sie greift einerseits Baugedanken vonZentralbauten wie der etwa 100 Jahreälteren Aachener Pfalzkapelle Karls desWarum sind die Corveyer Baumeister von der gewohntenAnordnung abgewichen?Die entscheidende Rolle dürfte dieBetonung der Sonderstellung und desRanges von Corvey als gemeinsameGründung des karolingischen Herrscherhauses gespielt haben. Daraufkönnten auch die farbigen Stuckfiguren hindeuten, die erst vor etwa 20Jahren als Vorzeichnungen im oberenHauptraum des Westwerks entdecktwurden. Ansonsten wäre eine derartige monumentale Überhöhung undAusgestaltung des Westteils der Kirchenicht nötig gewesen. Die Mehrzahl derbedeutenden frühchristlichen und frühmittelalterlichen Kirchen verfügte überkeine derartig großartige Westfassade.Was ist an der Vergangenheit desheutigen Schlosses denn besondersspannend?Die Reichsabtei Corvey ist ein Ort,an dem die Geschichte des Frankenreiches seit Karl dem Großen und dieIntegration Norddeutschlands in dieabendländische, christliche, vielseitiggebildete Gesellschaft des Mittelaltersexemplarisch nachvollzogen werdenkönnen. Die Ausstrahlung in SachenGlauben und Bildung reicht räumlichweit darüber hinaus nach Skandinavienund ins östliche Mitteleuropa.Wie hat das Bauwerk auf dieZeitgenossen gewirkt?Die Wirkung von außen war anders alsheute, denn ursprünglich gab es einenmächtigen Mittelturm und niedrigere,schlanke Seitentürme. Die heutigeGestaltung entstand im 12., die spitzenhohen Turmhelme sogar erst im 16. Jh.Gesteigert wurde die großartige Wirkungauf den Besucher noch dadurch, dass erdie Kirche nur über eine doppelgeschos-Foto: Ingo BullaHerzstück der Welterbe-Bewerbungist die ehemalige Klosterkirche. DerLaie erkennt nichts Außergewöhnliches, was das Bauwerk von anderen historischen Kirchen abhebt.Die heutige Pfarrkirche stammt aus derBarockzeit. Von der mittelalterlichenAbteikirche St. Stephanus und Vitus29Corvey-Kenner Prof. Dr. Hans-Georg Stephan,Archäologe an der Martin-Luther-UniversitätHalle-Wittenberg.OWL-Das Magazin 19.2013>>30>>GESCHICHTEsige, langgestreckte Säulenvorhallebetreten konnte. Corvey war schon inder Karolingerzeit ein seltenes Beispielimperialer und gleichzeitig klösterlicherBaukunst und ist das einzige erhalteneBauwerk seiner Art weltweit. Turmartige Westbauten wurden erst später zueinem bestimmenden Merkmal derabendländischen Kirchenbaukunst.Steht das Westwerk allein oder gibtes in Corvey weitere Schätze, dieWelterbe-würdig sind?Das Westwerk stellt das Baudenkmal dar,dessen „universal outstanding value“mit guten Gründen Ausgangspunktfür die Antragstellung ist. Allerdingsist das bei Weitem nicht alles. DieReichsabtei Corvey hat eine wichtigeRolle auf dem langen und mühsamenWege der Verbreitung des christlichenGlaubens und der höheren Bildung inehemals barbarischen Bereichen Europas gespielt und ihre Mönche habensich viele Verdienste erworben. Davonist vor Ort allerdings nicht mehr vielsichtbar, zumindest über der Erde. Diebedeutende mittelalterliche Bibliothekdes Klosters ist weitgehend verloren, derRest in alle Winde verstreut.Der Reichtum liegt alsoim Verborgenen?Er liegt unter der Erde. Der ehemaligeCorveyer Klosterbezirk ist eine Schatzkammer der Bau- und Kulturgeschichte,die in Nordeuropa ihresgleichen sucht. Imweiteren Umfeld entstand ab 833 einer derfrühesten bezeugten Fernhandelsplätzeöstlich des Rheins. Bis zur Zerstörung1265 wuchs in Corvey eine großräumigeStadt. Deshalb lassen sich hier beispielhaftGrundzüge der europäischen Stadtentwicklung ohne spätere Überprägungenhöchst eindrucksvoll aufzeigen, so gutwie wohl an keinem anderen Ort inMitteleuropa. Davon ist allerdings derzeitfast nichts sichtbar. Die archäologischeErforschung und Sichtbarmachung stehthier noch ganz am Anfang.Was bringt die Anerkennungals UNESCO-Weltkulturerbe?Ich hoffe, dass trotz gelegentlicher tiefverwurzelter Interessenkonflikte dieHerausforderung Welterbe dabei hilft,822ab 833844bis 88512. Jhdt.1265gemeinsam tragfähige Konzepte für dieZukunft zu entwickeln. Mir als Wissenschaftler sind primär wirtschaftlicheÜberlegungen eher fremd. Ich gehe aberdavon aus, dass in unserer immer mehr auf„Marken“ und Superlative fixierten Zeitdie breitere Öffentlichkeit sich erst dannder hohen Wertigkeit dieses ganz besonderen Ortes europäischer Geschichtewieder stärker bewusst wird, wenn dieUNESCO ihr begehrtes Label erteilt.Corvey wäre das erste Weltkulturerbe in Westfalen. Wasist wünschenswert, um diesenSchatz zu sichern und erlebbarzu machen?Gewiss sind noch umfangreiche Instandsetzungsarbeiten im weiteren Bereich derCorveyer Domäne und des historischenHotels aus den 1790er-Jahren erforderlich. Das Gelände der mittelalterlichenStadtwüstung, insbesondere des ehemaligen Sägewerks und um den Weserhafen,wäre unbedingt neu und attraktiv zugestalten. Um das historische Corveyin seiner 1200-jährigen Geschichte erlebbar und nachvollziehbar zu machen,Gründung des Benediktinerklosters CorveyMünzrecht für die Siedlung CorveyEinweihung der karolingischen AbteikircheBau einer Dreiturmanlage, des WestwerksUmbau der Dreiturmanlage zur DoppelturmfassadeZerstörung der Stadt Corvey durch Aufgeboteder Stadt Höxter und des Bischofs von Paderbornab 1665Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg führen zu Abrissund Wiederaufbau der Abteikircheab 1699Barocker Neubau der Reichsabtei in ihrer heutigen Gestalt1792Säkularisation und Umwandlung in ein weltliches Bistum1840Corvey wird Residenz des Herzogs Viktor I. von Ratibor,Fürst von Corvey1860 – 1874 August Heinrich Hoffmann von Fallersleben arbeitetals Bibliothekar in Corvey2013Bewerbung um Aufnahme als UNESCO-WeltkulturerbeOWL-Das Magazin 19.2013Fotos: Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbHGESCHICHTE31Mittelalter und Barock: Während die Schlossanlage mehrfachihr Gesicht verändert hat, ist das Westwerk der einstigenKirche ein Paradebeispiel karolingischer Baukunst.muss diese im Gelände und im Museumerlebbar werden. Ich wünsche mir,dass die üblicherweise federführendenTouristiker Fachbehörden und externeExperten aus verschiedenen Bereichenins Boot holen. Das geschieht glücklicherweise auch schon. Gewiss ist einlanger Weg zurückzulegen. Aber ichfinde, die Mühe lohnt sich.2014 fällt die Entscheidung, obCorvey wirklich UNESCO-Weltkulturerbe wird. Wie schätzen Siedie Chancen ein?Die Einschätzung bleibt schwierig, weildabei immer in erheblichem Umfangpolitische, manchmal kaum oder nichtkalkulierbare Umstände eine Rollespielen. Natürlich hoffe ich sehr, dassdie Sachargumente die internationaleJury überzeugen werden.Als Weltkulturerbe werden Kulturstätten ausgezeichnet, die in ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität weltweit von Bedeutung sind. Fürden Titel vorgeschlagen werden sie von den Staaten, in denen sie liegen.Grundlage ist die von 190 Staaten anerkannte Konvention der UNESCO von1972. Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichten sich die Staaten,ihr Kultur- und Naturerbe zu schützen und für zukünftige Generationen zuerhalten. In Deutschland gibt es zurzeit 37 Welterbestätten, davon liegenvier in Nordrhein-Westfalen: der Aachener Dom, der Kölner Dom, die ZecheZollverein in Essen und die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl.www.unesco.de/welterbe.htmlRückblick auf die wechselvolle Vergangenheitvon Corvey – Bericht in der WDR-Sendung„West ART Meisterwerke“, 2011OWL-Das Magazin 19.2013PANORAMAFoto: Courtesy Zeno X Gallery, Antwerp32Museum Marta zeigt die künstlerische Sicht auf „Visionen“Wie Visionäre Grenzen überschreitenUFoto: LWL/Ansgar HoffmannVideokunst: „The Bread“ heißt der Beitrag von MichaëlBorremans zur Ausstellung im Marta Herford.nbekannte Welten entdecken, bekannte Umgebungen anders wahrnehmen,Grenzen überschreiten, Gegenwart verändern. Visionen stehen an derGrenze zur Zukunft und öffnen Raum für Neues. Den Blick des Künstlers daraufzeigt die Ausstellung „Visionen. Atmosphären der Veränderung“ vom 25. Maibis 8. September im Museum Marta Herford. Ankerpunkt der Ausstellung istdie Herforder Marienvision des 10. Jahrhunderts und ihre Wahrnehmung in derzeitgenössischen Kunst. Welche Wirkungen haben Visionen? Was ist Teil ihresWesens? Diesen und ähnlichen Fragen spürt die Ausstellung nach, zu der mehr als30 Künstler mit ihren – zum Teil eigens angefertigten Arbeiten – beigetragen habenund den Besucher an und über die Grenzen des Vorstellbaren hinweg führen. (JS)www.marta-herford.deKultur des Spiels im Kloster: Sonderausstellung in DalheimSchwirrknochen und SchlagballE© Museum Villa Stuck; Foto: Angela Bröhaninen wenig bekannten Aspekt desKlosterlebens nimmt eine Sonderausstellung in Dalheim unter die Lupe.Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur zeigt vom 1. Juni bis 3. November 2013die Schau „Heiter bis göttlich. Die Kulturdes Spiels im Kloster“. Die Ausstellungbietet erstmals einen umfassenden Überblick vom frühen Mittelalter bis in dieGegenwart. Ob Schwirrknochen, Schachoder Schlagball: Die Besucher lernenin der Ausstellung ganz verschiedeneSpiele kennen, die in Klöstern verbreitetwaren. Inszenierungen in den Räumendes ehemaligen Klosters Dalheim zeigen auch die Umgebung, in der sichKlosterbewohner des Mittelalters unddes Barocks dem Spiel widmeten. Einweiterer Schwerpunkt der Ausstellungist das Motiv des Klosters in Spiel undSpielzeug: vom Brettspiel „Mönchärgere Dich nicht“ bis zur aufziehbarenNonne. (JS)www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.orgReligion im Spiel: das Christuskind (um 1500)und die aufziehbare Nonne als Spielfiguren.Kunsthalle Bielefeld beleuchtet den deutschen SymbolismusBlasender Faun: Franz von Stuckschuf dieses Ölgemälde 1914.Prächtige Bilderwelten voller RätselMythologisch, märchenhaft, geheimnisvoll: Der deutsche Symbolismus steht im Mittelpunkt einerAusstellung, die bis 7. Juli in derKunsthalle Bielefeld zu sehen ist. Inder Überblicksschau präsentiert dieKunsthalle mehr als 150 Werke ausüber 40 Museen und Sammlungen.Im Spannungsfeld zwischen Traditionund Moderne entwickelte sich derSymbolismus seit den 1870er-Jahrenzu einem Phänomen der europäischenOWL-Das Magazin 19.2013Kunst – heute allerdings weniger bekannt als der zeitgleich auftretendeImpressionismus. Der Symbolismusbedient sich historisierender Motive,aber zugleich seinerzeit moderner Darstellungsformen und großer Farbigkeit.Die Bielefelder Schau konzentriert sichauf die deutschen Symbolisten undzeigt unter anderem Werke von ArnoldBöcklin, Franz von Stuck, AnselmFeuerbach und Lovis Corinth.(JS)www.kunsthalle-bielefeld.de6LHJHVWDOWHQ=XNXQIW:LUJHVWDOWHQGLHEHVWH9HUELQGXQJ/HW·VFRQQHFW-HGHQ0RPHQWKDWMHPDQGDXIGHU:HOWHLQHQHXH,GHH:LUEULQJHQ0HQVFKHQPLW,GHHQ]XVDPPHQ²IULQQRYDWLYH/|VXQJHQLPLQGXVWULHOOHQ8PIHOG:LUVLQG3DUWQHUGHU,QGXVWULDO&RQQHFWLYLW8QVHUJOREDOHV1HW]ZHUNYRQ3URGXNWLRQV9HUWULHEVXQG)RUVFKXQJVVWDQGRUWHQHUP|JOLFKWHV,KQHQVLFKPLW0HQVFKHQLQDQGHUHQ/lQGHUQXQG.XOWXUHQ]XYHUELQGHQ$OV3DUWQHULP6SLW]HQFOXVWHU,QWHOOLJHQWH7HFKQLVFKH6VWHPH2VW:HVWIDOHQ/LSSHÅLW·V2:/´VLQGZLUHQJDJLHUWDQVSUXFKVYROOXQGLPPHUEHU]HXJHQG6WDUWHQ6LHPLWXQVLQGLH=XNXQIW,KUH%HZHUEXQJLVWZLOONRPPHQ/HW·VFRQQHFWZZZZHLGPXHOOHUMREVGH2013CERTIFIED BY THE CRF INSTITUTEFoto: Manuel Dahmann034Kurs Zukunft: Herford nutzt sein historisches Erbe –im Bild der Neue Markt – für ein visionäres Projekt.33. Internationaler Hansetag in HerfordHistorisches Erbeals ZukunftsvisionWenn die alte Reichs- und Hansestadt Herford vom 13. bis 16. Juni zum Internationalen Hansetagschätzungsweise 300.000 Besucher in ihre historische Innenstadt zieht, dann weht der Atem derGeschichte kräftig durch die Straßen und Gassen. Doch mancher wird sich fragen: Herford undHanse – wie geht das denn?Von Reinhard SchwarzBis zu 200 Städte hatten sich seitdem 12. Jahrhundert dem Hansebund angeschlossen. Dabei ging es umHandelsprivilegien und Marktmacht.Neben den bekannten MitgliedernOWL-Das Magazin 19.2013wie Lübeck oder Brügge spielten auchostwestfälisch-lippische Städte wieBielefeld, Borgentreich, Brakel, Herford, Höxter, Lemgo, Minden, Paderborn, Warburg und Wiedenbrück eineRolle. Herford zum Beispiel war fastbis zur Auflösung des internationalenHandelsnetzwerks im 17. Jahrhundertmit von der Partie. Und das ganz ohneeigene Schiffe. Bielefeld dagegen, soWIRTSCHAFT35sagt man heute augenzwinkernd, leitet seinen Hansebezug daraus ab, dasshier die Oetker-Gruppe, zu der mitHamburg-Süd eine der größten deutschen Reedereien gehört, zu Hause ist.1983 schlossen sich in Herford 20 Städtezum Westfälischen Hansebund zusammen und begründeten ein kulturelles,wirtschaftliches und touristisches Städtebündnis neu. Ein kluger Schachzugder 65.000 Einwohner zählenden Stadt,welche die Aufgabe des „Hansekontors“übernimmt. Denn es bildet sich hierein interessantes Netzwerk, das wieder historische Vorgänger ein vielversprechender Wirtschaftsbund werdenkönnte. 2012 zählt dieser Hansebundbereits 47 Mitglieder. Im Verein mitdem internationalen Hansebund sind esmomentan 182 Städte aus 16 Ländern.Angepeilt ist ein starkes internationalesWirtschaftsnetzwerk mit mehr als 20Millionen Einwohnern – ein europäischer Markt, der für die heimischenUnternehmen viel Entwicklungspotenzial bietet. Bürgermeister BrunoWollbrink erläutert den strategischenAnsatz der Herforder: „Die Hansekann jene nationalen und internationalen Kontakte und Informationenvermitteln, die notwendig sind, diesenMarkt zu erschließen und länderübergreifende Wirtschaftskooperationen zufördern. Sie steht als Synonym für wirtschaftliche Zusammenarbeit – unsereVision für morgen! Aktuell erarbeitenwir in einem ersten Pilotprojekt mit30 Städten und 26 Partnern aus achtLändern eine Potenzialanalyse, die demAufbau eines Unternehmens-Netzwerkes dienen soll.“Im Vorfeld findet dazu am 12. und 13. Juni2013 die „Hanse Wirtschaftskonferenz“statt; gleichzeitig fällt der Startschusszur Reaktivierung der ursprünglichen„Kaufmannshanse“. Vertreter von über300 Unternehmen aus den europäischenHanseländern werden dazu im ostwestfälischen Herford erwartet.Foto: Fotostudio TölkeIn Herford entsteht dieHanse der ModerneBlick in die Vergangenheit: Der HerforderHansebrunnen thematisiert die Geschichteder alten und neuen Hansestadt.Historisches Bewusstsein: Herfordinszeniert sich als Hansestadt.Zum eigentlichen Event, dem 33.Internationalen Hansetag, haben dieHerforder ein umfassendes Programmauf die Beine gestellt. BürgermeisterBruno Wollbrink, Manfred Schürkamp,Geschäftsführer des WestfälischenHansebundes und Präsidiumsmitgliedder Internationalen Hanse, sowieFrank Hölscher, Geschäftsführer derorganisierenden Pro Herford GmbH –Stadtmarketing freuen sich gleich aufzwei einmalige Ereignisse.Sinnenfest für Bürger und BusinessSo steht nicht nur der Hansetag imKalender, sondern gleichzeitig auchdas 40. Jubiläum des traditionellenHoeker-Festes, das am Mittwoch, 12.Juni, beginnt – gefolgt von der Eröffnungsveranstaltung des Hansetagesam Donnerstag, 13. Juni, auf demRathausplatz. Die ganze Stadt wird zurBühne für das internationale Hansepublikum. Auf den Plätzen und diversenVeranstaltungsorten bieten Kulturgruppen aus aller Herren Länder mitHansebezug Musik, Tanz, Theater undmittelalterliches Spektakel. Alle Ver-anstaltungsplätze werden über bespielteLaufwege verbunden und erlauben soein gemütliches Flanieren durch diegesamte Innenstadt.Zwischen Altem Markt und Gänsemarktliegt die Straßenmusiker-Meile. EineRoute in Richtung des spektakulärenGehry-Museums MARTa wird zurKünstlermeile, wo StreetArt-Akteureder vom MARTa organisierten HanseStreetArtWorks auftreten werden. Aufder Straße werden zum Beispiel Graffitisund 3-D-Straßenmalereien prangen.Und in der Straße „Auf der Freiheit“werden sich zahlreiche Museen und Geschichtsvereine aus OstWestfalenLippesowie die ostwestfälischen Städte aufder Tourismusmeile mit Informationen,Mitmachaktionen und Unterhaltungsprogrammen präsentieren.„Wir spüren Vorfreude, Erwartungenund große Bereitschaft“, sagt Bürgermeister Wollbrink. Herford, die Hanseund Europa – ein schönes Beispiel, wiegute Traditionen sinnvoll in die Zukunftwirken können.OWL-Das Magazin 19.2013Foto: Andreas Hub/OstWestfalenLippe GmbHTOURISMUSWohltuend: Wanderungen durch diewunderschöne Landschaft im und amTeutoburger Wald, hier am Grafenblickbei Schieder-Schwalenberg.TOURISMUS37Neue Angebote im Teutoburger Wald kombinieren Beratung, Bewegung und TelemedizinDer kluge Wegzum WunschgewichtDer Weg zum Wunschgewicht ist ganz schön steinig. Zu viel Süßes, zuviel Fettes, zu viel Alkohol, zu wenig Bewegung – solche Brocken giltes beiseitezuräumen. Im Teutoburger Wald finden Urlauber jetzt einenklugen Weg zu mehr Gesundheit und Lebensfreude. Die Mischung ausgroßer Gesundheitskompetenz, vielseitigen Aktivangeboten und modernster Telemedizin rückt das Traumziel Wunschgewicht in greifbare Nähe.TOURISMUSFoto. Raphael Tenschert/OstWestfalenLippe GmbH38Entspannung. Die historischeWassermühle in Bad Oeynhausenist eine malerische Kulisse hierfür.FFoto. Raphael Tenschert/OstWestfalenLippe GmbHWissen to go: Unterwegs in der VitalWanderWeltwarten Infotafeln zu Gesundheitsthemen auf dieWanderer.OWL-Das Magazin 19.2013ast jeder zweite Deutsche bringt zuviel auf die Waage. Das zeigt einBlick ins Jahrbuch 2012 des Statistischen Bundesamtes. Übergewicht ist inunserer Wohlstandsgesellschaft ein – imdoppelten Wortsinn – zunehmendesProblem. Mit Folgen: Denn dauerhaftesÜbergewicht schmälert nicht nurWohlbefinden und Leistungsfähigkeit,sondern kann massive gesundheitlicheProbleme auslösen. Also abnehmen –aber das ist bekanntlich leichter gesagtals getan. Für mehr Bewegung fehlt imAlltag oft die Zeit, viele Diäten bringennur kurzfristig Erfolg. Der gefürchteteJo-Jo-Effekt macht die Abnehm-Mühenviel zu oft wieder zunichte. Nachhaltigkeit ist gefragt, denn nur dauerhaftes Ändern des Lebensstils und konsequenterAbschied von den kleinen Schwächenbringen langfristig Erfolg.Bad Holzhausen, Bad Oeynhausenund Bad Salzuflen, haben neuartigeAngebote entwickelt, damit speziell dasAbnehmen nicht nur gelingt, sondernauch Spaß macht und langfristig anhält.Wanderungen in den insgesamt neunOrten der VitalWanderWelt (sieheInfokasten), Atemtrainings und Wassergymnastik gehören dazu.Wanderungen undWassergymnastikAuf Wunsch ist auf ausgewählten Strecken auch ein Physiotherapeut dabei.Doch weil der Weg zum Wunschgewichtim Kopf beginnt, gehen die innovativenModelle für gesunden Urlaub einenSchritt weiter. So geben ExpertenHinweise für die richtige Ernährung.Wer sein Gewicht senken will, der solltesich mehr bewegen. Im TeutoburgerWald ist das nicht nur leicht gesagt,sondern auch getan. Vier der neunVitalWanderWelt-Orte, Bad Driburg,Auch für Menschen mit geringer Leistungsfähigkeit haben wir passendeWanderstrecken ausgewiesen, die siebequem bewältigen können“, betontBirgit Schrott, Leitung Marketing &Vertrieb der Staatsbad Salzuflen GmbH.In der VitalWanderWelt warten amWegesrand Infotafeln mit Tipps rundum Gesundheit und Wohlbefinden. Beispiele für Bewegungsübungen animierenzum Mitmachen.TOURISMUS39Ärzte nehmen vor Tourenbeginn dieGesundheit des Gastes unter die Lupeoder führen Beratungsgespräche. Entspannungsübungen runden die gesundenWohlfühl-Pakete ab und machen denWeg zum Wunschgewicht erheblichleichter.Foto. Raphael Tenschert/OstWestfalenLippe GmbHUnd nach der Reise in den TeutoburgerWald wieder zurück in den Alltagstrott,zurück zum alten Übergewicht? Nachhaltigkeit ist gefragt – und hier bietetmodernste Telemedizin eine wertvolleHilfestellung. Aus der Ferne helfenExperten des Instituts für angewandteTelemedizin des international renom-Gleichgewicht und Beweglichkeit: Beideslässt sich an diesem Übungsgerät inBad Salzuflen trainieren.MaßgeschneiderteLösungen...Seit 1925in OWL...durchumfassendeBeratung.CONCEPTAX Siekmann, Janell und Partner | Telefon: 0 5221 9831-0 | www.conceptax.de40TOURISMUSmierten Herz- und DiabeteszentrumsNRW in Bad Oeynhausen dabei, dasWunschgewicht zu halten – anfangsmit wöchentlicher telefonischer Beratung, später in größeren Intervallen.„Ergänzend zu der hohen medizinischenKompetenz der Bad Driburger Klinikennutzen wir die innovative Telemedizin,um den Gästen im Teutoburger Waldeinzigartige Angebote zu machen“, erklärt Sylvie Thormann, Geschäftsführerin der Bad Driburger Touristik GmbH.Gut begleitet: Auf Wunsch sindPhysiotherapeuten unterwegs dabei.VitalWanderWelt: Das Wandern neu für sichentdecken – die VitalWanderWelt macht das fürjeden möglich. Die neun Kur- und Urlaubsorte BadDriburg, Bad Holzhausen, Bad Lippspringe, BadMeinberg, Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, BadWünnenberg, Nieheim und Halle in Westfalenbringen dafür ihre Kompetenzen und Stärken ein:medizinische Checks und telemedizinisch begleiteteWanderungen, Massagen und entspannendes Yogasowie Ernährungstipps zum Beispiel. Weitere Zutaten für einen erholsamenUrlaub mit gesundheitlichem Mehrwert sind die natürlichen Heilmittel des„Teuto“: die Mineralquellen, das Heilklima sowie die Moor- und Thermalbäder. 2011 wurde die VitalWanderWelt für diese beispielhafte Kombinationdes Wanderns mit therapeutischen Anwendungen und telemedizinischenLeistungen als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet und für den DeutschenTourismuspreis nominiert. www.vitalwanderwelt.deOWL-Das Magazin 19.2013Der Weg zum Wunschgewicht kann alsoangenehmer sein, als man denkt. (JS)www.teutoburgerwald.de/wunschgewichtDer Arzt für unterwegs: Mit dem Holterphonkönnen Herz-Kreislaufdaten erfasst und perHandy ans Herz- und Diabeteszentrum NRWin Bad Oeynhausen übertragen werden.Foto. Raphael Tenschert/OstWestfalenLippe GmbHFoto. Raphael Tenschert/OstWestfalenLippe GmbHDie Urlauber können auch auf die langeTradition der Urlaubsregion Teutoburger Wald als Gesundheitsregion vertrauen, die mit ihren sieben Kurbädernund zahlreichen Gesundheitsorten als„Heilgarten Deutschlands“ gilt. Nordrhein-Westfalens Reiseziel Nummer einsbietet damit sehr gute Voraussetzungenfür wohltuende Freizeitgestaltung. „DerTeutoburger Wald als eine der innovativsten Urlaubsregionen in NRW lädtdazu ein, im Urlaub etwas für die Gesundheit zu tun“, ist Landrat FriedelHeuwinkel, Vorsitzender des Fachbeirats Tourismus der OstWestfalenLippeGmbH, überzeugt.www.piening-personal.deEin starkes Team für Ihr Personal!Personallücken schließen:schnell, kompetent, unkompliziertÜber 30 Jahre am Markt, das heißt für Sie über 30Jahre Erfahrung im Bereich Personal. Für Sie sind wirdeutschlandweit mit rund 50 Niederlassungenvertreten - auch in Ihrer Nähe.Unsere mehr als 6.000 Mitarbeiter sind täglich für Sie imEinsatz. Zeitarbeit, Personalvermittlung, Outsourcing undOutplacement - Wir erarbeiten gemeinsam mit unserenKunden die perfekt auf das Unternehmen zugeschnitteneLösung. Und natürlich haben wir für jedes Unternehmen den passenden Mitarbeiter oder gar das perfekteTeam.Wir beraten Sie gerne, rufen Sie uns kostenlos an unter:0800 2521100Wir bewegen Menschen,Menschen bewegen uns.Zum dritten Malausgezeichnetals einer der bestenArbeitgeber imdeutschen MittelstandPiening GmbHAltmühlstr. 3033689 BielefeldTelefon 05205 1004-0Sennestadt@PieningGmbH.deSPORTFoto: Thomas F. Starke/bielefeldfotos42OWL-Derby: Paderborns Deniz Yilmaz (l.) undBielefelds Stephan Salger kämpfen währendeines Pokalspiels in der Schüco Arena umden Ball.OWL-Das Magazin 19.2013SPORT43FußballaufostwestfälischDer SC Paderborn und Arminia Bielefeldwollen auch mit knappen Mittelnoben mitspielenVon Matthias Reichsteinund Dirk SchusterSo ist das im Derby: Da wird gedrängtund gezerrt, geschubst und gezogen.Beim DFB-Pokalspiel zwischen ArminiaBielefeld und dem SC Paderborn (3:1)wurde in der Saison 2012/2013 richtigzugepackt, zeigten die KontrahentenZähne. Gut möglich, dass sich die beidenostwestfälischen Vorzeigeklubs in derkommenden Zeit öfter gegenüberstehenwerden. Denn der SC Paderborn hat sichin Deutschlands zweithöchster Klasseetabliert und Arminia blickt ebenfallswieder nach oben. Und das, obwohlbeide Clubs generell keinen leichtenStand haben.Erstliga-Aufstiegskampf in einem neuenStadion, begleitet von 10.000 Zuschauern im Schnitt: Für Visionen dieser Artist Paderborns Präsident Wilfried Finkebeim Amtsantritt 1997 belächelt worden. Damals war Paderborn drittklassigund spielte vor knapp 1.000 Zuschauernim maroden Hermann-Löns-Stadion.Die Fußballstätte mit der Hochspannungsleitung über dem Rasen war einÜberbleibsel aus Zweitligazeiten, alsder Klub noch TuS Schloß Neuhaushieß und 1982/83 für eine Saison sehrmäßigen Zweitligafußball (Letzter mitsieben Siegen aus 38 Spielen) bot.Eingeweihte wundert das alles wenig,denn die Finanzierung von Spitzenfußball ist in der überwiegend mittelständisch geprägten Region kein leichtesGeschäft. Große Sponsoren sind schwierig zu gewinnen. Viele Fußballfans in derRegion blicken ins nahe Ruhrgebiet undliebäugeln in erster Linie mit blau-weißoder schwarz-gelb. Und in Städten wieMinden, Lübbecke oder Lemgo stehtFußball in Sachen Gunst und Geld imSchatten erfolgreicher Handball-Clubs.OWL-Das Magazin 19.2013>>44SPORT21. Arminias Präsidium: (v. l.) VizepräsidentHans-Jürgen Laufer, Präsident Dr. Jörg Zilliesund Schatzmeister Prof. Dr. Hermann J. Richter.2. Paderborns Vater des Erfolgs: Unternehmerund Vereinspräsident Wilfried Finke.DSC Arminia BielefeldGründungsdatum:Mitglieder:Vereinsfarben:Stadion:Kapazität:Internet:03.05.19058.417 (2013)Schwarz-Weiß-BlauSchücoArena27.300 Zuschauerwww.arminia-bielefeld.deSC Paderborn 07Gründungsdatum:Mitglieder:Vereinsfarben:Stadion:Kapazität:Internet:01.07.1985 (durch Fusion)1.828 (2012)Blau-SchwarzBenteler-Arena15.000 Zuschauerwww.scpaderborn07.deOWL-Das Magazin 19.2013Foto: SC Paderborn1Foto: Arminia BielefeldArmina nach Absturz wiederauf ErfolgskursIn Bielefeld ist Fußball zwar Nummereins, doch die Arminia hat ihren Anhängern in den vergangenen Jahrenviel abverlangt. Der selbst ernannteSportklub der Ostwestfalen wurde1970 erstmals Bundesligist und warzuletzt von 2004 und 2009 dauerhaft imOberhaus vertreten. Dann stürzte derDSC innerhalb von drei Spielzeiten indie Drittklassigkeit ab und häufte einenSchuldenberg an. Ein knallharter Aufschlag, der um ein Haar die Insolvenzzur Folge gehabt hätte. Doch Sponsorenund Gönner des Klubs, allen voranModeunternehmer Gerhard Weberaus Halle, ermöglichten Arminia dasÜberleben.Diese Verbindlichkeiten im zweistelligen Millionenbereich abzutragen gelingt sicher am ehesten, wenn man mindestens in der 2. Bundesliga spielt. Dennallein die TV-Einnahmen liegen dortum ein Vielfaches höher. Auch die Einnahmen aus dem Ticketverkauf würdensich deutlich erhöhen. GeschäftsführerMarcus Uhlig und der Vorstand umPräsident Dr. Jörg Zillies fahren einenruhigen Kurs – ein wichtiger Schritt,um das Vertrauen der regionalen Wirtschaft zurückzugewinnen. Die gegenwärtigen Erfolge, die insbesondere mitdem Sportlichen Leiter Samir Arabiund Trainer Stefan Krämer verbundensind, tragen zu einem Imagegewinn derArminia bei.Wie sehr das Bielefelder Publikumhöherklassigem Fußball entgegensehnt, zeigen einige Besucherzahlender Saison 2012/2013. In der erstenDFB-Pokalrunde sahen 18 587 Zuschauer das 3:1 über Paderborn. In der2. Runde waren 24 771 Zuschauer Zeugeder 2:3-Niederlage nach Verlängerunggegen Bayer Leverkusen. Und beimDrittliga-Westfalenderby gegen PreußenMünster war die erstligareife SchücoArena mit 26.000 Zuschauern sogar fastausverkauft.Paderborn hat sich inder 2. Liga festgesetztWeniger turbulent verliefen die letztenJahre beim SC Paderborn. PräsidentWilfried Finke kann mittlerweilezufrieden über die einstigen Zweiflerschmunzeln. Der SC Paderborn 07spielt seit 2005 – mit Ausnahme derSaison 2008/2009 – durchgängig inder 2. Liga und ist zu einer Marke inFußball-Deutschland geworden.So ganz nebenbei hat sich der Fusionsklub – einer der diversen Vorgängervereine hieß übrigens Arminia Neuhaus – zueiner kleinen Trainer-Talentschmiedeentwickelt. So fand Jos Luhukay 2005über den SCP den Einstieg in die Bundesliga. Der Holländer führte den Vereinals besten Neuling zum Klassenerhalt,stieg mit Borussia Mönchengladbach(2008) und dem FC Augsburg (2011)sogar in die 1. Liga auf und geht diesenWeg jetzt auch mit der Berliner Hertha.Das Sprungbrett Paderborn nutzte auchRoger Schmidt, der nun ÖsterreichsMeister und Pokalsieger Red BullSalzburg langfristig ins europäischeRampenlicht rücken soll. „Wir gebennamenlosen Nachwuchsleuten einegroße Chance. Das hat sich in der Branche rumgesprochen und deshalb sind wirauch auf dem Trainermarkt eine guteAdresse geworden“, freut sich Finke.Einen guten Namen hat der SCPaderborn auch in Spielerkreisen.Top ausgebildete und hochtalentierteNachwuchskicker wie Philipp Hofmann(Schalke 04) oder Elias Kachunga (Bo-SPORT45Neubau in günstiger Lage: DieBenteler-Arena in Paderborn.russia Mönchengladbach) lassen sichnach Paderborn ausleihen, um dannim zweiten Anlauf in der Elite-Liga denDurchbruch zu schaffen. Lukas Rupphat über den Umweg OWL den Sprungin Gladbachs Erstliga-Kader geschafft.Foto: SC Paderborn 07Die sportlichen Erfolge haben in Paderborn auch wirtschaftlich Spurenhinterlassen. So vermeldete der Vereinzum 30. Juni 2012 mit 1,2 MillionenEuro einen Rekordgewinn, wird auchdie Spielzeit 2012/2013 mit einem sattenPlus abschließen und die Verbindlichkeiten wohl auf unter vier MillionenDeutsche Bankfirmenkunden.db.comSkennerblickFGT kOKVVGNUVÀPFKUEJx Fähigkeit des Mittelstands, Risiken zu durchleuchten,zu beherrschen und damit die Planungssicherheit zu erhöhen; unterstütztdurch einen Partner, der das unternehmerische Geschäftsmodell versteht.Die Deutsche Bank für den Mittelstand.Die Sprache des Mittelstands sprechen wir seit 140 Jahren. Dank unsererweltweiten Expertise können wir komplexe Risiken wie Währungs-, Rohstoff-,Zins- und Liquiditätsrisiken frühzeitig identifizieren und darauf reagieren.Mit langfristigen Partnerschaften und durch flexible Finanzierungsinstrumenteschaffen wir Planungssicherheit und ermöglichen dem Mittelstand eine stabileGeschäftsentwicklung.Beratung durch Spezialisten, individuell zugeschnittene Finanzierungsinstrumente – deshalb vertraut uns der Mittelstand, vom Freiberufler über dasFamilienunternehmen bis hin zur Aktiengesellschaft.OWL-Das Magazin 19.2013>>46SPORTBundesliga-tauglich:Die SchücoArena in Bielefeld.Euro drücken. „Das zeigt, wie gut hier inden vergangenen Jahren gewirtschaftetwurde“, verdeutlicht Finke.Dabei vergisst der 61-Jährige auchdas Management nicht. Mit StürmerNick Proschwitz bewies ManagerMichael Born, dass er einen Blick fürSpieler hat. Den 26-Jährigen hatteBorn 2011 in der Schweiz entdecktund nach nur einem Jahr als Torschützenkönig der 2. Liga mit einem sattenMillionengewinn wieder verkauft.Dass in Paderborn mit geringen Mitteln außergewöhnliche Erfolge erzieltwerden, kann Präsident Finke auchmit Zahlen der Deutschen FußballLiga (DFL) aus der Saison 2011/2012belegen. Die schlossen die Ostwestfalenals Fünfter ab und nahmen in der sportlich wie wirtschaftlich erfolgreichstenSpielzeit in der bis dato 105-jährigenVereinsgeschichte 12,7 Millionen Euroein. Die fünf Konkurrenten im oberenTabellendrittel nahmen im gleichenZeitraum im Schnitt 26 Millionen Euroein und gaben 29 Millionen Euro aus.Diese Zahlen machen das ungleicheKräfteverhältnis deutlich.Den Weg zurück nach unten möchtePaderborn aber nicht mehr gehen. Trotzaller Probleme hat sich der SCP zurfesten Größe in der 2. Liga entwickelt.Das ist in erster Linie ein Verdienst desPräsidenten. Wilfried Finke ist nicht nurFoto: SC Paderborn 07Das verdient die Note sehr gut, dochselbst die beste Beurteilung reicht nicht.Der SC Paderborn ist nicht in der Lage,seine Bundesligamannschaft mit den eigenen Einnahmen (Spiel, Werbung, TVGelder) zu finanzieren, sondern muss zurDeckung des Gesamtetats in Höhe vonetwa 12 Millionen Euro (5,1 MillionenEuro für die Lizenzspielerabteilung)Profis wie Proschwitz verkaufen.SCP-Trainer: Unter der Regievon Stephan Schmidt hat Paderborneine gesicherte Position in der 2. Bundesliga.Foto: Arminia Bielefeld>>Arminia-Trainer: Mit Stefan Krämerliegt das DSC-Team auf Erfolgskurs.OWL-Das Magazin 19.2013Fan und Förderer, der Möbel-Multi mitmehr als 300 Millionen Euro Umsatz und1.500 Mitarbeitern hat dem Verein beiseinem Amtsantritt vor 16 Jahren auchdie nötige Radikalkur (neuer Name,professionelle Strukturen) verpasst unddamit die entscheidenden Weichengestellt: Raus aus der Drittklassigkeitmit 1.000 Zuschauern im Schnitt, reinin die 2. Liga und in eine neue Arena.Diese Position kann dauerhaft allerdingsnur gesichert werden, wenn der Paderborner Profifußball neue finanziellePerspektiven bekommt.OWL-Rivale Bielefeld braucht zuallererst weitere sportliche Erfolge, um seineFinanzen zu sanieren und die Gunst vonFans und Förderern (zurück) zu gewinnen. Wie eng Arminias Schicksal mitdem Aufstieg in die 2. Liga verknüpftist, formulierte unlängst SchatzmeisterHans-Hermann Richter: Ein Daueraufenthalt in der 3. Liga, sagte der Professorfür Wirtschaftswissenschaften an derUniversität Dortmund, sei für den Klub„nicht realisierbar“.Nur nicht denAnschluss verpassenMobile Endgeräte verändern die Welt von Banken und Handelsunternehmen. Der Konsument entscheidet,wann, wie und wo er mit seiner Bank oder der Handelsfiliale in Kontakt tritt – ob in der Filiale selbst,am Selbstbedienungsautomaten oder etwa mobil per Smartphone und Tablet-PC. Trends wie dieser stellenBanken und Handelsunternehmen vor immer neue Herausforderungen. Die neuen Vertriebs- undKommunikationskanäle ergänzen dabei ihre stationär orientierten Geschäftsmodelle. Wincor Nixdorfbegleitet seine Kunden bei diesen Veränderungsprozessen mit umfassenden IT-Lösungsangeboten ausHardware, Software und Services. Tiefe Branchenkenntnisse kombiniert mit Innovationskraft ermöglichenes uns, unsere Kunden bei der Integration der mobilen und stationären Vertriebskanäle zu unterstützen.www.wincor-nixdorf.com48PANORAMA125-jähriges Jubiläum: Hettich-Gruppe fördert soziale ProjekteEin Geburtstagsgeschenk der besonderen ArtAuf ungewöhnliche Art feiertdie Hettich-Unternehmensgruppe ihren125. Geburtstag. Fürjedes Jahr der Firmengeschichte spendet derMöbelbeschläge-Hersteller mit Hauptsitz inKirchlengern(Kreis Herford) 1.000 Euro für sozialeProjekte. Ausgewählt wurden insgesamt67 Projekte, in denen sich HettichBeschäftigte weltweit engagieren.„Wir möchten den Mitarbeitern unsereAnerkennung dafür aussprechen, dasssie ihre Freizeit für verschiedene Tätigkeiten im sozialen Bereich einbringen,und dieses Engagement weiter fördern.Gleichzeitig tun wir damit an unserenStandorten Gutes, indem wir Projekteunterstützen, von denen vielleicht auchunsere Mitarbeiter profitieren“, sagtGeschäftsführender Gesellschafter Dr.Andreas Hettich. Das Stammhaus desUnternehmens wurde 1888 im Schwarzwald gegründet. Ab 1930 verlagerte sichder Mittelpunkt der Firmenaktivitätennach OstWestfalenLippe, ins Zentrumder deutschen Möbelindustrie. Heuteist Hettich einer der weltweit größtenMöbelbeschläge-Hersteller und beschäftigt mehr als 6.000 Mitarbeiter. (JS)www.hettich.comFotos: HettichMittelpunkt: Kirchlengern istHauptsitz der Hettich-Gruppe.Dr. Andreas Hettich führt dasFamilienunternehmen in vierterGeneration.Internetportal präsentiert innovative Produkte und LeistungenBielefelds starke Seiten im NetzHemden, Stanznieten, Geschirrspüler, Taschen, Maschinen undPudding haben etwas gemeinsam: Siekommen aus Bielefeld. Die Vielseitigkeitund die Stärken der Unternehmen willdie städtische Wirtschaftsförderung miteinem neuen Internetportal herausstellen. Auf www.das-kommt-aus-bielefeld.de werden innovative Produkte undDienstleistungen präsentiert, die madein Bielefeld sind – und oft genug weltweitim Einsatz.Das Spektrum zieht sich über verschiedenste Branchen, vom Maschinenbauerbis zum Jugendreise-Anbieter. Unternehmen aller Größe sind vertreten, vomStart-up über den Hidden Champion biszu internationalen Größen. Unterstütztwird das Projekt der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft WEGE von derSparkasse Bielefeld, der BielefelderVolksbank, Dr. Oetker, Gildemeisterund Itelligence.Das Portal soll wachsen und die Bielefelder sollen dabei helfen. Bis zur800-Jahr-Feier der Stadt im nächsten Jahrsollen 365 Beiträge zusammenkommen.www.das-kommt-aus-bielefeld.deFoto: Universität PaderbornAM ANFANG STEHT IMMER EINE BESONDERE IDEE!HIER ZEIGEN WIR IHNEN UNSERE:www.artgerecht.deJubiläumsausstellung: Uni-Präsident Prof. Dr. Nikolaus Risch eröffnetedie Schau im Oktober 2012 zusammen mit NRW-WissenschaftsministerinSvenja Schulze und Kuratorin Dr. Anikó Szabó.Uni Paderborn feiert 40-jähriges JubiläumMinisterin gratuliertzum GeburtstagEine tragende Säule der Wissenschaftsregion OstWestfalenLippe feiert Geburtstag: Die Universität Paderborn istim vergangenen Herbst 40 Jahre alt geworden. Die einstigeGesamthochschule hat sich mit 18.500 Studierenden undeiner Reihe renommierter Forschungseinrichtungen längstin der deutschen Hochschullandschaft etabliert.„In ihrer relativ kurzen Geschichte hat unsere Universitäteine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Wir sindmittlerweile nicht nur fest in Stadt und Region verankert,sondern haben als mittelgroße Universität auch einen gutenStand in der deutschen Hochschullandschaft“, sagt PräsidentProf. Dr. Nikolaus Risch. Ein gutes Beispiel hierfür ist diewichtige Rolle des Heinz Nixdorf Instituts der Universitätim Spitzencluster it’s OWL.WIR GENERIEREN ERFOLG FÜR MARKEN,Zum Jubiläum hat die Universität zwei Festwochenmit 27 Events durchgeführt,eine Ausstellung konzipiert und eine Festschriftherausgegeben. Ein Höhepunkt der Festwochenwar die Verleihung derEhrendoktorwürde anLiteratur-Nobelpreisträgerin Herta Müller. (JS)www.upb.de/40jahrePRODUKTE UND UNTERNEHMEN.KLASSISCH · ONLINE · MOBILARTGERECHT®Agentur für Werbung, Design und KommunikationGoldstraße 16-18 · Bielefeld · 0521 932560OWL-Das Magazin 19.201305050AUSGEZEICHNETKulturförderpreis für Melitta, Hora und Schlossbrauerei RhederOWL-Unternehmen bringen Kultur voranFoto: M. Schrumpf/OstWestfalenLippe GmbHAAusgezeichnet: NRW-Kulturministerin Ute Schäfer gratuliertElmar Freiherr von Spiegel (1. Reihe, 2. v. l.), Gabriele Freifrau vonSpiegel (Schlossbrauerei Rheder), Dr. Stephan Bentz (Melitta, 2.Reihe, r.), Prof. Dr. Dieter Dresselhaus (Hora, 2. Reihe, Mitte) sowieAxel Frick (3. Reihe, l.) und rechts dahinter Stefan Brams (NeueWestfälische) mit Juroren und Laudatoren. Vorne rechts Michael A.Rehnen, Bielefelder Niederlassungsleiter des Sponsors KPMG.usgezeichneter Einsatz für dieEinen Sonderpreis bekam der ZeiKultur in OstWestfalenLippe: Dietungsverlag Neue Westfälische fürMelitta-Gruppe (Minden), die Hora –die Initiative „Stern des Jahres“.Holter Regelarmaturen in Schloß Holte- Die regionale Tageszeitung rücktStukenbrock und die Schlossbrauereidamit regelmäßig KulturschaffendeRheder in Brakel haben den OWL aus OstWestfalenLippe ins BlickfeldKulturförderpreisder Öffentlichkeit,2012 bekommen.die besondere LeisDer Preis hat dastungen vollbrachtZiel, den Einsatz vonhaben.owl kulturförderpreis unternehmen für kulturUnternehmen fürdie Kultur vor Ort insD i e O s t We s t f a Blickfeld der ÖffentlenLippe GmbHlichkeit zu rücken.vergibt den OWLKulturförderpreis seit 2011. Mit derMelitta engagiert sich seit vielenundotierten Auszeichnung wird vorJahren nachhaltig für eine Reihe vonbildliches Engagement von UnternehKulturprojekten am Firmensitz Minden. men für die Kultur vor Ort gewürdigt.Hora ist Förderer und Gastgeber derEin weiteres Ziel ist es, andere FirmenKonzertreihe „Industrie trifft Kultur“.zur Nachahmung anzuspornen. „AlsDie Schlossbrauerei Rheder widmetregionaler Preis ist er landesweit einzigsich Gartenkultur, Denkmalschutz undartig“, lobt die nordrhein-westfälischeKunstprojekten, zuletzt dem Bau einesKulturministerin Ute Schäfer. (JS)Weidenpalais im Nethetal.www.owl-kulturbuero.de„Großer Preis des Mittelstands” 2012 für Kögel-GruppeFür die Zukunft gut vorgebautnerkennung für vorbildlicheZukunftsorientierung: Die KögelGruppe aus Bad Oeynhausen ist alsFinalist im „Großen Preis des Mittelstands“ 2012 ausgezeichnet worden.Die Jury würdigte die vorausschauendeund erfolgreiche Strategie des Bauunternehmens.Der Mittelstandspreis gilt als eine derwichtigsten Wirtschaftsauszeichnungenin Deutschland. Ziel der Initiatoren istes, vorbildliche Mittelständler und ihreLeistungen für Innovation, Beschäftigungssicherung, Ausbildung und Un-OWL-Das Magazin 19.2013ternehmensentwicklung ins Blickfeld zurücken. Träger des Mittelstandspreisessind die Oskar-Patzelt-Stiftung sowieKammern, Wirtschaftsverbände undKommunen. Unter den Schirmherrensind mehrere Ministerpräsidenten undMinister.Der Mittelstandspreis 2013 wird fürNordrhein-Westfalen im Septemberin Düsseldorf verliehen. Unter denNominierten sind eine ganze Reiherenommierter Unternehmen aus OstWestfalenLippe. (JS)www.mittelstandspreis.comFoto: Boris LöffertAMittelstandspreis: Peter Kögel (Personalwesen), Geschäftsführer Frank Kögel, SabineKögel (Leitung IT) und Prokurist Torsten Richterfreuen sich über die Auszeichnung als Finalistin Düsseldorf.AUSGEZEICHNET51Top-Auszeichnung für Gütersloher Haushaltsgeräte-HerstellerMiele beste Marke aller ZeitenMiele ist die Nummer eins: Keineandere Produktmarke genießtbei Deutschlands Verbrauchern sohohes Ansehen wie das Label des Gütersloher Haushaltsgeräte-Herstellers.Das zeigt die ewige Bestenliste von„best brands“. Das renommierte Markenranking hat die Siegerlisten dervergangenen zehn Jahre ausgewertetund Miele den Sonderpreis „best brandever“ in der Kategorie Produktmarkeverliehen. „Dieser Preis würdigt langjähriges Vertrauen in eine Marke undihren nachhaltigen Erfolg“, betont Dr.Reinhard Zinkann, GeschäftsführenderGesellschafter von Miele. Damit sei dieAuszeichnung vielleicht das wertvollsteKompliment, das ein MarkenartikelHersteller bekommen könne. Bei denProduktmarken liegt Miele seit 2005ununterbrochen in den Top Ten undwar 2007 auch die Nummer eins in derKategorie Unternehmensmarken.Konsequente Markenführung: Die Geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Markus Miele(links) und Dr. Reinhard Zinkann.Miele stellt Premium-Geräte zumKochen, Backen, Garen, Kühlen, Kaffeekochen, Geschirrspülen, Waschenund zur Bodenpflege sowie Geräte fürmedizinische Einrichtungen und Laboreher. Die Gruppe beschäftigt 16.700Mitarbeiter und setzte im Geschäftsjahr2011/2012 mehr als drei MilliardenEuro um. (JS)www.miele.deWir verstehen Familien,Unternehmen undbeides zusammen.Foto: MieleDie jährliche „best brands“-Ranglistebasiert auf zwei Säulen: einer Studieder Gesellschaft für Konsumforschung(GfK) und einer Umfrage unter 5.000repräsentativ ausgewählten Verbrauchern. Initiatoren sind unter anderemdie GfK, die „Wirtschaftswoche“ unddie ProSiebenSat 1 Media AG.will nach ChinaÜber 1.000 deutsche Familienunternehmensind Weltmarktführer. Um erfolgreich zuexpandieren, hilft Geschlossenheit – und einerfahrener Partner, der mit den Besonderheiten in aller Welt bestens vertraut ist.Dabei helfen die 152.000 Mitarbeiter desweltweiten KPMG-Netzwerks und Ihrpersönlicher Ansprechpartner vor Ort.will nach Indienwill aufdie MaledivenSprechen Sie mit uns:Michael A. Rehnen, mrehnen@kpmg.comKay Klöpping, kkloepping@kpmg.comKlarheit für Familienunternehmenwww.kpmg.de / familienunternehmen© 2013 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten.OWL-Das Magazin 19.201352KULTURKulturtermine 2013Ausstellungen, Aufführungen, Events, Festivals: Die Galerien, Museen, Bühnen und viele andereKulturschauplätze in OstWestfalenLippe haben für jeden Geschmack etwas zu bieten. Hier einekleine Auswahl – noch mehr Termine finden Sie unter www.owl-kulturbuero.de.TerminVeranstaltungWeitere Informationen02.02.-05.05.2013Marta HerfordFarbe bekennen - Was Kunst macht. Eine hochaktuelle Themenausstellung zur Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Glaubwürdigkeit: Mit welchen künstlerischen Mitteln lassen sich nochüberzeugend gesellschaftspolitische Haltungen formulieren?www.marta-herford.de17.03.-13.10.2013LWL-Ziegeleimuseum LageDie Ausstellung „Schwarze Keramik” zeigt die Sammlung vonportugiesischer, schwarz gebrannter Keramik des OsnabrückerHochschuldozenten Werner Tobias. Die Ausstellung präsentiertAlltagsgegenstände sowie dekorative Tier- und Zierkeramik.www.lwl-industriemuseum.de24.03.-07.07.2013Kunsthalle BielefeldSchönheit und Geheimnis. Der deutsche Symbolismus - Die andere Moderne. In einer umfangreichen Überblicksschau werdendie mythologisch-märchenhaften Bildwelten vorgestellt.www.kunsthalle-bielefeld.de28.03.-31.10.2013LWL-Freilichtmuseum Detmold„Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen“ im LWL-Freilichtmuseum Detmold zeigt überraschende Ansichten und Geschichtenrund um Aberglauben und Schreckgestalten.www.verflixt.lwl.org29.03.-03.11.2013Schloss Corvey, Höxter„Der Fürsten Bücherlust“ - 400 Jahre Einbandkunst in derFürstlichen Bibliothek Corvey. 1865 berichtet Hoffmann vonFallersleben dem Herzog: „Für die Geschichte unserer Bibliothekgewährt der Einband der Romane sichtliche Anhaltspunkte.“www.schloss-corvey.de05.04.2013Landestheater Detmold(Premiere)Münchhausen - Mit seinen Geschichten macht Münchhausen dieWelt bunter und bewegter. Die Bühnenfassung nach Erich KästnersDrehbuch erhält den Charme des monumentalen „Lügenstücks“durch originelle Ideen, überraschende Wendungen und Wortwitz.www.landestheater-detmold.de06.04.-26.05.2013Mindener Museum1938 wurde bei den „Reichsmusiktagen“ in Düsseldorf eine Ausstellung „Entartete Musik“ gezeigt. Fünfzig Jahre später erinnert dieWanderausstellung Das verdächtige Saxophon - Entartete Musikim NS-Staat an die fatale Reglementierung des Musiklebens.www.mindenermuseum.dewww.das-verdaechtige-saxophon.de01.05.-05.05.2013Kloster Dalheim, LichtenauÜber 100 ausgewählte Aussteller präsentieren beim GartenfestDalheim ihre Waren und Dienstleistungen: Pflanzen, Stauden,Gartenkultur, Gartenmöbel, Interieur, Landmode & Schmuck,Kräuter, Glasobjekte, Accessoires, Kunstobjekte, Antiquitäten.www.gartenfestivals.de01.05.-03.10.2013Schlosspark Schloß Neuhaus,PaderbornIm Schlosssommer erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Open-Air-Programm mit Musik, Tanz, Gesang, Theater,Kleinkunst, Spielfesten, Märkten, Ausstellungen u.v.m.www.schlosspark-paderborn.de04.05.-21.07.2013Bielefelder KunstvereinNeue Bescheidenheit. Architektur in Zeiten der Verknappungzeigt Architekturprojekte, welche mit einfachen Mitteln auf denglobalen ökonomischen und ökologischen Wandel reagieren.www.bielefelder-kunstverein.de04.05.-28.07.2013Lippisches LandesmuseumDetmoldSonderausstellung Anpassung - Überleben- Widerstand. Künstlerim Nationalsozialismus. Die Ausstellung zeigt Kunstwerke westfälischer Künstler, die vor 1933, während des Nationalsozialismussowie nach 1945 tätig waren.www.lippisches-landesmuseum.deOWL-Das Magazin 19.2013Jahrhundertprogramm.Was im Jahr 1913 im ländlichen Westfalen in Deutschland mit der Produktion von Strohbindernbegann, ist heute mit Produktionsstandorten in aller Welt zu einer festen Größe in der Landtechnikgeworden und hat den Namen CLAAS weltweit bekannt gemacht. Im Jahr 2013 können wir stolzauf 100 Jahre Unternehmensgeschichte zurückblicken und präsentieren Ihnen das umfangreichsteProduktprogramm, das wir je gebaut haben. Unser Jahrhundertprogramm.Feiern Sie mit uns 100 Jahre CLAAS.100.claas.com54KULTUR04.05.-15.09.2013Mindener MuseumHeute zeugen nur noch historische Karten und Flurnamen vonden Richtstätten, die früher vor jeder Stadt lagen: Galgen, Radund Scheiterhaufen. Einblicke in Orte des Grauens beleuchtetdas Thema aus archäologischen, anthropologischen, historischenund volkskundlichen Blickwinkeln vom Mittelalter bis heute.www.mindenermuseum.de09.05.-10.08.201323 Orte in OstWestfalenLippeLiteratur- und Musikfest „Wege durch das Land“ – Schauspielerwie Eva Mattes, Ulrich Noethen und Constanze Becker, Schriftsteller wie Jenny Erpenbeck und Musiker wie Daniel Hope oderJörg Widmann und Concerto Köln treten in Renaissanceschlössern, historischen Hofstellen, Gutshäusern und Klöstern auf.wege-durch-das-land.de12.05.2013Landestheater Detmold(Premiere)In Richard Wagners großer Liebestragödie Tristan und Isoldeverweben sich musikalisch von den ersten Takten des Vorspielsbis hin zum finalen Liebestod die unstillbare Liebessehnsucht unddas grenzenlose Todesverlangen der Protagonisten.www.landestheater-detmold.de12.05.-13.05.2013Theater GüterslohEin Deutsches Requiem - Choreographie zur Musik von JohannesBrahms. Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg. Das Ballett amRhein zählt zu den führenden Ballettcompagnien Europas.www.theater-gt.de12.05.-30.06.2013Schloss DetmoldChristian Awe, Malerei. Awe erkundet die Grenzen der abstrakten Malerei. Seine Bilder schillern in expressiver Farbigkeit.www.kunstverein-lippe.de;www.christianawe.com15.05.-30.06.201312 Orte in OstWestfalenLippeDas Weltnacht Festival bringt experimentelle, traditionelle, moderne und außergewöhnliche Musik aus der ganzen Welt, insbesondereaus Afrika, Mittel- und Südamerika, auf diverse Bühnen in OWL.www.welthaus.de17.05.-20.05.2013Heinz Nixdorf MuseumsForum,PaderbornDer Verein Drums and Percussion Paderborn und das HeinzNixdorf MuseumsForum veranstalten das Festival Drums ‘n‘Percussion Paderborn mit Konzerten und Workshops.www.drums-and-percussion.dewww.drumsandpercussion-shop.de20.05.2013Kreis Minden-LübbeckeSeit 1994 findet bundesweit am Pfingstmontag der DeutscheMühlentag statt. Im Mühlenkreis sind 43 Wind-, Wasser- undRossmühlen sowie die einzige mahlfähige Schiffmühle Deutschlands zu sehen. Es wird Getreide gemahlen, Holz gesägt, Ölgeschlagen, Wasser gepumpt, geschmiedet oder Strom erzeugt.www.muehlenverein-mindenluebbecke.de25.05.-08.09.2013Marta HerfordVisionen - Atmosphären der Veränderung. Erstmals widmet sicheine Ausstellung ausführlich der Vision in der zeitgenössischenKunst. Wie unterscheidet sie sich von der Utopie, welche Energien liegen in ihr für eine aktive Zukunftsgestaltung?www.marta-herford.de30.05.-02.06.2013Schloss Rheda, RhedaWiedenbrückFrühling im Park – das Schlossgartenfestival bietet rund 130Aussteller mit einer Vielzahl an Ideen und Trends für Garten- undLifestyle sowie modischen Highlights, besonderen Accessoires undkulinarischen Köstlichkeiten. Vielseitiges Rahmenprogramm mitLivekonzerten, Modenschauen, Barockreiterei und Lesungen.www.fruehling-im-park.de31.05.2013Landestheater Detmold(Premiere)Vertrag mit meinem Killer. Seines Lebens überdrüssig engagiertHenri Boulanger einen Profikiller und setzt diesen auf sich selbstan. Als Henri Margret kennenlernt, bereut er seinen Entschluss aber sein Killer ist ihm schon auf der Spur.www.landestheater-detmold.de01.06.-03.11.2013Kloster Dalheim, LichtenauHeiter bis göttlich. Die Kultur des Spiels. Die Stiftung KlosterDalheim, LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, zeigt die Kulturder Klöster in bisher kaum bekannter Weise.www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org08.06.-09.06.2013Zahlreiche Gärten und Parks inOstWestfalenLippeDer Westfälische Tag der Gärten und Parks findet nach demerfolgreichen Start 2012 wieder in vielen Gärten und Parks inWestfalen-Lippe statt.www.gaerten-in-westfalen.de15.06.-16.06.2013Innenstadt MindenZum 2. Mal geben die Mindener Zeitinseln spannende Einblickein die Vergangenheit. Unterhaltsam, lehrreich und authentischwird die Geschichte verschiedener Epochen vermittelt.www.minden-erleben.de15.06.-11.08.2013Mindener MuseumDie Fotoausstellung zeigt Westfalens Abschied von der Vergangenheit und den Beginn der Moderne. In dem 1884 gegründeten Fotoatelier Jäger haben vier Generationen eindrucksvolle Bilder der Heimat geliefert, die eine Zeitenwende und Aspekte der westfälischenFotografie im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert bezeugen.www.mindenermuseum.deOWL-Das Magazin 19.2013KULTUR16.06.-18.08.2013Marta HerfordNutzflächen - OWL. Zum dritten Mal richtet Marta Herford denBlick auf die Arbeiten von Künstlern, die biografisch mit derRegion OstWestfalenLippe verbunden sind. Der Begriff „Nutzflächen“ erhält im Spiegel der Kunst eine neue Bedeutung.www.marta-herford.de26.06.-30.06.2013Theater BielefeldVom 26.-30. Juni findet am Theater Bielefeld das NRW-Theatertreffen statt, bei dem die herausragenden Inszenierungen desLandes gezeigt werden. Neben dem Schauspiel wird zum erstenMal auch der Tanz im Fokus stehen.www.nrw-theatertreffen.de30.06.2013Schlosspark Schloß Neuhaus,PaderbornKultur und Begegnung stehen im Mittelpunkt des Internationalen Fests der Begegnung, wenn Multikultur im Schlosspark überdie Bühne geht. Neben kulinarischen Spezialitäten aus verschiedenen Ländern steht internationale Kultur auf dem Programm.www.schlosspark-paderborn.de06.07.-10.07.2013Heinz Nixdorf MuseumsForum,Innenstadt und UniversitätPaderborn„Forschen macht Spaß!”, wenn Stadt, Universität und HeinzNixdorf MuseumsForum die Paderborner Wissenschaftstageveranstalten. Im HNF finden Workshops und Shows statt, die beiKindern im Alter von drei bis zehn Jahren die Lust am Forschenund Entdecken wecken.www.hnf.de10.07.-13.07.2013Gut Holzhausen, NieheimDie 2. Akademie der Lesenden Künste mit Peter Waterhouse,Anne Bennent und Carolin Widmann zu Charles Dickens „Schwere Zeiten” richtet sich an alle, die aus Profession, Passion und alsKünstler mit Sprache arbeiten. Anmeldung bis 1. Juni 2013.www.literaturbuero-owl.de13.07.2013Marktplatz MindenAuf eine sehr lange Tradition kann die Jazz Summer Night desJazz Clubs Minden zurückblicken. An der Freiluftveranstaltungmit Top-Musikern nehmen jährlich rund 10.000 Besucher teil.www.jazz-minden.de55Meine Energie für Miele»Miele steht für Qualität und Zuverlässigkeit. EinTraditionsunternehmen mit innovativen Produkten.Das verbindet uns. Dafür investiere ich gern allmeine Energie«Thomas Monkenbusch, Stadtwerke Bielefeldpersönlicher Kundenberater für MieleStadtwerke Bielefeld: bundesweit faire Preise, maßgeschneiderte Lösungen,kurze Entscheidungswege. Lernen Sie uns persönlich kennen.Telefon (05 21) 51-43 99 | Telefax (05 21) 51-91 50 43 99 | thomas.monkenbusch@stadtwerke-bielefeld.deOWL-Das Magazin 19.201356KULTURFoto: Paul Pohl, Carvnival der KulturenÜberschäumende Lebensfreude:Carnival der Kulturen in BielefeldKMit Vielfalt und Farbenpracht begeistertdie Carnival-Parade durch Bielefeld biszu 100.000 Zuschauer.eine Kamelle, keine Prunksitzung, dafür ungewöhnlicheKostümkreationen, farbenfrohe Musikformationen, kulturelle Vielfalt und reichlich Lebensfreude: Das verspricht derCarnival der Kulturen am Samstag, 1. Juni, in Bielefeld. Die17. Auflage des Spektakels haben die Veranstalter von Shademakers Carnival Club und Welthaus Bielefeld unter das Motto„Waldgeflüster“ gestellt. Der „weltoffene Ausnahmezustand“, sodie Veranstalter, erreicht mit der Straßenparade, die am Nachmittag von der Schüco Arena bis in die Innenstadt führt, seinenersten Höhepunkt. Am Abend präsentieren die regionalen undinternationalen Gruppen auf zwei Bühnen ein Musik-, Tanz- undPerformance-Programm im Ravensberger Park. (JS)www.carnival-bielefeld.de13.07.-18.08.2013Kunsthaus Rietberg - MuseumWilfried Koch und RatssaalAltes Progymnasium RietbergEin Koffer voll Hoffnung - Migration im künstlerischen Blick.Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der KünstlervereinigungGruppe 13.www.museum.rietberg.de21.07.-03.08.2013Rudolf-Oetker-Halle,DansArt und TheaterlaborTor 6, BielefeldDas Tanzfestival Bielefeld kombiniert qualifizierten Tanz- undChoreographieunterricht internationaler Dozenten mit Aufführungen moderner Tanzensembles. Das Festival, Bestandteil vonTanz OWL, findet immer in den ersten zwei Wochen der NRWSommerferien statt.www.tanzfestival-bielefeld.dewww.tanz-owl.de02.08.-01.09.2013Kloster Dalheim, LichtenauDas Kulturfestival Dalheimer Sommer bringt Musik und Theater.2013 reicht das musikalische Spektrum von Kammermusik übergeistliche Musik bis hin zu opulenten Chor- und Orchesterkonzerten.www.dalheimer-sommer.de17.08.-03.11.2013Schloss Corvey, Höxter undMuseum im Schloss,Bad PyrmontJÖRG IMMENDORFF - das druckgrafische Werk. Immendorff(1945-2007) war Schüler von Joseph Beuys und gilt als einer derspektakulären Künstler der Gegenwart. Zwei Sonderausstellungender Schlossmuseen Corvey und Bad Pyrmont zeigen seine Werke.www.schloss-corvey.dewww.museum-pyrmont.de24.08.-25.08.2013Kloster Dalheim, LichtenauBeim Dalheimer Klostermarkt bieten Ordensbrüder und -schwestern aus rund 40 Abteien, Stiften und Klöstern ihre Waren an.Sie zeigen, was in ihren Küchen, Kellern und Werkstätten anwertvollen Produkten entsteht.www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org28.08.-01.09.2013Kleiner Domhof, MindenAuf der Mindener Kultursommerbühne vor dem 1200-jährigenDom sind unter anderem die Monsters of Liedermaching, GötzAlsmann, die Toten Hosen, die Nordwestdeutsche Philharmonieund für die kleinen Gäste Simsala Grimm zu sehen.www.minden-erleben.de07.09.2013-26.01.2014Bielefelder KunstvereinDie mehrteilige Ausstellung Museum Off Museums widmet sichder Fragestellung nach Veränderungen der Präsentationsformenzeitgenössischer Kunst und untersucht das Museum als künstlerische Handlungsform in der globalisierten Welt.www.bielefelder-kunstverein.de12.09.-15.09.2013LWL-Freilichtmuseum DetmoldBei den Handwerkertagen im LWL-Freilichtmuseum Detmoldwird gezeigt, welche Gewerke beim Kirchenbau um 1900 eineRolle gespielt haben. Zudem wird das Kirchenmodell für das„Paderborner Dorf” des Museums vorgestellt.www.lwl-freilichtmuseum-detmold.deOWL-Das Magazin 19.2013KULTUR5715.09.-24.11.2013Burgsaal der Wewelsburg, BürenAnpassung - Überleben - Widerstand. Künstler im Nationalsozialismus. Nach 1933 haben die NS-Machthaber fast alle deutschenKünstler, die sich nicht anpassen wollten, verfolgt, ausgestoßen,ins Exil oder in den Freitod getrieben.www.wewelsburg.de20.09.-06.10.2013Kirchen und Konzertsäle,PaderbornDas Festival Musica sacra Paderborn bietet außergewöhnlicheEinzelkonzerte sowie attraktive Ensembleprogramme mit nationalen, internationalen und ortsansässigen Künstlern.www.musicasacra-paderborn.de20.09.-01.12.2013 LippischesLandesmuseum DetmoldSonderausstellung Kurt Bialostotzky 1896-1985. Exotische Farbwelten. Durch 60 Werke aus der Stiftung Hilde Pearton wird diesüdamerikanische wie auch lippische Zeit dokumentiert.www.lippisches-landesmuseum.de27.09.-29.09.2013Hangar 21 u.a., DetmoldDas 4. Hörfest Neue Musik Mythen und Moderne der InitiativeNeue Musik in Ostwestfalen-Lippe e.V. bringt zu unterschiedlichenZeiten und an verschiedenen Orten moderne Musik nach Detmold.www.initiative-neue-musik-in-owl.de29.09.2013-06.02.2014Naturkunde-Museum BielefeldErzähl mir was vom Tod - ist eine ungewöhnliche Ausstellungfür Menschen zwischen 6 und 99 Jahren. Eine Konfrontation miteinem Thema, dem wir in unserer Gesellschaft oft mit Sprachlosigkeit und Angst begegnen.www.namu-ev.de05.10.-06.10.2013Simeonspark, MindenZum dritten Mal findet in Minden Deutschlands einzige epochenübergreifende Reenactor-Messe statt. Internationale Händler undHandwerker präsentieren Waren von der Antike bis 1918. Hinzukommen mittelalterliche Musik, Jonglage, Akrobatik.www.minden-erleben.deDie OWL GmbH übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.*Die große Herforder-Aktion 2013:Sammeln, tauschen oder gewinnen!Aktionszeitraum:08.04. - 04.10.2013Jetzt auf allen Aktions-Kronkorken*aus dem Herforder Sortiment!* Teilnahmebedingungenund Infos auf www.herforder.deHerrlichesHerforder.58PANORAMADetmold der neue Kreis Lippe. Die neueGebietskörperschaft umfasst interessanterweise die Gebiete des früherenFürstentums und späteren ReichslandesLippe. Aus den Kreisen Halle undWiedenbrück wurde der neue KreisGütersloh und Minden und Lübbeckewurden zum Kreis Minden-Lübbeckezusammengefasst. Verschwunden istauch der Landkreis Bielefeld – er gingin der kreisfreien Stadt Bielefeld auf.Diese zählt seitdem zu den 20 größtenStädten Deutschlands.Quelle: WikipediaOWL früher und heute:rechts die kleinteiligeStruktur vor 1973, linksdie heutige Gliederung derRegion.Neue Struktur für mehr EffizienzVor 40 Jahren erhielt ein Großteilvon OstWestfalenLippe sein heutiges Gesicht. Das sogenannte „BielefeldGesetz“ gliederte nach einem Beschlussdes NRW-Landtags am 1. Januar 1973Norden und Mitte des RegierungsbezirksDetmold neu. Das Ziel: größere Einheitenschaffen und damit die Effizienz derKommunalverwaltungen verbessern. DerSüden der Region folgte 1975.Von besonderer Bedeutung war dieZusammenlegung mehrerer Kreise. Soentstand aus den Kreisen Lemgo undNeu auf der Landkarte erschienensind 1973 durch den Zusammenschlusskleinerer Gemeinden Stemwede unddie Stadt Porta Westfalica. Und Zuwachs von außen gab es auch: DieStadt Harsewinkel kam vom KreisWarendorf neu zum RegierungsbezirkDetmold und gehört seitdem zum KreisGütersloh.Die Neugliederung wird gefeiert: zumBeispiel mit einer Jubiläumsveranstaltung am 6. Juli im Kreis MindenLübbecke sowie zwei Festkonzertenund einer Ausstellung im Kreis Lippe.(LL)Europameisterschaft der Frauen 2013 im Gerry Weber StadionVolleyball-Welt blickt nach HalleDFoto: Conny Kurth/DVVie Volleyball-Welt blickt in diesemJahr gleich zweimal in RichtungHalle: Nachdem das Gerry Weber Stadionim März wieder die Bühne für die deutschen Pokalfinals war, wird im Septembersogar international gepritscht, gebaggertund geschmettert. Halle ist ein Austragungsort der Volleyball-Europameisterschaft der Frauen. Auch die deutschenDamen schlagen während des Turniershier auf – mit dem Ziel Titelgewinn.OWL-Das Magazin 19.2013Das Team des Deutschen VolleyballVerbandes bestreitet seine VorrundenSpiele im Gerry Weber Stadion - undhofft auf ganz viel Unterstützung. DieChancen dafür sind bestens, denn beiden nationalen Pokalfinalen verwandeln die Fans die Haller Sport- undEventarena jedes Jahr in einen Hexenkessel.Insgesamt zehn Vorrunden-Playoff- undViertelfinal-Partien gehen zwischendem 6. und 11. September in Halleüber die Bühne. Weitere Spielorte desTurniers sind Berlin, Dresden, Schwerin und Zürich. Halbfinale und Finalefinden in Berlin statt. (JS)www.gerryweber-stadion.deVogelsänger: Ein System. Fünf Elemente. X Möglichkeiten.SteuerberatungWirtschaftsprüfungRechtsberatungUnternehmensberatungHerford Lage Löhne Bad OeynhausenTelefon: 0 52 21/10 53-0info@hps-consulting.dewww.hps-consulting.dewww.hps-consulting.deBERAT ER60ANZEIGEUNTERNEHMENS-NEWSSteuerliche Besonderheitengeschlossener FondsMartin Schrahe, Wirtschaftsprüfer –Steuerberater, HPSSolide Schiffs- und Immobilienfondssind steuerlich interessant – insondere Schiffsbeteiligungen wegen dergünstigen Tonnagesteuer. Bei der Beteiligung an Immobilienfonds erzielendie Anleger im Regelfall Einkünfte ausVermietung und Verpachtung wie bei derDirektvermietung einer Immobilie. DieInvestition in ausländische Immobilienbietet die Möglichkeit, die Erträge teilweise steuerfrei zu vereinnahmen durchNutzung der Freibeträge im Ausland.Am Markt erhältlich sind auch Fondsfür die Vermietung von Flugzeugenund Containern, alternative Energien,Lebensversicherungen oder exotischeVarianten, die in Kunst investieren.Vielen Anlegern ist nicht bewusst, dassdies unternehmerische Beteiligungenmit entsprechenden Chancen undRisiken sind und sie wissen nicht, dasshäufig hohe Vertriebsprovisionen gezahlt werden. Bei nicht wenigen ist dasVerhältnis zwischen Chance und Risikomehr als fragwürdig, was zahlreicheAnleger leidvoll erfahren mussten. Vordem Kauf sollten unabhängige Expertenum Rat gefragt werden. Hierzu gehörenneben Steuerberatern auch bankenunabhängige Honorarberater, die ohneProvisionsinteresse beraten.www.hps-steuerberater.deEnergie-Pakt Lippe Westfalen verbindet: Herforder Brauereistartet Aktion „Jeder Taler zählt!“Der Kreis Lippe hat schon heute begriffen, wie bedeutsam die wechselseitigeBeziehung von Elektromobilität underneuerbarer Energie ist. Zusammen mitseinen Tochterunternehmen bündeltder Kreis als Konzern Lippe gemeinsammit den regionalen Akteuren die Kernkompetenzen der Energieregion OWL.Die klare Botschaft „Mit allen für alle –Potenziale verbinden“ kommt an. Bereitsheute werden über 40 % des benötigtenStroms aus eigener regenerativer Energiegewonnen. Klares Ziel ist es, in diesemBereich Referenzregion zu werden, deneigenen ländlichen Raum zu stärken.www.kreis-lippe.deDie Herforder Brauerei schenkt Westfalen eine neue Währung: Zwischen dem 8.April und dem 4. Oktober 2013 avancieren alle Kronkorken aus dem HerforderSortiment zum „Herforder Taler“, demSchlüssel zu attraktiven Sofortgewinnenund Tauschprämien mit regionaler Note.Die Promotion-Aktion „Jeder Talerzählt!“ führt die erfolgreiche Westfalen-Kampagne der Brauerei fort undsucht sich ihre Kooperationspartnerin der Region. Entsprechend geschätztund begehrt ist das, was es zu gewinnen gibt: „Das Symbol unter dem Kronkorken verrät, ob der Taler der Schlüsselzu einem Gudereit-Fahrrad aus Bielefeld ist, bei regionalen Bäckereikettengegen ein Brot eingetauscht werdenkann oder zu einem Auswahlgewinnim Bereich Gastronomie und Freizeitführt “, erklärt Marketingleiter HendrikWitte. Da „jeder Taler zählt“, lassensich auch vermeintliche Nieten nochin begehrte Prämien verwandeln. Für125 Taler mit dem Aufdruck „Sammeln& Tauschen“ ist beispielsweise auchim elften Jahr ein neues HerforderDesignerglas zu haben.www.herforder.deFür die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechtssind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.SUPER!Haben Sie das gewusst?Was haben der Kragen von Ex-Papst Benedikt,Schmiernippel in Australien und Druckluftpumpenin China gemeinsam? Das alles kommt aus Bielefeld!Entdecken Sie, was die Bielefelder Wirtschaftalles zu bieten hat.www.das-kommt-aus-bielefeld.deOWL-Das Magazin 19.201362ANZEIGEUNTERNEHMENS-NEWSPiening Personal setzt vermehrt auf EignungsdiagnostikVoll und ganz zufrieden mit dem Job –das sind nach einer aktuellen Umfrageder Karriereplattform Monster die wenigsten Deutschen: Nur sieben Prozentgaben an, sich wieder für den gleichenBerufsweg entscheiden zu wollen.Was für die Mitarbeiter belastend ist,stellt auch für die Unternehmen eineschwierige Situation dar. Wenn es demMitarbeiter schwerfällt, sich mit seinemBeruf zu identifizieren, leiden nichtselten auch Leistungs- und Einsatzbereitschaft darunter.Das im Bundesgebiet mit über 50Niederlassungen vertretene Unternehmen Piening Personal setzt imBewerbungsverfahren zur eignungsdiagnostischen Unterstützung erfolgreichdas Predictive Index (PI) System ein.„Der PI analysiert die Potenziale undDaniela Gerlach (vorne), Personalentwicklerin beim Personaldienstleister PieningPersonal, arbeitet bereits mit dem PI-Test.Verhaltensweisen des Bewerbers inBezug auf die Arbeitswelt“, sagt Gerlach.Die Eignungsdiagnostik hat den Vorteil,dass nicht nur derjenige im Bewerbungsgespräch punktet, der sich ambesten präsentieren kann. Stattdessenhilft ein deutlich objektiveres Bild überdie Fähigkeiten des Bewerbers bei derEntscheidungsfindung.www.pieninggmbh.dePhoenix Contact erneut Top-Arbeitgeber für IngenieureDa wollen sie alle hin: Phoenix Contactzählt erneut zu den zwei besten„Arbeitgebern für Ingenieure 2013“im deutschsprachigen Raum. Bei derStudie des unabhängigen CRF Institutes werden familiengeführteMittelständler, aber auch Großunter-nehmen, die überdurchschnittlich vieleIngenieure beschäftigen, untersucht.Sie gibt Hochschulabsolventen sowiewechselwilligen Ingenieuren wichtigeAnhaltspunkte, welchen StellenwertInnovationsmanagement, Karrieremöglichkeiten, Work-Life-Balance, primäreProf. Dr. GuntherOlesch – Geschäftsführer IT, Personal &Recht (links) – nimmtdie Auszeichnung„Top-Arbeitgeber fürIngenieure 2013“ vonDavid Plink – CEO desCRF Instituts,entgegen.Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechtssind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.Benefits, Training und Entwicklungsowie Unternehmenskultur bei denArbeitgebern haben.„Phoenix Contact konnte mit exzellentenPersonalstrategien und Mitarbeiterangeboten in allen Kategorien überzeugen“, unterstreicht Dennis Utter, CountryManager Deutschland und Schweizdes CRF Instituts, das jährlich den Preisauslobt. „Es ist eines der Unternehmenmit den höchsten Gesamtergebnissen.“„Im Wettbewerb um Fachkräfte istdas heutzutage ein wichtiger Punkt“,wie Geschäftsführer Prof. Dr. GuntherOlesch betont. „Wir wollen unserenMitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten,das ihnen den Freiraum für innovativeEntwicklungen und Prozesse gibt.“www.phoenixcontact.com -DKUHHLQ .UHLV /LSSH*HPHLQVDP PLW GHQ 0HQVFKHQIÂU XQVHUH 5HJLRQBildung · Wirtschaft · GesundheitFamilie · Natur · KulturDienstleistung · Sicherheit · Soziales64ANZEIGEUNTERNEHMENS-NEWSWincor Nixdorf ist Mitglied der ersten StundeWincor Nixdorf engagiert sich alsUnternehmen der ersten Stunde mitinnovativen Forschungsprojekten inder Initiative it’s OWL – IntelligenteTechnische Systeme OstWestfalenLippe.Der IT-Spezialist zählt zu den 25 Kernunternehmen der Initiative und beteiligtsich mit Forschungen zur Optimierung des Bargeldkreislaufs in Bankenund Handelsunternehmen. Ziel ist es,Bargeldkreisläufe durch intelligenteVernetzung zu automatisieren und dieSicherheitssysteme immer weiter zuverbessern. Auf diese Weise müssendie eingenommenen Geldnoten undMünzen in den Banken und Handelsfilialen nicht, wie bislang üblich, zeitaufwendig manuell von den Mitarbeiterngezählt, geprüft und dann an einenWertdienstleister weitergeleitet wer-den. Dies geschieht automatisch in densoftwaregesteuerten Geldautomatenund Kassentresoren von Wincor Nixdorf.Ein weiteres Entwicklungsgebiet ist dieBedienung von Selbstbedienungsterminals wie Bank- und Ticketautomatenüber mobile Kommunikationsgerätewie Smartphones und Tablet-PCs. Einwichtiges Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Soft- und Hardware, um dieBedienung der SB-Terminals so einfachund komfortabel wie möglich für dieKunden zu machen.www.wincor-nixdorf.comSeit mehr als 150 Jahren Heimat-Bank für die RegionDie Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold ist ein verlässlicher Partner fürdie Region und ihre Kunden. Mit Kontinuität in der Geschäftspolitik, hoherKundenorientierung und bedarfsgerechten Finanzdienstleistungen istsie seit über 150 Jahren unabhängigund erfolgreich. Die Wurzeln desBankvereins Werther, Zweigniederlassung der Volksbank PaderbornHöxter-Detmold, gehen auf den 1877gegründeten genossenschaftlichenVorschussverein zu Werther zurück.Als Heimat-Bank übernimmt die Volksbank Verantwortung vor Ort und engagiert sich für die Menschen in derRegion. Schnelle Entscheidungswege,ein attraktives Dienstleistungsangebot,glaubwürdige Berater und gelebte Wertezeichnen die Volksbank PaderbornHöxter-Detmold und deren Zweigniederlassung, den Bankverein Werther,aus. „Als moderne Genossenschaftsbankbieten wir unseren Kunden eine bedarfsgerechte und individuelle Beratung inallen Finanzfragen“, erläutert Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn.Beim Bankverein Werther als Zweigniederlassung der Volksbank PaderbornHöxter-Detmold liegt der klare Fokusauf Spezialkompetenzen wie Mittelstandsfinanzierung, Zahlungssysteme,Internationales Geschäft, Zins- undWährungsmanagement, erneuerbareEnergien und Ressourceneffizienz, Landwirtschaft, Private Banking und FreieFür die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechtssind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.Berufe. „Dabei verbinden wir Näheund Kompetenz mit dem Anspruchvon Klarheit, Einfachheit, Transparenz,Schnelligkeit und einer besonderenQualität“, betont Dr. Ulrich Bittihn.Mit einer Bilanzsumme von mehr alsvier Milliarden Euro gehört die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold zu dengrößten Instituten der insgesamt mehrals 1.100 Volksbanken bundesweit. Sieunterhält in den Kreisen Paderborn,Höxter und Lippe 57 Filialen, 27 SBStandorte und mehr als 100 Geldautomaten. Hinzu kommt der BankvereinWerther mit seinen beiden Zweigniederlassungen in Bielefeld und Werther.www.volksbank-phd.dewww.bankverein-werther.deWir bringen Farbezum Leben.Ihre Aufträge sind bei uns stets in kompetenten Händen.Als Dienstleister für Printmedien decken wir einen breitenLeistungsbereich mit persönlichem Bezug zu unserenKunden ab. Von der fachgerechten Beratung, über dengesamten Produktions-Workflow bis hin zur Logistik.Wir bieten maximale Möglichkeiten in Produktion undVerarbeitung, ein hohes Bewusstsein für sorgfältigesDatenhandling und den intensiven, persönlichen Einsatz beijedem Auftrag.Lassen Sie sich überzeugen.GMBHPRINT Vetriebs GmbH . Große Heide 1 . 32425 MindenTelefon 0571- 6 45 78-0 . Fax 0571-6 45 78-10OstWestfalenLippe –ganz oben in Nordrhein-WestfalenFoto: K. Schäfer/Tourist-Information PaderbornFoto: T. Mayer/Pro Herford GmbHFoto: A.Fischer/OstWestfalenLippe GmbHWeites Land und grüne Höhenzüge, Wälder, Quellen, Flusslandschaften, lebendigeStädte und imposante Landmarken wie die Porta Westfalica im Kreis MindenLübbecke (großes Bild): OstWestfalenLippe ist eine vielseitige Region. EinigeHöhepunkte aus Natur und Kultur haben wir im Bild zusammengestellt – untenvon links nach rechts die Velmerstot in Lippe, das Marta Herford, das historischeRathaus in Paderborn, der Weser-Skywalk im Kreis Höxter, das Kloster Herzebrockim Kreis Gütersloh und die Kunsthalle Bielefeld.Foto: Marc DeteringFoto: OstWestfalenLippe GmbHFoto: F. Grawe/Erlesene Natur - Kulturland Kreis HöxterFoto: Kreis Minden-Lübbecke / Teutoburger Wald Tourismus68ZAHLEN UND FAKTENBevölkerungOstWestfalenLippe: Ganzoben in Nordrhein-WestfalenOstWestfalenLippe ist deckungsgleich mit Nordrhein-Westfalensnordöstlichem Regierungsbezirk Detmold. Mit 6.500 Quadratkilometern umfasst die Region etwa ein Fünftel der Fläche desBundeslandes.Über zwei Millionen Menschen lebenin den sechs Kreisen Gütersloh, Herford,Höxter, Minden-Lübbecke, Lippe undPaderborn und der kreisfreien StadtBielefeld.ErreichbarkeitDie Region liegt im deutschen und europäischen Raum zentral und günstig. Dieinternational und national bedeutsamenOst-West-Verkehrswege A2, A30, A33und A44 mit ihren jeweiligen NordSüd-Anbindungen A7 und A1 bietenschnelle Verbindungen in alle Richtungen. Hinzu kommen Wasserstraßen(Mittellandkanal, Weser), Bahnverbindungen mit ICE und IC sowie derRegionalflughafen Paderborn-Lippstadtmit innerdeutschen und europäischenAnbindungen.TourismusIn der Urlaubsregion Teutoburger Wald– mit Highlights wie dem ausgezeichneten Wanderweg „Hermannshöhen” oderder Garten_Landschaft OstWestfalenLippe – werden jährlich 6,5 MillionenÜbernachtungen verbucht. Das istSpitze in Nordrhein-Westfalen.WirtschaftOstWestfalenLippe ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in Deutschland. Die Region steht für einen ausgewogenen Branchenmix mit starkenGroßunternehmen – häufig in Familienhand – und zahlreichen Mittelständlernund Kleinunternehmen. Firmen wieBertelsmann, Dr. Oetker, Melitta, Miele, Claas und Schüco, Gerry Weber undWincor Nixdorf sind hier fest verwurzelt. Zu den großen Branchen gehörender Maschinenbau, die Möbelindustrie,die Metallverarbeitung und die Elektroindustrie, das Ernährungsgewerbe, dieTextil- und Bekleidungsindustrie, dieGesundheitswirtschaft und die Kunststoff verarbeitende Industrie. Übereine Million Erwerbstätige arbeitenin rund 150.000 Unternehmen. DasBruttoinlandsprodukt liegt bei rund 60Milliarden Euro.OWL-Das Magazin 19.2013ZAHLEN UND FAKTENHochschul- undForschungslandschaftLondon: 7 StundenAn 13 Hochschulen in OstWestfalenLippe studieren rund 58.000 jungeMenschen aller Fachrichtungen. DieHochschulen geben wichtige Impulsefür Forschung und Entwicklung in derRegion.Städte über 50.000 EinwohnerBielefeldPaderbornGüterslohMindenDetmoldHerfordBad Salzuflen323.816147.41296.96581.84972.61263.97653.799Amsterdam: 4 StundenHamburg: 2 StundenHannover: 1 StundeBerlin: 2,5 StundenDüsseldorf: 1,5 StundenKöln: 2 StundenBrüssel: 4 StundenFrankfurt: 3,5 StundenParis: 5,5 StundenQuelle: IT.NRW, Stand 30.06.201269München: 5,5 StundenDurchschnittliche Reisezeit mit dem Zug vom Bielefelder Hauptbahnhof. Quelle: www.bahn.deBranchennetzwerkeInstitutionenZahlreiche Unternehmen der Regionhaben sich in Brancheninitiativenzusammengeschlossen, um Synergienzu nutzen, ihre Wettbewerbsfähigkeitzu stärken und ihre Innovationskraftzu steigern.Bio-Tech-RegionOstWestfalenLippe e.V.www.bio-owl.deEnergie Impuls OWL e.V.www.energie-impuls-owl.deFood-Processing Initiative e.V.www.foodprocessing.deInnoZent OWL e.V.www.innozentowl.deInteG - Intelligente Gebäudetechnologien am Campus Minden e.V.www.integ-owl.deIT-Dialog OWLwww.it-dialog-owl.deKunststoffe in OWL e.V.www.kunststoffe-in-owl.deOWL Maschinenbau e.V.www.owl-maschinenbau.deSocial Media OWL e.V.www.smowl.deZIG - Zentrum für Innovation inder Gesundheitswirtschaft e.V.www.zig-owl.deWichtige Anlaufstellen auf regionalerEbene sind die Bezirksregierung unddie Kammern in OstWestfalenLippeHandwerkskammer OstwestfalenLippe zu Bielefeldwww.handwerk-owl.deIndustrie- und HandelskammerOstwestfalen zu Bielefeldwww.ostwestfalen.ihk.deIndustrie- und HandelskammerLippe zu Detmoldwww.detmold.ihk.deBezirksregierung Detmoldwww.bezreg-detmold.nrw.deWirtschaftsstandort-LippeKreis Minden-Lübbeckewww.minden-luebbecke.de/Wirtschaftpro Wirtschaft GT GmbHwww.pro-wirtschaft-gt.deWirtschaftsentwicklungsgesellschaftBielefeld mbHwww.wege-bielefeld.deWirtschaftsförderungsgesellschaftPaderborn mbHwww.paderborn.de/wirtschaftWirtschaftsförderungsnetzwerkdes Kreises Paderbornwww.wirtschaftsfoerderungsnetzwerkpaderborn.deWirtschaftsförderungWirtschaftsförderung wird in OWLauf kommunaler Ebene umgesetzt.Hier finden Sie eine Aufstellung derWirtschaftsförderungen der Kreise undGroßstädte:Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbHwww.gfwhoexter.deInitiative WirtschaftsstandortKreis Herford e.V.www.iwkh.deKreis Lippewww.kreis-lippe.de/OWL-Das Magazin 19.2013070HANDBALL WM 2007OstWestfalenLippe –Das Magazin„OstWestfalenLippe – Das Magazin“ bietet seinen Leserneinen Einblick in das Kultur- und Wirtschaftsleben derRegion. Von den Ausgaben 14 bis 18 sowie von der Sonderausgabe „Leben und Arbeiten” sind noch Exemplarevorhanden. Wer seine Sammlung komplettieren möchte– hier die Ausgaben mit Kurzinhalt:Ausgabe 14Themen: Bürokratieabbau – OWL alsVorreiter, Kunststoffe in OWL – ein Branchenporträt, Canossa-Ausstellung inPaderborn, vielfältige Tagungsorte, Dr.Andreas HettichSonderausgabe: Leben & ArbeitenThemen: Ostwestfälisch-lippische Ansichten, Starke Marken, Museumstour,Musik, Theater, Comedy, Spitzensport& Freizeitspaß, LebensstileAusgabe 15Themen: 2.000 Jahre Varusschlacht,Beste Chancen, schöner leben, „Spitzentechnologien aus OWL“,TraumautoArtega, Dr. Markus MieleHerbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlungder OWL GmbH, und dessen Stellvertreter, LandratFriedel Heuwinkel.OstWestfalenLippe GmbHDie OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe,Minden-Lübbecke und Paderborn sowie der kreisfreien StadtBielefeld und der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft.Diese werden repräsentiert durch den Verein „Wirtschaft undWissenschaft für OWL“, in dem die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold,die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, dieHochschulen sowie derzeit rund 125 Unternehmen aus derRegion zusammengeschlossen sind.Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, OstWestfalenLippeim Standortwettbewerb der Regionen um Innovationskapital,Wissen und qualifizierte Arbeitskräfte als leistungsstarkenWirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit hoher Lebensqualität zu stärken und zu profilieren.ImpressumOstWestfalenLippe – Das Magazin, Ausgabe 19Erscheinungsdatum: April 2013Herausgeber: OstWestfalenLippe GmbH,Jahnplatz 5, 33602 BielefeldAusgabe 16Ausgabe 17.2011Auf dem Wegzur ExzellenzOstWestfalenLippe: Spitze bei Innovation und LebensqualitätWirtschaft: Maschinenbau trotzt der Krise | Hochschulen: Impulsgeber für die RegionKultur: Neues Theater in Gütersloh | Profil: Christoph BarreThemen: Auf dem Weg zur Exzellenz:OstWestfalenLippe: Spitze bei Innovation und Lebensqualität, Hochschulen:Impulsgeber für die Region, NeuesTheater in Gütersloh, Christoph BarreAusgabe 17Ausgabe 17.2011Intelligente TechnischeSysteme für dieMärkte von morgenOstWestfalenLippe bautseine Position weiter ausit´s owlIntelligente TechnischeOstWestfalenLippeSystemeThemen: Intelligente Technische Systeme, Ohne OWL bleibt die Küche leer,Neue Glanzlichter mit Picasso, Unterwegszu mehr Gesundheit, Helmut DennigWirtschaft: Ohne OWL bleibt die Küche leer | Kultur: Neue Glanzlichter mit Picasso | Urlaub: Unterwegszu mehr Gesundheit | Porträt: Helmut Dennig | Sport: Paderborn plant ein SommermärchenKonzept, Redaktion (V.i.s.d.P.): Herbert Weber,Geschäftsführer OstWestfalenLippe GmbHAutoren: Bernhard Hertlein, Heike Krüger, Lukasvon der Lippe (LL), Matthias Reichstein, Dirk Schuster,Dr. Reinhard Schwarz, Jens Sommerkamp (JS)Koordination, Redaktion: Jens SommerkampLayout: Artgerecht Werbeagentur GmbH, BielefeldAnzeigen: Mielitz Verlag GmbH, OstWestfalenLippeGmbH, BielefeldAusgabe 18Themen: Wie Intelligenz in die Maschinekommt, Neue Energie braucht das Land,Vorhang auf im neuen Theater Paderborn,Frank und Gerd-Oliver Seidensticker,20 Jahre Gerry Weber OpenOWL-Das Magazin 19.2013Druck: Print Vertriebs GmbH, MindenHinweis: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben dieMeinung des Autors wieder, nicht unbedingt die des Herausgebers. Serviceangaben sind ohne Gewähr. Nachdruckvon Beiträgen nur mit Genehmigung des Herausgebers.Die lachende MERKUR Sonne, Deutschlands beliebtestes Spiel- undGlückssymbol, gilt zunehmend auch international als Markenzeichen für modernes Entertainment.In Europa und darüber hinaus sorgen unsere Produkte – Unterhaltungsspielgeräte mit und ohne Geldgewinn – für faszinierenden und emotionalenFreizeitspaß.Das gesamte Geschäftsvolumen der verschiedenen Unternehmensbereiche desdeutschen Marktführers lag im Geschäftsjahr 2012 über 1,8 Milliarden Euro.Unser Erfolg beruht auch auf der Kreativität, Flexibilität und Leistungsbereitschaftunserer aktuell rund 8 000 motivierten Mitarbeiter/-innen in Europa, davon über5 000 in Deutschland. Im Kreis Minden-Lübbecke sind wir mit über 1 500Mitarbeiter/-innen in den verschiedensten Berufen wichtiger Arbeitgeber undgeschätzter Ausbildungsbetrieb.Neben internationalem Wachstum und globaler Ausrichtung fühlen wir unsnicht nur unseren Produkten, unseren vielen Millionen Kunden und unseren Mitarbeitern verpflichtet, sondern auch unserer Heimatregion und ihrenMenschen. Als Ausdruck unserer gesellschaftlichen Kompetenz unterstützen wir seit vielen Jahren sportliche, kulturelle, ökologische und sozialeLeistungsträger in Ostwestfalen (Schwerpunkt Altkreis Lübbecke). Die 1999ins Leben gerufene Gauselmann Stiftung verfügt über 5 Mio. Euro Kapital undengagiert sich außerdem gezielt für soziale Projekte, die bevorzugt den Bürgernder Städte Espelkamp und Lübbecke sowie in den Gemeinden des AltkreisesLübbecke zugutekommen.Merkur-Allee 1-15 · 32339 Espelkamp · Telefon 05772 49-0 · www.gauselmann.deOWL-Das Magazin 19.20132014 geht’s rund!A uss tel luneaterThFestivalsVorträgebielefeld800.deWorkshopsBielefeld wird 800 Jahrealt. Freuen Sie sich auf einspannendes Geburtstagsprogramm mit mehr als100 Veranstaltungen.Bielefeld gibt’s!Unglaublich.Lesungenge nKonzerteDas gibt’sdoccht!inargh