Der Haus Spatz Zeitschrift  für unsere Bewohner  |  Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg Der HausSpatz – Ausgabe 17 –


Inhaltsverzeichnis Es war einmal ...  Märchen und Demenz  |  Seniorenzentrum Kürnach Kleiner Brunnen – grosse Sache  |  Seniorenzentrum Eibelstadt Vernissage „Offene Kunstwerkstatt“  |  Seniorenwohnanlage am Hubland Warum in die Ferne schweifen  |  Seniorenzentrum Kürnach Ausflug Lindenhof Hemmersheim  |  Am Lindhard – Service-Wohnen Ochsenfurt Hollerküchle  |  Haus Franziskus Ausflug in den Botanischen Garten und Einkehr im Café Perspektive  |   Service-Wohnen Eibelstadt, Rimpar, Kürnach und EstenfeldSmoothies  |  Service-Wohnen Estenfeld, Eibelstadt & Kürnach Freundeskreis fördert schon seit sieben Jahren  |  Seniorenzentrum Kürnach Historischer Kaufmannszug in Aub  |  Seniorenzentrum Aub Sommerzeit    |  Seniorenzentrum Eibelstadt Alt und jung, das  Treffen der Generationen   |  Seniorenzentrum Kürnach Mitarbeiterin in dieser Ausgabe  |  Ramona Siedler Auf Wiedersehen und alles Gute  |  Seniorenzentrum Rimpar „Kultur am Bau“  |  Seniorenzentrum Bergtheim Schöner hätte es nicht sein können  |  Service-Wohnen Miravilla  zusammen mit Servic-Wohnen Eibelstadt und Kürnach100. Geburtstag von Paula Fries  |  Seniorenwohnanlage am Hubland Fronleichnamsprozession  |  Seniorenzentrum Aub  Gemälde   |  Claude Monet, Seerosen   (etwa 1915) LYriK   |  Ein Gedicht von Klaus Ender Gartenrätsel: Buchstaben-Puzzle  |  Impressum Termine 57 8 11 12 13 14 16 17 1819 20 21 22 23 25 26 27 28 2930 31


3 Vorwort              Liebe Leserinnen und Leser,wenn die Sonne im Sommer ihre volle Wirkung zeigt, lässt sie uns – ebenso wie   die Blumen – erblühen. Die Sonnenstrahlen versorgen uns mit Energie und wärmen  uns angenehm auf. Wir nehmen Farben intensiver wahr und auch die Natur   bietet uns eine größere Farbvielfalt. Diese wirkt wieder auf uns selbst und bringt  uns in Schwung. Auch in diesem Jahr konnten wir unsere traditionellen Sommerfeste genießen.   Diese haben großen Anklang gefunden und wir haben uns besonders über die vielen  netten Begegnungen und Gespräche gefreut. Da uns das Wohl unserer Bewohner  sehr am Herzen liegt, sehen wir es als eine unserer wichtigsten Aufgaben an,   ihre Lebensqualität zu bewahren. So ist ein Zuhause in familiärer und freundlicher Atmosphäre ebenso wichtig   wie Pflege und Soziale Betreuung. Beides erleben die Bewohner in unserem neuen  Seniorenzentrum Bergtheim ab Dezember 2019. Dann eröffnet unser modernes  Haus mit 50 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätzen sowie 19 Service-Wohnungen.Genießen Sie in den ansprechend gestalteten Außenanlagen unserer Einrichtungen  die Vorzüge der warmen Jahreszeit und der Natur in ihren prächtigen Farben   – lassen Sie sich von den Sonnenstrahlen verwöhnen!Mit den besten Wünschen für eine sonnige Zeit Matthias Rüth  Geschäftsführer Prof. Dr. Alexander Schraml  Geschäftsführer Eberhard Nuß  Landrat » Mit den Menschen ist es wie mit den Blumen:   Sie brauchen nicht nur Wasser, sondern auch Sonne.«  Julius Langbehn 


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5 Es war einmal ...  Märchen und Demenz  |   Seniorenzentrum Kürnach Am 1. April ist, wie in anderen Häusern der Senioreneinrichtungen auch,   die Präventionsmaßnahme „ Es war einmal…. Märchen und Demenz“  in Kürnach  angelaufen. Es geht dabei darum, Märchenerzählen als festen Bestandteil des Pflege-  und Betreuungsalltags zu etablieren und so einen Beitrag zur Gesundheit   der Senioren zu leisten.Dazu fand zunächst ein Gespräch statt, in dem z.B. Termine und Räumlichkeiten  geklärt wurden. Daran nahmen Frau Heinrich, die Einrichtungsleitung, die Betreu- ungskräfte Frau Storch, Frau Köck und Frau Biedermann-Krückel teil sowie die pro- fessionelle Märchenerzählerin Frau Maria Magdalena Gonzales.Nun kommt Frau Gonzales acht Mal jeden Montagnachmittag um 15 Uhr in den  Veranstaltungssaal des Seniorenzentrums Kürnach und erzählt den teilnehmenden  Bewohnern ein ausgewähltes Märchen. Sie trägt dabei einen goldenen Mantel und  erzählt sehr ausdrucksstark mit viel Mimik und Gestik, um so das Märchen „lebendig“  werden zu lassen. Sie schafft dies vor allem durch sehr deutliche Kopf- und Arm- bewegungen sowie einen verstärkten Gesichtsausdruck des Gesagten auf eindrucks-  volle Weise. „Das ist für mich wunderbar, weil ich Probleme mit der Sprache habe.  


6 Ich kann dem Geschehen so viel besser folgen“, bedankt sich eine Dame.   Maria spricht laut und langsam genug, damit ihr alle folgen können. Frau Gonzales  wendet sich auch einzelnen Teilnehmern bewusst zu, um diese aktiv einzubezie- hen. Dafür ist sie speziell ausgebildet.Nach diesen 8 Wochen findet für die Betreuungskräfte eine 2-tägige Fortbildung  statt, wo sie diese „Kunst“ erlernen können. So werden sie in die Lage versetzt,   solche Märchenstunden selbst durchzuführen. Mit diesem Angebot soll besonders  das mentale Wohlbefinden der dementiell erkrankten Bewohner gefördert werden  und das Personal erhält eine unmittelbar wirksame Auszeit vom Pflegealltag.   Diese bewirkt eine psychische und physische Entlastung. Vor allem sollen Bewoh- ner erreicht werden, die aufgrund ihrer kognitiven Einschränkungen an den meisten  Angeboten nicht mehr aktiv teilnehmen können. Gerade bei diesen ist eine positive  Veränderung, wie z. B. die Körperhaltung, offene Augen, Vorbeugen des Ober-  körpers wahrnehmbar. Es wird auch viel gelacht und wir wissen ja alle….   Lachen ist gesund. Die Senioren sind begeistert: „Nächste Woche komme ich wieder!“ ist nur eine von  zahlreichen positiven Rückmeldungen. L  Text: Gabriele Köck, Betreuung & Versorgung


7 Kleiner Brunnen – grosse Sache  |  Seniorenzentrum Eibelstadt    Anmutig „umtanzt“ ein Kolibri das Wasserbecken einer Vogeltränke. Erst beim zweiten  Blick fällt auf, dass dieser nicht echt ist. Die kleine Skulptur ziert ein Wasserspiel, das  der Freundeskreis Seniorenzentrum Eibelstadt e.V. gestiftet hat. Zweck des Vereins ist  die „materielle und ideelle“ Förderung der Altenpflege im Seniorenzentrum Eibelstadt  sowie die Beratung und Unterstützung des Hauses bei seiner künftigen Weiterent- wicklung. Dies kann zum Beispiel die Anschaffung von Material für die Therapie und  Betreuung, die Durchführung von Veranstaltungen sowie die Unterstützung von Fort- bildungsmaßnahmen für das Personal bedeuten. Der Verein besteht mittlerweile seit  2011 und hat in dieser Zeit Spendenprojekte in Höhe von 13.500 € realisieren können.„Die Mitglieder des Freundeskreises sind stolz, dass mit Hilfe ihres Mitgliedsbeitrages  der eine oder andere Wunsch der Senioreneinrichtungen erfüllt werden konnte, wie   in diesem Fall der außergewöhnliche Brunnen“, so der 1. Vorsitzende Heinz Koch.   Er wurde bei der jährlichen Versammlung mit Wiederwahlen in seinem „Amt“   bestätigt, ebenso der 2. Vorsitzende Manfred Schätzlein. Auch Sie sind herzlich ein- geladen, auf diesem Weg das Haus zu unterstützen! Mit nur 12,- € Jahresbeitrag sind Sie schon dabei, das heißt, mit nur 1 € pro Monat  können Sie bereits diese gute Sache fördern.  L Weitere Informationen zum Freundeskreis erhalten Sie von Tobias Konrad  Zeppelinstraße 67 | 97074 Würzburg | Tel. 0931 80442-58  tobias.konrad@kommunalunternehmen.de | www.senioreneinrichtungen.info


8 Vernissage „Offene Kunstwerkstatt“  |  Seniorenwohnanlage am Hubland    Die freischaffende Künstlerin Maren Tscherner bietet seit Jahren für alle Bewohner   der Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg die Veranstaltung   „Offene Kunstwerkstatt“ an, bei der die Teilnehmer selbst kreativ werden können.   Die schönsten künstlerischen Werke aus den letzten Jahren wurden im Mai bei einer  Vernissage präsentiert. Stimmungsvolle Live-Piano-Musik und kleine Köstlichkeiten  sorgten für einen genussvollen Einstieg ins Wochenende! Finanziert wird das Kunst- projekt, das in zwei Häusern der Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg  stattfindet, vom Freundeskreis der Seniorenwohnanlage am Hubland und vom Freun- deskreis Seniorenzentrum Kürnach.  L


9 Das sagt die Künstlerin Maren Tscherner:  „In der off enen Kunstwerkstatt geht es im besten Sinne  um gestalterische, kreative Arbeiten mit Senioren.  Als Künstlerin setze ich mich jeden Tag mit gestalte- rischen Prozessen auseinander, bin immer auf der  Suche nach neuen, vielleicht ungewöhnlichen Mate- rialien, teste ihre Eigenschaften und experimentiere  mit diesen. Ich suche dabei nach völlig neuen,  überraschenden Ansätzen und überprüfe, ob die ein- zelnen Schritte mit pflegebedürftigen Senioren durch- geführt werden können. Ich lege bei diesen Arbeiten  großen Wert auf Anspruch und Originalität.  In der offenen Kunstwerkstatt wird gemalt und ge- druckt, wir arbeiten mit Naturmaterialien, mit Filz  oder legen große Mosaike. Je nach Jahreszeit werden  thematische Dekorationen erarbeitet. So flechten wir  in der Osterzeit aufwendige Kränze oder gestalten be- sondere Weihnachtskarten für Freunde und Familien- angehörige. In der offenen Kunstwerkstatt sollen  die Teilnehmer staunen, ich möchte sie motivieren,  ihren Ehrgeiz wachrütteln und bei ihnen die Freude  am Gestalten wecken. Es sollen alle Sinne ange- sprochen und mit neuen Impulsen gespeist werden.  Fühlen, Sehen und Erleben — das ist es, was Freude  bereitet.Die Arbeit in der Gruppe stärkt zudem die Verbin- dungen untereinander und so kann sich jeder ent- sprechend seiner Fähigkeiten einbringen. Auf diese  zwanglose, aber zielgerichtete Art und Weise entste- hen nach und nach Kunstwerke, auf die die Teilneh- mer zu Recht sehr stolz sein können.“  L


10 »Willst du immer weiter schweifen?  Sieh, das Gute liegt so nah.   Lerne nur das Glück ergreifen,   Denn das Glück ist immer da.«     Johann Wofgang von Goethe  (1827)


11 Warum in die Ferne schweifen  |  Seniorenzentrum Kürnach    …wenn das Gute wirklich so nah liegt?  Das muss echt nicht sein!  Das wurde mit un- serem Ausflug in den Hofgarten der Residenz mal wieder so richtig deutlich!Pünktlich um 13 Uhr  am Donnerstag, den 13. Juni, warteten die teilnehmenden   Senioren aufgeregt auf die Ankunft der zwei Busse des ASB.  „Brauche ich noch et- was?“ , „Habe ich alles dabei?“, „Was ist, wenn ich mal auf Toilette muss ?“ tönte es  von allen Seiten durcheinander. Die vier begleitenden Mitarbeiter der  Pflege und Be- treuung hatten alle Hände voll zu tun, jeden Einzelnen zu beruhigen und abfahrbereit  zu machen.Alle freuten sich schon auf den Ausflug nach Würzburg in den Hofgarten der Residenz  zum Spazieren gehen und Kaffee trinken.Am Hofgarten wurden die Ausflügler bereits von den fünf ehrenamtlichen Helfern und  einer Angehörigen erwartet, die sich bereitgefunden hatten, die Senioren zu begleiten  und zu betreuen. Jeder übernahm einen Bewohner, die von ihnen in ihren Rollstühlen  gefahren wurden oder zu Fuß mit dem Rollator unterwegs waren.Alle genossen das herrliche Wetter und den Anblick und Duft der vielen schönen   Blumen. Vor allem der Rosengarten brachte  so manchen Teilnehmer zum Schwärmen.  Mit viel Gelächter und großem Hallo wurde immer wieder Pause gemacht, um ein  Gruppenfoto  zu schießen. Die Hauptsache war aber: „Mal rauskommen und was  anderes sehen, ist so schön!“ bedankte sich eine Seniorin. Gestärkt mit Kaffee und  Kuchen oder leckerem Eis in den Residenzgaststätten machten sich die Ausflügler   um 16 Uhr dann gut gelaunt wieder auf den Heimweg. Der Service dort war übrigens  hervorragend! Das Personal blieb trotz des „Ansturms“ immer sehr freundlich   und hilfsbereit.Kein Wunder also, dass die Teilnehmer noch tagelang von dem schönen Nachmittag  erzählten und der nächste Ausflug schon in Planung ist.  L Text und Fotos: Gabriele Köck, Betreuung & Versorgung


12 Ausflug Lindenhof Hemmersheim  |  Am Lindhard – Service-Wohnen Ochsenfurt    Im Mai führte ein Ausflug die Bewohner der Ochsenfurter Service-Wohnanlage   „Am Lindhard“ nach Hemmersheim, nahe Aub. Dort befindet sich der Lindenhof,   ein Erlebnisbauernhof für Jung und Alt.Zunächst genossen alle Kaffee und selbstgebackenen Kuchen in der zum Hofcafé  umgebauten ehemaligen Scheune. Anschließend erläutere Laura, die zur Zeit auf dem  Hof ihr praktisches ökologisches Jahr absolviert, den Besuchern die Philosophie des  Lindenhofes. Als Mitglied des Demeter-Anbauverbandes arbeiten sie nach strengen  Richtlinien, gehen sorgsam mit den natürlichen Ressourcen um und betreiben eine  bewusste und nachhaltige Landwirtschaft.Bei einem kleinen Rundgang über den Hof konnten sich die Gäste selbst einen   Eindruck verschaffen, u.a. von einigen Arbeitsgeräten und dem Treibhaus.   Besonders angetan waren sie von den Schafen, die sich lautstark bemerkbar   machten. Vor der Rückfahrt nutzten einige noch die Gelegenheit und kauften   im Bio-Hofladen frisches Obst und Gemüse ein.  L


13 Hollerküchle  |  Haus Franziskus  ... darin waren sich die Bewohner und Mitarbeiter einig, als in den Küchen des Hauses  Franziskus nach altbekannter Art und Weise Hollerküchle gebacken wurden.   In die heutige Sprache übersetzt sind das „Holunderblüten im Backteig“.Jedes Jahr, um die Zeit der Holunderblüte, drehen sich die Gespräche der Bewohner  um die Erinnerungen an diese Hollerküchle – von Oma oder Mutter, später dann  selbst gebacken, gehörten sie früher auf den jahreszeitlichen Speiseplan.   Nicht zuletzt war es in „der schweren Zeit“ auch ein günstiges Essen.  Inzwischen wurde diese Leckerei wieder neu entdeckt. Wird sie doch im Internet auf  unkrautgourmet.de als ein „echter Klassiker in der Wildkräuterküche“ hoch gelobt. Man sammle 50 Holunderblütendolden und nehme: •  1 kg Mehl •  5 Prisen Salz •  1 ¼ Liter Milch •  10 Eigelb und •  10 TL Öl Zutaten zu einem Teig verrühren und das steif geschlagene Eiweiß unterheben.Reichlich Öl in einem Topf erhitzen. Holunderblüten   in den Teig tauchen. Danach in das heiße Fett geben   und 2 Minuten schwimmend ausbacken.Herausnehmen, auf einem Küchenkrepp   abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Fertig ist das leckere Mahl, das so ganz und gar   nach früher und heimatlichen Erinnerungen schmeckt   – und Appetit auf mehr macht! L  Text und Fotos:   Claudia Schenke, Betreuung & Versorgung


14 Ausflug in den Botanischen Garten und Einkehr im Café Perspektive  |   Service-Wohnen Eibelstadt, Rimpar, Kürnach und Estenfeld    Seit Mitte der 60er Jahre befindet sich der Botanische Garten der Universität Würzburg  in südlicher Stadtrandlage am Dallenberg. Er dient nicht nur den Studenten zu Lehr- und Forschungszwecken (seit 320 Jahren), sondern ist heute ein Schaugarten für die  breite Öffentlichkeit.Ob man einen kleinen Rundgang durch den wunderschön angelegten Bauerngarten,  mit alten Pflanzen, blühenden Rosen und einer lustigen Vogelscheuche macht oder  einen Abstecher in den Arznei-Pflanzen Garten der Firma Kneipp, überall gibt es etwas  zu entdecken und riechen.Wirklich Erstaunliches haben wir bei unserem Rundgang durch das Tropengewächs- haus gesehen.Vom Aussehen der Kaffeebohne, Vanilleschote oder Kakaobohne bis hin zu steppen- artigen Bereichen mit einer Vielzahl an Kakteen oder dem tropischen Regenwald mit  seinen Lilianen und Farnen, hier war für jeden etwas dabei.


15 Zu einer kleinen Pause lud der mit Orangen- und Zitronenbäumen, Lavendel und Oli- venbäumen gestaltete mediterrane Innenhof ein. Hier schwelgten die Bewohner   in Erinnerungen an Urlaubsreisen in südliche Länder und erfreuten sich am Duft des  Lavendels. Etwa 9000 verschieden Pflanzen werden im Freiland und in den Gewächs- häusern kultiviert.Die Freifläche mit rosa, gelben, blauen Pflanzen, die speziell angelegten Terrassen   mit verschiedensten Stauden, all das hat uns als Betrachter viele tolle Eindrücke   vermittelt.Um uns von der faszinierenden Formen- und Farbenvielfalt zu erholen, kehrten wir   im Anschluss in das Café Perspektive am Waldkugelweg ein.   Einige Bewohner machten einen kurzen Abstecher zum Waldfriedhof und verweilten  dort an dem schön angelegten Teich im Schatten.So ließen wir den Tag mit all seinen Eindrücken gemütlich bei Kaffee und Kuchen aus- klingen. L  Fotos & Text: Christine Zettner, Service-Wohnen


16 Smoothies  |  Service-Wohnen Estenfeld, Eibelstadt & Kürnach Fit ins Frühjahr mit Smoothies und selbsgemachten Shakes lautete das Credo  im Service-Wohnen im Landkreis. Zur Auswahl gab es einen Mango-Orange-Kiwi-  Smoothie  einen Erdbeer-Himbeer Shake und eine Bananen Milch. Das Obst war schnell geschnitten und zu Saft , Joghurt oder Milch gegeben … mit dem Mixer püriert und ruck-zuck fertig waren die leckeren fruchtigen Getränke. Bei sommerlichen Temperaturen machte es noch mehr Spaß, die kühlen  und erfrischenden Vitaminbomben zu genießen.Zum Ausprobieren und Nachmachen hier die Rezepte  unser Favoriten (die Angaben gelten für 2 Personen):Mango-Orange-Kiwi Smoothie1 Mango würfeln / 2 Kiwi würfeln / 1 Orange auspressenAlles zusammen in einen Mixer geben und kräft ig pürieren,  sofort genießen. Erdbeer-Himbeer-Shake1 Packung TK Himbeeren (unaufgetaut in den Mixer geben)1 Schale Erdbeeren (putzen und würfeln)200 g Naturjoghurt200 ml MilchEtwas Süßstoff  (wer möchte) L  Fotos & Text: Christine Zettner, Service-Wohnen


17 Freundeskreis fördert schon seit sieben Jahren  |  Seniorenzentrum Kürnach Mit einstimmiger Mehrheit wurde der Vorstand des Freundeskreises Seniorenzentrum  Kürnach e.V. wiedergewählt. Sieglinde Bayerl, die 1. Vorsitzende des Vereins, bedankte  sich bei der Mitgliederversammlung für das Vertrauen, auch die nächsten zwei Jahre  den Verein weiter führen zu dürfen. Sie wird auch weiterhin unterstützt von Elisabeth  Gehring (2. Vorsitzende) und Christa Konrad (3. Vorsitzende).Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, das Seniorenzentrum, „materiell und ideell“  zu fördern - so heißt es in der Satzung. Reine Förderprojekte waren jedoch nie der  alleinige Sinn des Vereins. Zahlreiche aktive Mitglieder gestalten seit der Gründung  des Vereins das Alltagsleben im Pflegeheim aktiv mit. Viele ehrenamtliche Helferinnen  und Helfer bieten Beschäft igungen an oder organisieren mehrere jahreszeitliche  Veranstaltungen. Durch den Verein konnten jedoch auch viele Spendenprojekte realisiert werden. Ein  Malprojekt, durchgeführt und fachlich begleitet von Frau Maren Tscherner, Inhaberin  des Ateliers Fingerfertig, bringt Kunst in das Pflegeheim. Viele Bewohner nehmen das  Angebot mit Begeisterung war und haben schon viele Kunstwerke gestaltet die die  Wände des Hauses zieren. Insgesamt konnten mittlerweile Spendenprojekte in Höhe  von mehr als 15.000 € realisiert werden. Das neueste Projekt, das fi nanziell unterstützt werden soll, ist die Anschaff ung eines  Massagesessels. Er bietet Bewohnern, Angehörigen, Beschäft igten und Gästen jeder- zeit die Möglichkeit einen Moment der Auszeit mit Massage zu genießen. „Wir freuen  uns sehr, dass der Freundeskreis unser Haus mit diesem Spendenprojekt unterstützt.  Der Massagesessel wird ein echter Mehrwert für das Pflegeheim“, so Prof. Dr. Alexander  Schraml nach dem Beschluss der Förde- rung durch den Freundeskreis.  Die Verantwortlichen des Vereines wollen  nun nach der Mitgliederversammlung bei  weiteren Kooperationspartnern auf Spen- densuche für das Projekt gehen.Weitere Informationen gibt es im Internet  unter www.senioreneinrichtungen.info  oder telefonisch unter 0931-80442-58. L  Text & Foto: Tobias Konrad, Kommunal- unternehmen Mitglieder und Vorstandschaft  des Freun- deskreises Seniorenzentrum Kürnach e.V. 


18 Historischer Kaufmannszug in Aub  |  Seniorenzentrum Aub Ein historisches Spektakel aus dem 17. /18. Jahrhundert bot der Seligenstädter Kauf- mannszug am Pfi ngstsamstag unseren Bewohnern hier in Aub. Am frühen Abend  zogen 170 Personen in historischen Gewändern, begleitet von 18 Fuhrwerken  und 43 Pferden in unser Städtchen ein. Bevor sie durch den Ulrichsturm die Stadt  basieren konnten, wurden sie von den heimischen Wachleuten gründlichst auf Läuse,  Krankheiten oder anderes Ungeziefer durchsucht.Unseren Bewohner wurde es, Dank der ehrenamtlichen Helfern ermöglicht, sich diese  farbenfrohe und rhythmische Darbietung vor Ort anzuschauen. Die Begeisterung war  noch Tage danach im Haus zu spüren. Da der Dross in Aub die Hälft e der 340 km  Wegstecke hinter sich hatte, pausierten sie für zwei Tage und schlugen in unmittel- bare Nähe des Seniorenzentrums ihre Zelte auf. So konnten wir von der Lounge  aus das Treiben der Handelsleute sehr gut beobachten.Am Pfi ngstmontag setzte sich der Zug weiter in Richtung Seligenstadt in Bewegung.  Diesmal direkt an unserer Haustüre vorbei, so dass wir uns mit Winken und Applau- dieren von den Kaufleuten verabschieden konnten. Dieser historische Zug von Augs- burg nach Seligenstadt innerhalb von zwei Wochen fi ndet alle vier Jahre statt und gas- tiert bereits zum fünft en Mal in Aub. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch! L  Text: Eva-Maria Hüblein, Betreuung & Versorgung


19 Bei dem warmen Wetter der letzten Wochen hilft natürlich am besten eine Abkühlung.   Und die gab es zur Kaffeerunde mit der Nachbarschaftshilfe am 4. Juni. Am Nachmittag   ließen sich die Bewohner diesmal Eiskaffee schmecken. Und was passt zur Sommerzeit  besser als ein Stück Erdbeerkuchen mit Sahne. Danach saßen die Bewohnerinnen und Be- wohner noch gemütlich beisammen, lauschten Gedichten und sangen gemeinsam Lieder. Sommerzeit ist natürlich auch Früchtezeit. Nun lässt sich im Garten allerhand ernten.   So kochten die Bewohner zusammen mit Frau Kappesz und Frau Hutterer Mitte Juni   leckere Erdbeermarmelade. Alle halfen beim Schneiden der Erdbeeren kräftig mit.   Zum Glück blieben einige Erdbeeren zum Naschen übrig, worüber sich unsere Bewohner  besonders freuten. Und gleich am nächsten Morgen zum Frühstück wurden die ersten  Gläser der selbst gekochten Marmelade geöffnet. So waren sich alle einig:   „Selbstgemacht schmeckt doch am besten!“Unser Ausflug führte uns diesmal nach Randersacker. Das Wetter spielte Gott sei Dank  mit, denn es war weder zu heiß noch zu kalt. In Randersacker angekommen. machten   wir einen kleinen Spaziergang am Main und bestaunten dort die Enten und Gänse.   Anschließend ging es zur Stärkung in ein Café, wo sich alle mit leckerem Kuchen und   gutem Kaffee stärkten.  L  Text: Bianca Reuß, Betreuung & Versorgung Sommerzeit   |   Seniorenzentrum Eibelstadt


Alt und jung, das  Treffen der Generationen   |  Seniorenzentrum Kürnach  Seit September 2018 kommt Frau Elisabeth Weissgerber mit 13 Kindergartenkindern   im Vorschulalter alle 2-3 Wochen freitags um 10 Uhr ins Seniorenzentrum Kürnach, um  mit den anwesenden Bewohnern Musik zu machen und sich auch zur Musik zu bewegen. Dazu wird sich im Veranstaltungssaal versammelt. Die Senioren sitzen im Stuhlkreis   und die Kinder des katholischen Kindergartens zunächst in dessen Mitte auf dem Boden.   Da wird dann z.B. zur CD-Musik getanzt oder Lieder mit Instrumenten begleitet. Dadurch, dass die Kleinen z.B. die Instrumente an die teilnehmenden Bewohner austei- len oder einen von ihnen als Tanzpartner auswählen, entsteht ein direkter Kontakt und  die Senioren werden mit einbezogen. Die Kinder und Bewohner haben sichtlich großen Spaß dabei und man konnte von Stun- de zu Stunde zusehen, wie die Kinder auch die Berührungsängste verloren haben. Auf  diese Weise konnte im Laufe der Monate eine gute Beziehung zueinander aufgebaut  werden. Umso betrüblicher ist es, dass dieses schöne Angebot wahrscheinlich mit dem  laufenden Kindergartenjahr nicht mehr stattfinden kann, was wir persönlich und auch  die Bewohner sehr schade finden, da alle von diesem Projekt profitiert haben.  L  Text: Gabriele Köck, Betreuung & Versorgung 20


21 Mitarbeiterin in dieser Ausgabe  |  Ramona Siedler Ich arbeite...   ...im  Seniorenzentrum  Eibelstadt. Dort bin ich tätig als...   ... Pflegedienstleitung. Was mich jeden Morgen motiviert aufzustehen sind  ...   ... das angenehme Betriebsklima, die freundlichen Kollegen und der Spaß  an der Arbeit! Am Abend schalte ich ab, indem ich  ...   ... Zeit mit meinen Kindern oder einem Buch verbringe. Meine liebste Tätigkeit am Sonntag ist  ...   ... ins  Schwimmbad  zu  gehen! Ich kann nicht leben ohne  ...   ...Musik, Lachen und meine Familie.  Was ich im Haushalt gar nicht gerne mache ist  ...   ... bügeln. Meine nächste Reise führt  ...   ...nach  Österreich. An meinem Lieblingsrestaurant schätze ich besonders, dass  ...   ...es ein Buff et gibt;-) Wenn ich irgendwann in den Ruhestand gehe, möchte ich  ...   ... die Welt bereisen und mehr Sprachen erlernen. Meine Mutter hat mir immer beigebracht  ...   ... freundlich und zuvorkommend zu sein. An meinem Heimatort schätze ich am meisten  ... ... meine Erinnerungen daran. Mein Berufswunsch in meiner Kindheit war immer  ...   ...Psychoanalytikerin  zu  werden. Auf einer einsamen Insel könnte ich nicht verzichten auf  ... ... Süßigkeiten!


22 Auf Wiedersehen und alles Gute  |  Seniorenzentrum Rimpar Vor nunmehr 17 Jahren haben wir das Seniorenzentrum Rimpar  als erstes gemeindliches Seniorenzentrum mit eingeweiht.  Aufgrund geänderter rechtlicher Rahmenbedingungen kann die  vollstationäre Pflege im Seniorenzentrum Rimpar nicht mehr be- trieben werden und wird bis spätestens 30.11.2019 geschlossen. Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg  hat ein Konzept entwickelt, das als Alternative die Schaffung  von ambulant betreuten Wohngemeinschaften vorsieht.  Mehrere Landkreis-Gemeinden planen zusammen mit dem  Kommunalunternehmen derzeit solche Wohngemeinschaften. Um dauerhaft die Existenz des jetzigen Gebäudes als „Senioren- zentrum Rimpar“ zu sichern, wurde von den Aufsichtsgremien  beschlossen, dass die jetzige vollstationäre Pflege zeitnah  in eine ambulant betreute Wohngemeinschaft mit 11 Wohnplätzen umgewandelt  wird. Die Service-Wohnungen (Betreutes Wohnen) in den Obergeschossen bleiben  davon unberührt. Sie werden weiterhin von den Senioreneinrichtungen  des Landkreises Würzburg betreut. Somit steht das Kommunalunternehmen  auch weiterhin zu seiner kommunalen Verantwortung in Rimpar und für die Alten- pflege. Das Wohlergehen der uns anvertrauten Menschen liegt uns sehr am Herzen.  Die Bewohner der vollstationären Pflege in Rimpar sind uns in anderen Häusern  herzlich willkommen. Selbstverständlich wurde ihnen allen ein Pflegeplatz zugesichert.  Auch sind bereits die ersten Bewohner in ihr neues Zuhause im Seniorenzentrum  Estenfeld umgezogen.Ein besonderer Dank geht an unsere Mitarbeiter unter der Führung von Julia Heinrich.  Insbesondere sie haben mit hoher Fachlichkeit und Engagement zu dem hervor- ragenden Ruf beigetragen, den unsere Häuser und sicher auch das Senioren- zentrum Rimpar im Landkreis Würzburg genießen.  Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit!  L Julia Heinrich und Tharanga Baumeister verabschieden sich von den letzten  beiden Bewohnerinnen im Seniorenzentrum Rimpar.


23 „Kultur am Bau“  |  Seniorenzentrum Bergtheim    Anfang Juni gab es ein Baustellen-Event besonderer Art. „Kultur am Bau“ ist in der  Bauphase fester Bestandteil bei allen Häusern der Senioreneinrichtungen des Land- kreises Würzburg. Diesmal unterhielt das äußerst beliebte Schneesänger-Trio aus  Uettingen mit Musik, ganz ohne Verstärker. Und die Drei spielten, was die Gäste  wünschten! Das Repertoire reichte von deutschen und englischen Schlagern, über  Stimmungs- und Volksmusik bis hin zu den aktuellen Hits in den Charts. Mitsingen  war selbstverständlich angesagt. Das taten die Gäste auch – bei herrlichem Sonnen- schein und vollem „Haus“ genossen sie einen kurzweiligen Sonntag-Nachmittag   bei Kaffee, Kaltgetränken, Wein & Bratwürsten – und das kostenfrei. Über Spenden  für die Einrichtung der Kapelle im Seniorenzentrum bedankte sich aber der Freundes- kreis! Zwischen den musikalischen Stücken unterhielt Landrat Eberhard Nuß die Gäste  auf gewohnt lockere Weise mit Gedichten bekannter fränkischer Mundartautoren. Veranstalter des Baustellenfestes waren die Raiffeisenbank Estenfeld Bergtheim   als Bauherr, die Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg als Betreiber   sowie der Freundeskreis des Seniorenzentrums Bergtheim. Das moderne Haus   (Falkenstraße, Am „Sommerrain II“) mit 50 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätzen   sowie 19 Service-Wohnungen eröffnet im Dezember 2019.  L


24 »Wie fruchtbar   ist der kleinste Kreis,  Wenn man ihn wohl   zu pflegen weiss.«     Gedanken  von Johann Wolfgang v.Goethe  (1749 – 1832)


25 Schöner hätte es nicht sein können  |  Service-Wohnen Miravilla   zusammen mit Service-Wohnen Eibelstadt und Kürnach Beim Ausflug zum Kloster Bronnbach stärkten wir uns erstmal im Restaurant   Berghof in Böttigheim mit der Spezialität des Hauses – dem gefüllten Hähnchen,  welches wirklich sehr empfehlenswert ist – und anderen Köstlichkeiten.Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fuhren wir dann durch das wunder-  schöne Taubertal zum beeindruckenden Kloster Bronnbach.Das Kloster Bronnbach ist eine 1151 gegründete ehemalige Zisterzienser-Abtei,   welches sich heute auf dem Gebiet der Stadt Wertheim in Bronnbach befindet.   Seit 1986 ist das ehemalige Kloster Eigentum des Main-Tauber-Kreises.Wir wandelten durch die romanische Kirche mit barocken Altären und Chorgestühl  und den gotischen Kreuzgang. Sehenswert waren auch der Bernhard- und Joseph- saal mit ihrer barocken Ausstattung.Rundum zufrieden, auch etwas müde und mit vielen Eindrücken bereichert, kehr- ten wir am Abend nach Würzburg zurück. L  Text und Bilder: Silvia Muschler, Service-Wohnen Miravilla


26 1919 war das Jahr der Frauen: Sie haben in der Kunst, in der Kultur und vor allem  in der Politik viel bewegt: in diesem Jahr treten Frauen nicht nur das erste Mal in  Deutschland an die Wahlurnen, sondern es spricht zudem auch eine Frau das erste  Mal im Parlament – und Paula Fries wird geboren, die hundert Jahre später sogar  an einer Modenschau in der Seniorenwohnanlage am Hubland teilnimmt.  Seit zwei Jahren lebt die körperlich und geistig sehr fitte Dame nun hier,   liebt Blumen und die Natur und bekommt viel Besuch von ihren Kindern und Enkeln.Geschäftsführer Matthias Rüth und Pflegedienstleiterin Nike Weylo beglück- wünschten Paula Fries neben vielen weiteren Gratulanten. Alles Gute!  L 100. Geburtstag von Paula Fries  |  Seniorenwohnanlage am Hubland


27 Auch in diesem Jahr konnten unsere Bewohner an der Fronleichnamsprozession  teilnehmen. Die Auber Pfarrei ermöglichte es, die Wegstrecke so zu gestalten, dass  ein Teil der Prozession bei uns am Seniorenzentrum stattfand. So wurde der zweite  Altar durch Angehörige vor dem Haus liebevoll gestaltet. Ein herzliches Danke- schön an dieser Stelle.Bei strahlendem Sonnenschein war es unseren Bewohner möglich, an dieser religi- ösen Tradition teil zu nehmen. Wir sind sehr froh und dankbar darüber, dass wir als  Seniorenzentrum in Aub bei vielen Veranstaltungen mit einbezogen werden: sei es  der Kirchweihumzug oder der Faschingsumzug sowie die Prozession an Fronleich- nam. Bei uns in Aub wird Gemeinschaft aktiv gelebt.  L Text: Eva-Maria Hüblein, Betreuung & Versorgung Fronleichnamsprozession  |  Seniorenzentrum Aub


28 28 Gemälde   |  Claude Monet, Seerosen   (etwa 1915)


29 Die Seerose Am Grunde fest verbunden, die Blüte frei im Licht, hat sie sich hoch gewunden und lebt in schönster Sicht. Inmitten eines Blättermeers hat sie das schönste Reich, man nennt sie drum von alters her die Königin vom Teich. Vom Goldfisch bis zum Fröschlein wird sie gelobt als Fee, von einem hoch im Sonn’schein, vom and’ren tief im See. Sie gibt dem Goldfisch Schatten, verschönt der Landschaft Bild und die bisher nichts hatten, sind nun nach ihr ganz wild. Die Bienen und Libellen, sie kommen von weit her, um sich dem Duft zu stellen, und danken es ihr sehr. Gemälde   |  Claude Monet, Seerosen   (etwa 1915) LYriK   |  Ein Gedicht von Klaus Ender


30 Impressum Herausgeber: Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg  Zeppelinstraße 67  |  97074 Würzburg  |  Tel. 0931 8009-0 Geschäftsführung: Prof. Dr. Alexander Schraml  |  Matthias Rüth Redaktion: Christoph Gehret, Marketing  |  Tel. 0931 8009-1105 christoph.gehret@senioreneinrichtungen.infoAlle Artikel ohne Angabe des Verfassers wurden von der Redaktion erstellt.  Sie geben jedoch nicht unbedingt die Meinung derer wieder. Gerne können Sie uns Beiträge an oben genannte E-Mail-Adresse  oder mit der Post schicken. Wir freuen uns über Ihre Beteiligung! Gartenrätsel: Buchstaben-Puzzle Hier geht‘s „querbeet“ durch den Garten: Immer der obere ODER der untere Buch- stabe ist richtig – der andere muss ausgestrichen werden (Auflösung unten). Quelle : www.land-der-woerter.de Gartenrä tsel L ösun g: Ritter sporn, P eter silie,   Mar gerit en, Zw iebeln


31 Vorweihnachtliche Feiern für unsere Bewohner …     L   Seniorenzentrum Eibelstadt    Dienstag, 03.12.2019, 14 UhrL   Am Schulzebrunnen – Service-Wohnen Rimpar    Mittwoch, 04.12.2019, 15 UhrL   Seniorenzentrum Estenfeld    Donnerstag, 05.12.2019, 14 Uhr L   Seniorenwohnanlage am Hubland (Brunnen-, Kilians-, Lindenhof (U1)    Dienstag, 10.12.2019, 14.30 UhrL   Miravilla – Service-Wohnen Hubland    Mittwoch, 11.12.2019, 15 Uhr L   Seniorenwohnanlage am Hubland (Licht-, Lindenhof (U2), Villa Franconia)      Donnerstag, 12.12.2019, 14.30Uhr L   Am Jesuitensee – Service-Wohnen Estenfeld und Am Mühlental – Service-    Wohnen Kürnach (Ort: Seniorenzentrum Estenfeld)    Freitag, 13.12.2019, 15 Uhr L   Seniorenzentrum Kürnach    Montag, 16.12.2019, 14 UhrL   Haus Franziskus, Ochsenfurt    Dienstag, 17.12.2019, 14 UhrL   Seniorenzentrum Aub    Donnerstag, 19.12.2019, 15 UhrL   Am Kapellenberg – Service-Wohnen Eibelstadt    Donnerstag, 19.12.2019, 15 UhrL   Am Lindhard – Service-Wohnen Ochsenfurt    Freitag, 20.12.2019, 15 Uhr   … und andere Veranstaltungen     L    Seniorenzentrum Aub   |  Jubiläumskonzert 20 Jahre Freundeskreis    Samstag, 12. Oktober 2019, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) in der Spitalkirche     Aub, Hauptstraße 29-33    Künstler: Matthias Ernst, Quartett mit Klarinette, Kontrabass und Gitarre L    Haus Franziskus   |  Solidarischer Musikverein WiMu e.V.:    Begegnungen im goldenen Herbst (Näheres dazu auf der Rückseite)    Freitag, 18. Oktober 2019, 19.30 Uhr im Veranstaltungssaal    


Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte des Solidarischen Musikschulvereins  WiMu e.V. aus Würzburg geben ein buntes, sonnenreiches Konzert mit grenzenloser  Musik aus verschiedenen Ländern. Die jungen Musikerinnen und Musiker spielen  und singen solistisch oder in Ensembles. Klassische europäische Musik oder westliche  Popmusik wird ebenso erklingen wie orientalische Klänge und Lieder, die in verschie- denen Sprachen der Welt gesungen werden. Das Konzert bildet den Auft akt zu mehreren  kleinen privaten Begegnungskonzerten, die im Herbst und in der Adventszeit  in den Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg stattfinden.Eintritt: Der Eintritt ist frei (über Spenden freut sich der gemeinnützige Freundeskreis  Haus Franziskus)Parken: Wenn Sie mit dem Pkw kommen bitten wir Sie, die umliegenden Parkplätze  zu nutzen. Die Parkmöglichkeiten auf dem Gelände sind begrenzt und sollten Ver- anstaltungsbesuchern, die schlecht zu Fuß sind, überlassen werden. FREITAG, 18. OKTOBER 2019  |  19.30 UHR VERANSTALTUNGSSAAL HAUS FRANZISKUS, OCHSENFURT Freundeskreis Haus Franziskus e.V. Uff enheimer Straße 16  |  97199 Ochsenfurt Tel. 09331 98590-0 www.senioreneinrichtungen.info Solidarischer Musikschulverein WiMu e.V.: Begegnungen im goldenen Herbst